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Food Days als Content-Kalender nutzen

126 Anlässe, ein Datum, ein Thema – Food Days nehmen dir die schwerste Frage der Content-Planung ab: worüber poste ich heute?

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Food Days als Content-Kalender nutzen

Die schwierigste Frage in der Content-Planung ist selten „wie schreibe ich das" – es ist „worüber überhaupt". Ein leerer Redaktionsplan ist der größte Zeitfresser, den es gibt. Food Days lösen genau dieses Problem, weil sie dir das Datum und das Thema gleichzeitig liefern.

Was ein Food Day eigentlich ist

Ein Food Day ist ein fester Kalendertag, der einem Lebensmittel oder einer Esskultur gewidmet ist – Tag der Tomaten, Tag der Erdbeeren, World Chocolate Day. International gepflegt, jedes Jahr am selben Datum, mit einer eigenen kleinen Geschichte dahinter. Im Food-Days-Kalender stehen 126 davon, jeder mit eigener Seite zu Herkunft, Hintergrund und passenden Rezept-Ideen.

Der Vorteil gegenüber einem freien Thema: Du musst nicht entscheiden, ob ein Anlass „relevant genug" ist – das Datum ist gesetzt, die Suchnachfrage ist real (Menschen googeln „Tag der Tomaten" tatsächlich), und du musst nur noch deine eigene Version dazu liefern.

Nicht jeder Tag ist gleich viel wert

Viele Food Days im Kalender zeigen einen Viral-Score von 1 bis 5, der grob einschätzt, wie viel Reichweitenpotenzial der Anlass hat. Das hilft bei der Priorisierung: Nicht jeder der 126 Tage braucht die gleiche Energie.

Viral-ScoreWie du planst
⭐5Eigener Hauptbeitrag, mit Vorlauf geplant (siehe Saison-Alarm)
⭐3–4Guter Anlass für einen Standard-Post, kein Großaufwand nötig
⭐1–2Optional erwähnen oder bewusst auslassen – nicht jeder Tag muss bespielt werden

Ein leeres Notizbuch mit bunten Lesezeichen-Tabs zwischen den Seiten, umgeben von frischen Tomaten und Kräutern auf einem Holztisch

Praxisbeispiel: Tag der Tomaten

Der 1. Juli ist ein gutes Beispiel: Tag der Tomaten, mitten in der Tomaten-Hauptsaison, hohe Suchnachfrage. Auf der zugehörigen Seite im Food-Days-Kalender stehen Herkunft und Hintergrund – und weil Tomaten gerade Saison haben, gibt es auch direkt passende Rezepte, die sich ohne Umwege verlinken lassen.

Das Prinzip funktioniert für so gut wie jeden Tag im Kalender: Anlass → Saison-Check im Saisonkalender → passendes Rezept → fertiger Content-Anlass, ganz ohne leeres Blatt.

Ein Anlass, vier Formate

Derselbe Food Day lässt sich je nach Kanal unterschiedlich ausspielen, ohne dass der Grundstoff jedes Mal neu recherchiert werden muss: Auf Instagram als kurzes Reel mit dem Rezept in 3 Schritten, auf Pinterest als vertikale Grafik mit dem Fakt des Tages, im Blog als ausführlicherer Artikel mit Herkunft und mehreren Rezeptideen, und im Newsletter als kurzer Absatz mit Link zur vollständigen Seite. Der Plattform-Switcher beschreibt dieses Prinzip im Detail — ein Anlass, vier Ausspielungen, ein Bruchteil des Rechercheaufwands.

Wie weit im Voraus planen?

Für ⭐5-Anlässe lohnt sich ein Vorlauf von mindestens zwei Wochen — Fotos, Rezept und Copy brauchen Zeit, und wer erst am Tag selbst startet, verpasst häufig das Suchinteresse, das schon Tage vorher ansteigt. Für ⭐1–2-Anlässe reicht dagegen oft ein spontaner Tages-Post, da hier ohnehin kein großer Produktionsaufwand ansteht. Eine gute Faustregel: Die Top-20 Food Days nach Viral-Score verdienen einen festen Platz im Redaktionsplan, der Rest bleibt optionale Auffüllung für ruhigere Wochen.

Häufige Fragen

Muss ich jeden der 126 Food Days bespielen? Nein — die Viral-Score-Einteilung existiert genau deshalb: Nur die Top-Anlässe (⭐4–5) verdienen einen eigenen Hauptbeitrag, der Rest kann optional und ohne Aufwand mitgenommen werden.

Wie finde ich heraus, welcher Food Day als Nächstes ansteht? Der Food-Day-Countdown zeigt automatisch die nächsten 6 Anlässe mit Datum — ohne manuell durch den ganzen Kalender scrollen zu müssen.

Was mache ich, wenn zwei Food Days auf denselben Tag fallen? Das kommt gelegentlich vor. In diesem Fall entscheidet meist der höhere Viral-Score, welcher Anlass den Hauptbeitrag bekommt — der zweite lässt sich oft als kurze Randnotiz im selben Post unterbringen.

Vom Anlass zum fertigen Plan

Allein durch Food Days hast du noch keinen Redaktionsplan – nur Bausteine. Den nächsten Schritt, einen ganzen Monat vorbefüllt mit Anlässen und Rezeptideen, übernimmt die Content-Plan-Vorlage: Sie kombiniert Food Days mit saisonalen Rezeptideen zu einem editierbaren Monatsplan.

Auf den Punkt

Du musst dir keine Themen mehr ausdenken – der Kalender hat sie längst. Schau im Food-Days-Kalender nach, was als Nächstes anliegt, oder lass dir mit dem Food-Day-Countdown gleich die nächsten 6 Anlässe mit Datum anzeigen.

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