So funktioniert das Umrechnen von Portionen
Der Portionsrechner ermittelt einen Skalierungsfaktor aus Ziel- geteilt durch Ausgangsportionen und multipliziert jede Zutatenmenge damit. Bei einer Verdopplung von 4 auf 8 Portionen ist der Faktor 2, bei 4 auf 6 Portionen 1,5.
Worauf du beim Hoch- und Runterrechnen achten solltest
- Gewürze & Salz nicht 1:1 skalieren — lieber nachwürzen. Beim Verdoppeln reicht oft das 1,5-fache.
- Backzeiten ändern sich nicht linear mit der Menge — größere Formen brauchen meist nur etwas länger.
- Eier lassen sich schlecht teilen — runde sinnvoll auf oder verwende verquirltes Ei anteilig.
Rechner für verschiedene Szenarien
Wie stark ein Rezept mitwächst, hängt vom Anlass ab — nicht jede Skalierung ist eine reine Multiplikation:
- Meal-Prep für die Woche: Faktor über die Zielportionen einstellen (z. B. 4 auf 12 für 3 Tage), aber Frischware wie Kräuter und Salat separat pro Portion frisch zugeben statt mitzuskalieren — sie halten sich nicht 3 Tage vorbereitet.
- Große Gruppen (10+ Personen): Ab etwa dem 3-fachen Faktor stimmen Garzeiten und Topf-/Pfannengrößen oft nicht mehr — größere Mengen brauchen mehr Fläche oder mehrere Durchgänge, nicht nur mehr Zutaten. Salzen und Würzen erst am Ende der gesamten Menge, nicht pro Topf.
- Backen: Teigmengen lassen sich gut linear hochrechnen, Backzeit und -temperatur aber nicht — eine doppelt so große Form braucht meist nur 10–20 % mehr Zeit, nicht das Doppelte. Bei völlig neuer Formgröße (z. B. von einer runden auf eine rechteckige Form) die Füllhöhe des Teigs als Richtwert nehmen, nicht die Personenzahl.