Welt-Pizza-Tag
Italienischer Ursprung, riesiges Suchvolumen — Pizza-Variationen, Teig-Hacks, Belag-Ideen.

Woher kommt Welt-Pizza-Tag?
Pizza hat ihre Wurzeln in einfachen, mit Kräutern und Öl belegten Fladenbroten der Antike, wie sie bereits im alten Griechenland und Rom bekannt waren. Die moderne Pizza im heutigen Sinn entstand jedoch erst im 18. Jahrhundert in Neapel, wo belegte Fladenbrote zunächst als schnelle, günstige Straßenspeise für die arbeitende Bevölkerung dienten. Einen entscheidenden Wendepunkt markierte die Verwendung der Tomate als Belag, die zuvor in weiten Teilen Europas als giftig galt und erst allmählich als Speisezutat akzeptiert wurde. Zur weltberühmtesten Pizzasorte wurde 1889 die Pizza Margherita, die der Legende nach zu Ehren der italienischen Königin Margherita von Savoyen kreiert wurde und mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum die Farben der italienischen Flagge trägt. Von Neapel aus verbreitete sich die Pizza im 20. Jahrhundert zunächst über italienische Auswanderer in den USA, bevor sie nach dem Zweiten Weltkrieg über zurückkehrende amerikanische Soldaten und wachsenden Tourismus auch international bekannt wurde und heute zu den meistgegessenen Gerichten der Welt zählt.
Warum wird der Tag gefeiert?
Der Welt-Pizza-Tag wird international am 17. Januar gefeiert und ist damit von dem im Februar begangenen "Tag der Pizza" zu unterscheiden, der stärker die neapolitanische Handwerkskunst würdigt. Pizza gehört inzwischen zu den weltweit meistkonsumierten Gerichten überhaupt, mit unzähligen regionalen und internationalen Interpretationen: von der dünnen, knusprigen römischen Pizza über die dicke, in der Pfanne gebackene amerikanische Chicago-Deep-Dish-Pizza bis zur besonders weichen, hochrandigen neapolitanischen Pizza mit ihrem charakteristischen "Leopardenmuster" durch die extrem hohen Ofentemperaturen. In Deutschland ist Pizza aus dem Alltag kaum wegzudenken, ob als Tiefkühlprodukt im Supermarktregal, als schneller Lieferservice-Klassiker oder als handwerklich im Steinofen gebackene Neapolitanische Pizza in spezialisierten Pizzerien, deren Zahl in deutschen Großstädten in den letzten Jahren spürbar gestiegen ist. Immer mehr dieser Pizzerien setzen dabei bewusst auf original italienisches Mehl, lange Teigführung von 24 bis 48 Stunden sowie authentische Zutaten wie Büffelmozzarella und San-Marzano-Tomaten. Auch die Debatte um "richtige" versus "kreative" Pizza-Beläge wird international mit großer Leidenschaft geführt – während in Italien traditionell nur wenige, hochwertige Zutaten als legitim gelten, experimentieren Pizzerien weltweit mit ungewöhnlichen Kombinationen von Ananas bis Trüffel. Am Welt-Pizza-Tag nutzen viele Pizzerien und Lieferdienste den Anlass für Rabattaktionen oder besondere Kreationen, während Hobbyköche in sozialen Medien vermehrt Fotos ihrer selbstgebackenen Pizzen teilen. Auch in der Systemgastronomie zählt Pizza ohnehin ganzjährig zu den umsatzstärksten Produktkategorien überhaupt. In den letzten Jahren hat sich zudem eine Bewegung hin zu alternativen Böden etabliert, etwa aus Vollkornmehl, Blumenkohl oder glutenfreien Zutaten, um der wachsenden Zahl an gesundheitsbewussten oder unverträglichkeitsbedingt eingeschränkten Konsumenten gerecht zu werden. Auch vegane Pizzavarianten mit pflanzlichem Käseersatz gehören inzwischen zum Standardangebot vieler Pizzerien und Lieferdienste. Wettbewerbe im schnellen, präzisen Formen des Pizzateigs von Hand, bei dem der Teig kunstvoll in der Luft gedreht wird, ziehen bei internationalen Pizza-Meisterschaften regelmäßig ein großes Publikum an und würdigen das handwerkliche Können erfahrener Pizzabäcker, das über Jahre der Übung erlernt wird.
Die passenden Rezepte
Was du am 17. Januar posten könntest
Häufige Fragen zu Welt-Pizza-Tag
Was im Januar Saison hat
Welt-Pizza-Tag fällt in den Januar. Passend dazu: saisonale Zutaten und Rezepte für diesen Monat.
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