
Du kennst das: Feierabend, Kühlschrank auf, nichts Passendes da – und schon bestellst du wieder Pizza. Dabei wäre ein guter Wochenplan die Lösung. Aber wer hat schon Zeit, stundenlang Rezepte zu wälzen, Zutaten zu notieren und dann festzustellen, dass die Hälfte nicht saisonal ist?
Ich hab da was für dich: den Wochenmenü-Planer auf Saisonkalender Pro. In maximal 10 Minuten hast du einen kompletten saisonalen Speiseplan mit Einkaufsliste. Klingt zu gut? Ist es nicht. Ich zeig dir genau, wie’s funktioniert.

So funktioniert der Wochenmenü-Planer
Der Planer ist denkbar einfach aufgebaut. Du öffnest das Tool auf der Website von Saisonkalender Pro und siehst sofort eine Monatsauswahl – standardmäßig ist der aktuelle Monat voreingestellt. Du kannst aber jeden der 12 Monate auswählen.
Was passiert dann? Der Planer greift auf den echten, saisonalen Rezeptkatalog von Saisonkalender Pro zu und zieht zufällig 7 Rezept-IDs – je einen Vorschlag für jeden Tag der Woche. Das ist der Kern des Tools: eine automatische, saisonale Wochenplanung, die auf echten Daten basiert.
Dein Zustand (also welche Woche du gerade planst, welche Rezepte dir gefallen) wird lokal im Browser gespeichert – genauer gesagt im localStorage. Kein Login, keine Cloud, kein Account nötig. Schließt du den Tab und öffnest ihn später wieder, ist dein Plan noch da.
Und das Beste: Wenn dir ein Vorschlag nicht zusagt, klickst du einfach auf "Neu würfeln" – die Zufallsauswahl liefert dir dann eine andere Option.
Schritt-für-Schritt: Dein Wochenplan in 10 Minuten
1. Monat auswählen (30 Sekunden)
Klick auf die Monatsauswahl. Standard ist der aktuelle Monat – wenn du das Tool im Juli 2026 öffnest, hast du also direkt Juli. Willst du für August planen? Ein Klick, fertig.
Beispiel: Du planst für Juli. Dann bekommst du nur Rezepte mit Zutaten, die im Juli Saison haben: Tomaten, Zucchini, Beeren, Kräuter. Keine Kürbissuppe im Sommer, kein Spargel im Oktober.
2. Rezepte prüfen und anpassen (5 Minuten)
Der Planer zeigt dir 7 Rezepte – eins pro Tag. Lies sie kurz durch. Gefällt dir ein Gericht nicht? Klick auf "Neu würfeln" für dieses Rezept. Der Planer tauscht es gegen ein anderes saisonales Rezept aus.
Praxistipp: Ich mach das immer für 1-2 Rezepte pro Woche. Vielleicht hast du keine Lust auf zweimal Fisch oder willst ein Gericht, das deine Kinder nicht mögen. Einfach neu würfeln – dauert Sekunden.
3. Einkaufsliste generieren (30 Sekunden)
Hast du deine 7 Rezepte beisammen, klickst du auf "Einkaufsliste erstellen". Der Planer generiert eine Liste mit den wichtigsten Zutaten.
Wichtig – und das solltest du wissen: Die Einkaufsliste enthält NUR die jeweilige Hauptzutat jedes Rezepts (dedupliziert, also ohne Doppelnennung). Dazu kommen 4 feste Pantry-Items: Olivenöl, Salz & Pfeffer, Zwiebeln, Knoblauch.
Das ist keine vollständige Zutatenaufschlüsselung mit exakten Mengen. Es ist eine grobe Orientierungsliste. Du bekommst also z.B. "Zucchini" für ein Zucchini-Risotto, aber nicht die genaue Menge oder die weiteren Zutaten wie Reis, Brühe oder Parmesan.
4. Einkaufsliste ergänzen (3-4 Minuten)
Hier kommt dein Part: Nimm die generierte Liste und ergänze sie. Ich mach das so:
- Notiere fehlende Zutaten pro Rezept: Schau kurz in die Rezepte (die sind auf der Website verlinkt) und schreib auf, was noch fehlt. Für das Zucchini-Risotto: Risotto-Reis, Gemüsebrühe, Parmesan, weiße Zwiebeln (Pantry hat nur normale Zwiebeln).
- Mengen schätzen: Der Planer gibt keine Mengen vor. Ich schreib mir einfach hin: "2 Zucchini", "200g Risotto-Reis", "1 Bund Frühlingszwiebeln".
- Check deinen Vorrat: Bevor du loslegst, schau in den Kühlschrank und die Vorratskammer. Hast du noch Reis? Noch Parmesan? Dann streich es von der Liste.
5. Einkaufen gehen (Restzeit)
Mit der fertigen Liste bist du in 20-30 Minuten durch den Supermarkt – und hast für eine ganze Woche geplant. Kein Rätselraten mehr, kein "Was koch ich heute?".
Beispiel-Wochenpläne für verschiedene Jahreszeiten
Damit du siehst, wie das in der Praxis aussieht, hab ich drei Beispielpläne für dich – einen pro Jahreszeit. Die Rezepte sind typische saisonale Gerichte, wie sie der Planer ausspucken könnte.
Sommer-Wochenplan (Juli)
| Tag | Gericht | Hauptzutat |
|---|---|---|
| Montag | Zucchini-Risotto mit Minze | Zucchini |
| Dienstag | Tomaten-Mozzarella-Salat mit Basilikum | Tomaten |
| Mittwoch | Gegrillte Aubergine mit Joghurt-Dip | Aubergine |
| Donnerstag | Erdbeer-Rhabarber-Crumble | Erdbeeren |
| Freitag | Ofen-Paprika mit Feta | Paprika |
| Samstag | Kräuter-Frittata mit grünem Salat | Eier |
| Sonntag | Gegrillte Maiskolben mit Kräuterbutter | Mais |
Einkaufsliste (generiert): Zucchini, Tomaten, Aubergine, Erdbeeren, Paprika, Eier, Mais + Olivenöl, Salz&Pfeffer, Zwiebeln, Knoblauch
Meine Ergänzungen: Mozzarella, Basilikum, Joghurt, Feta, Minze, Rhabarber, Kräuter (Petersilie, Schnittlauch), Butter, Risotto-Reis, Gemüsebrühe, Parmesan, Salat, Essig
Herbst-Wochenplan (Oktober)
| Tag | Gericht | Hauptzutat |
|---|---|---|
| Montag | Kürbis-Suppe mit Ingwer | Hokkaido-Kürbis |
| Dienstag | Pilz-Risotto mit Thymian | Pilze (gemischt) |
| Mittwoch | Apfel-Rotkohl-Auflauf | Äpfel |
| Donnerstag | Kartoffel-Gratin mit Muskat | Kartoffeln |
| Freitag | Wirsing-Rouladen | Wirsing |
| Samstag | Birnen-Schokoladen-Kuchen | Birnen |
| Sonntag | Maronen-Suppe mit Speck | Maronen |
Einkaufsliste (generiert): Hokkaido-Kürbis, Pilze, Äpfel, Kartoffeln, Wirsing, Birnen, Maronen + Olivenöl, Salz&Pfeffer, Zwiebeln, Knoblauch
Meine Ergänzungen: Ingwer, Thymian, Risotto-Reis, Gemüsebrühe, Rotkohl (Glas), Muskat, Mehl, Butter, Milch, Speck, Schokolade, Zucker, Eier, Sahne
Winter-Wochenplan (Januar)
| Tag | Gericht | Hauptzutat |
|---|---|---|
| Montag | Grünkohl-Eintopf mit Mettwurst | Grünkohl |
| Dienstag | Rote-Bete-Salat mit Walnüssen | Rote Bete |
| Mittwoch | Süßkartoffel-Curry mit Kokosmilch | Süßkartoffeln |
| Donnerstag | Linsen-Suppe mit Wiener Würstchen | Linsen |
| Freitag | Fenchel-Orangen-Salat | Fenchel |
| Samstag | Quitten-Crumble | Quitten |
| Sonntag | Wurzelgemüse-Pfanne aus dem Ofen | Möhren, Pastinaken, Sellerie |
Einkaufsliste (generiert): Grünkohl, Rote Bete, Süßkartoffeln, Linsen, Fenchel, Quitten, Möhren + Olivenöl, Salz&Pfeffer, Zwiebeln, Knoblauch
Meine Ergänzungen: Mettwurst, Walnüsse, Kokosmilch, Currypaste, Wiener Würstchen, Orangen, Zucker, Mehl, Butter, Pastinaken, Sellerie, Essig

Tipps für Resteverwertung im Wochenplan
Ein guter Wochenplan lebt von der Resteverwertung. Hier sind meine besten Tricks:
1. Zutaten mehrfach verwenden
Kaufst du eine ganze Zucchini fürs Risotto, hast du meist die Hälfte übrig. Plan das ein! Aus der zweiten Hälfte machst du am nächsten Tag Zucchini-Puffer oder würfelst sie in den Salat.
Konkretes Beispiel: Im Sommer-Plan oben kaufst du einen Bund Basilikum für den Tomaten-Mozzarella-Salat. Statt dass die Hälfte welkt, verwendest du den Rest für ein Pesto (am Mittwoch zum gegrillten Gemüse) oder für die Kräuter-Frittata am Samstag.
2. "Restetag" einplanen
Ich reserviere immer einen Tag in der Woche als Restetag. Freitags kommt auf den Tisch, was unter der Woche übrig geblieben ist. Das reduziert Food Waste und spart Zeit.
Variante: Statt eines festen Tages kannst du auch den Sonntag flexibel halten. Wenn von der Kürbis-Suppe noch was da ist, gibt's die am Sonntag mit einem frischen Brot.
3. Saisonale Basics vorhalten
Die 4 Pantry-Items aus dem Planer (Olivenöl, Salz&Pfeffer, Zwiebeln, Knoblauch) sind ein guter Start. Ergänze sie um:
- Gewürze: Paprika edelsüß, Kurkuma, Kreuzkümmel, Thymian
- Grundzutaten: Reis, Nudeln, Linsen, Mehl, Zucker
- Fette: Butter, vielleicht noch Rapsöl zum Braten
Damit bist du für 90% der saisonalen Rezepte gerüstet und musst nur noch die frischen Hauptzutaten einkaufen.
FAQ: Häufige Fragen zum Wochenmenü-Planer
Kann ich die Rezepte speichern und später wieder aufrufen?
Ja, deine aktuelle Planung wird automatisch im localStorage deines Browsers gespeichert. Wenn du den Tab schließt und später wieder öffnest, ist dein Plan noch da. Aber Achtung: Das funktioniert nur im selben Browser auf demselben Gerät. Löschst du deine Browserdaten, ist der Plan weg. Ein Account oder Cloud-Speicher ist nicht vorgesehen.
Warum enthält die Einkaufsliste nicht alle Zutaten?
Der Planer ist als schnelle Orientierungshilfe gedacht, nicht als vollständige Einkaufsliste. Er listet nur die Hauptzutat jedes Rezepts plus die 4 festen Pantry-Items. Das hat einen guten Grund: Die Rezepte haben unterschiedliche Mengenangaben, und eine automatische Mengenberechnung wäre extrem komplex. Du musst also selbst die fehlenden Zutaten ergänzen – aber das ist meist in 3-4 Minuten erledigt.
Kann ich die Rezepte manuell anpassen?
Direkt im Tool kannst du nur neu würfeln. Du hast also keinen manuellen Rezept-Picker. Aber: Du kannst so oft würfeln, bis ein passendes Rezept kommt. In der Praxis reichen meist 1-2 Versuche. Und wenn dir ein bestimmtes Rezept fehlt, kannst du es natürlich trotzdem selbst in deinen Plan aufnehmen – die Einkaufsliste ergänzt du dann einfach.
Funktioniert der Planer auch für 2 Personen oder eine Familie?
Der Planer ist nicht auf eine bestimmte Personenzahl ausgelegt. Er gibt dir Rezepte – die Mengen musst du selbst anpassen. Für 2 Personen rechnest du meist mit der Hälfte, für eine 4-köpfige Familie mit der doppelten Menge. Die Hauptzutaten auf der Einkaufsliste helfen dir als grobe Richtschnur.
Fazit: In 10 Minuten zum saisonalen Speiseplan
Der Wochenmenü-Planer auf Saisonkalender Pro ist ein praktisches Tool, das dir den Einstieg in die saisonale Wochenplanung massiv erleichtert. In maximal 10 Minuten hast du einen kompletten Plan – inklusive Einkaufsliste, die du nur noch ergänzen musst.
Die Einschränkungen (keine vollständige Zutatenliste, keine Mengen, nur Zufallsauswahl) sind bei einem kostenlosen Tool absolut okay. Du bekommst einen echten Mehrwert: saisonale Rezepte, die auf echten Daten basieren, eine schnelle Zufallsauswahl und eine Grund-Einkaufsliste.
Mein Tipp: Probier es direkt aus. Wähl den aktuellen Monat, lass dir 7 Rezepte generieren, würfel bei 1-2 nach und ergänz die Einkaufsliste. Nach dem dritten Mal hast du den Dreh raus und brauchst keine 10 Minuten mehr – eher 5.