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Warum Vorrat und Saison zusammengehören
Saisonal kochen heißt nicht, nur Gemüse vom Markt zu verwenden. Der Spargel im Mai braucht Butter, der Kürbis im Oktober Kreuzkümmel und Kokosmilch. Ein gut sortierter Vorrat sorgt dafür, dass du aus dem, was gerade Saison hat, ohne Extra-Einkauf etwas machen kannst.
Deshalb trennen wir beides: Im Saisonkalender stehen nur Zutaten, die tatsächlich eine Erntezeit haben. Hier im Vorrat findest du die Grundzutaten, die immer da sein sollten, mit allem, was du zum Lagern und Ersetzen wissen musst.
Was gerade frisch geerntet wird, steht im Saisonkalender und im Zutaten-Lexikon.
Gewürze
Trocken, dunkel, gut verschlossen: Ganze Samen halten länger als gemahlene.
Öle & Fette
Zum Braten, für Dressings, zum Backen. Licht und Wärme sind ihre Feinde.
Mehl, Getreide & Backen
Die Basis für Brot, Beilagen und Teige. Trocken und luftdicht lagern.
Milchprodukte & Käse
Gehört in den Kühlschrank, hält aber oft länger, als das Datum vermuten lässt.
Saucen, Pasten & Würzmittel
Ein Löffel davon macht aus Alltagsessen etwas Besonderes.
Nüsse, Saaten & Hülsenfrüchte
Eiweiß und Biss für Salate, Eintöpfe und Gebäck.
Eingelegtes & Haltbares
Durch Salz, Säure oder Trocknung haltbar gemacht und monatelang bereit.
Fünf Regeln für einen Vorrat, der nicht verdirbt
- 1Dunkel und kühlLicht und Wärme lassen Öle ranzig werden und Gewürze verblassen. Ein Schrank weg vom Herd ist der beste Platz.
- 2Luftdicht verschließenMehl, Nüsse und Gewürze ziehen Feuchtigkeit und Gerüche an. Schraubgläser schützen auch vor Lebensmittelmotten.
- 3Ganz statt gemahlenGanze Samen und Nüsse halten etwa doppelt so lange wie gemahlene. Mahl oder hack nur, was du gerade brauchst.
- 4Alt nach vornNeue Packungen nach hinten stellen, angebrochene nach vorn. So verbrauchst du zuerst, was zuerst weg muss.
- 5Riechen statt wegwerfenDas Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Verfallsdatum. Bei trockenen Vorräten sagen Nase und Augen mehr als der Aufdruck.