So backst du Bubbat
Worauf es beim Teig ankommt
Häufige Fehler vermeiden
- Zu lange gehen lassen — der Teig fällt beim Backen zusammen.
- Den Guss zu früh aufgeben — der Kuchen muss erst die erste Backphase haben, sonst wird er matschig.
Bubbat ist ein wolgadeutscher Rosinen-Hefekuchen aus dem Blech – goldgelb, buttrig, mit Rosinen und einer süßen Milch-Sahne-Schicht, der Festtagskuchen der Russlanddeutschen. Name und Grundrezept reisten mit den Aussiedlern von der Wolga nach Deutschland und haben sich in vielen Familien kaum verändert. Ursprünglich gab es Bubbat süß und herzhaft: Für eine deftige Variante Rosinen und Zucker durch Speckwürfel und Zwiebeln im Teig ersetzen, der Guss entfällt dann. Entscheidend für die Konsistenz ist der zweistufige Backvorgang: Der Guss darf erst nach der ersten Backphase aufgegeben werden, sonst zieht er zu tief ein und der Kuchen wird matschig. In der Dose hält sich Bubbat drei bis vier Tage und schmeckt getoastet fast noch besser, für zwölf Portionen.

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