Stollen (Dresdner Art) backen — Schritt für Schritt
Stollen (Dresdner Art): Backzeit und Konsistenz
Häufige Fehler vermeiden
- Zu wenig Ruhezeit — der Stollen wird kompakt und nicht locker
- Butter nicht weich genug — der Teig wird bröckelig
Stollen (Dresdner Art) ist der traditionelle Weihnachtsklassiker, der Geduld verlangt: In Alufolie gewickelt sollte er mindestens zwei Wochen durchziehen, bevor er sein volles Aroma entfaltet — direkt frisch gebacken schmeckt er weniger rund. Der Name „Dresdner Stollen" ist geschützt: Nur Bäckereien aus Dresden und Umgebung, die sich an die traditionelle Rezeptur mit Rosinen, Mandeln und Zitronat halten, dürfen ihn so nennen. Ursprünglich entstand er als karges Fastengebäck ohne Butter, bis ein „Butterbrief" die Verwendung von Butter im Teig erlaubte. Kühl und trocken gelagert hält sich der Stollen vier bis sechs Wochen — ideal für die Adventszeit. Wer mag, rollt eine Schicht Mohnpaste ein oder ersetzt Butter durch Quark. In 105 Minuten gebacken, ergibt das Rezept zwölf Portionen.

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