Zutaten
Portionen
4
Suppe
Gemischte Pilze (Steinpilze, Champignons, Pfifferlinge)400 g
Getrocknete Steinpilze20 g
Buchweizen (roh)100 g
Kartoffeln200 g
Zwiebel1 Stk
Karotte1 Stk
Knoblauchzehen2 Zehen
Gemüsebrühe1 l
Lorbeerblätter2 Stk
Thymian (getrocknet)1 TL
Salz & Pfeffer—
Pflanzenöl oder Butter2 EL
Zum Servieren
Smetana oder vegane Alternative4 EL
Petersilie (gehackt)2 EL
Zubereitung
So kochst du Pilzsuppe mit Buchweizen
1
Steinpilze einweichen
Die getrockneten Steinpilze in 200 ml heißem Wasser 20 Minuten einweichen. Durch ein feines Sieb gießen — das Einweichwasser auffangen.
Die eingeweichten Pilze nicht ausdrücken — das Aroma ist im Wasser!
20 Min
2
Buchweizen rösten
In einem trockenen Topf den Buchweizen bei mittlerer Hitze 3-4 Minuten rösten, bis er nussig duftet und leicht gebräunt ist. Herausnehmen und beiseite stellen.
Ständig rühren — der Buchweizen verbrennt schnell.
4 Min
3
Pilze vorbereiten
Frische Pilze putzen (nicht waschen!) und in dünne Scheiben schneiden. Die eingeweichten Steinpilze grob hacken. Zwiebel und Knoblauch fein hacken, Karotte in kleine Würfel schneiden.
10 Min
4
Anschwitzen
Im gleichen Topf Öl oder Butter erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Karotte 3 Minuten anschwitzen. Alle Pilze zugeben und 5 Minuten bei hoher Hitze braten, bis die Flüssigkeit verdampft ist.
Die Pilze nicht zu lange braten — sie sollen noch Biss haben.
8 Min
5
Suppe kochen
Die Gemüsebrühe und das Pilz-Einweichwasser in den Topf geben. Kartoffelwürfel, Buchweizen, Lorbeer und Thymian zugeben. 20 Minuten leise köcheln lassen.
Der Buchweizen saugt viel Flüssigkeit — bei Bedarf etwas Brühe nachgießen.
20 Min
6
Servieren
Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Lorbeer entfernen. Die Suppe in tiefe Teller füllen, mit Smetana und gehackter Petersilie garnieren.
Profi-Tipps
Pilzsuppe mit Buchweizen: Würze und Bindung
Pilz-Vielfalt: Für den besten Geschmack mindestens zwei Pilzsorten verwenden — z. B. Champignons als Basis und Steinpilze für den Waldgeschmack.
Röstaromen: Die Pilze erst in die heiße Pfanne geben, wenn die Flüssigkeit komplett verdampft ist — sonst kochen sie statt zu braten.
Buchweizen-Zeit: Buchweizen separat und al dente kochen, dann erst in der Suppe kurz ziehen lassen — bleibt schöner.
Ersatz für Getrocknete Steinpilze: Getrocknete Mischpilze — Gibt es im Supermarkt oder russischen Lebensmittelgeschäft.
Ersatz für Roh-Buchweizen: Gerösteter Buchweizen (Kascha) — Kochzeit verkürzt sich auf 10 Minuten.
Ersatz für Frische Pfifferlinge: Kräuterseitlinge oder Austernpilze — Verfügbarer und günstiger als Pfifferlinge.
Häufige Fehler vermeiden
- Die Pilze zu waschen — sie saugen sich voll Wasser und verlieren Aroma. Nur putzen!
- Den Buchweizen nicht zu rösten — er schmeckt dann flach und mehlig.
- Zu wenig Pilze zu verwenden — die Suppe lebt vom Pilzgeschmack, also nicht sparen.
Variationen
So wird Pilzsuppe mit Buchweizen jedes Mal anders
Mit Sahne
100 ml Sahne am Ende unterrühren — macht die Suppe cremig und mild.
Mit Walnüssen
Eine Handvoll gehackte Walnüsse vor dem Servieren darüber streuen — nussige Note.
Pürierte Variante
Die Hälfte der Suppe pürieren und wieder untermischen — cremiger, ohne ganz auf Textur zu verzichten.
Häufige Fragen
Häufig gefragt zu Pilzsuppe mit Buchweizen
Roh-Buchweizen (auch Kascha genannt), nicht der geröstete aus der Müsliabteilung. Roh-Buchweizen behält beim Kochen seine Form und gibt eine nussige Note. Gerösteter Buchweizen wird zu weich.
Ja, aber getrocknete Steinpilze geben ein intensiveres Aroma. Weiche 20 g getrocknete Steinpilze ein und verwende das Einweichwasser als Brühe.
Ja, alle Zutaten sind pflanzlich. Statt Butter einfach Öl verwenden und vegane Smetana-Alternative (z. B. auf Cashewbasis) nehmen.
Steinpilze, Pfifferlinge, Kräuterseitlinge, Austernpilze — alles geht. Je mehr Sorten, desto komplexer der Geschmack.
Buchweizen wird im Gefrierschrank matschig. Besser den Buchweizen separat kochen und erst beim Servieren zugeben.
Weitere Rezepte
Passend zu Pfifferlinge
Pfifferlings-Rahmsauce
Klassische Pilzsauce.
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Griby w Smetane (Pilze in Smetana)
Waldpilze in einer cremigen Smetana-Sauce — ein klassisches russisches Gericht, das im Herbst in jeder Küche duftet. Steinpilze, Pfifferlinge oder Champignons werden mit Zwiebeln angebraten und mit Smetana vollendet. Dazu gibt es Kartoffelbrei oder Gretschka.
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