Zutaten
Portionen
6
Für die Beize
Rotwein500 ml
Rotweinessig250 ml
Wasser250 ml
Zwiebeln2 Stk
Möhren2 Stk
Lorbeerblätter4 Stk
Gewürznelken5 Stk
Wacholderbeeren6 Stk
Pfefferkörner10 Stk
Für den Braten
Rinderschmorbraten (Schulter oder Hüfte)1.5 kg
Butterschmalz2 EL
Salz—
Für die Sauce
Aachener Printen oder Lebkuchen80 g
Rosinen50 g
Zuckerrübensirup1 EL
Zubereitung
So gelingt dir Rheinischer Sauerbraten
1
Beize
Zwiebeln und Möhren grob schneiden, mit allen Beize-Zutaten aufkochen und vollständig abkühlen lassen.
ca. 15 Min
2
Marinieren
Fleisch in ein enges Gefäß legen, mit der kalten Beize bedecken und abgedeckt 3–5 Tage im Kühlschrank ziehen lassen, täglich wenden.
💡 Das Fleisch muss immer komplett mit Beize bedeckt sein.
3–5 Tage
3
Anbraten
Fleisch herausnehmen, trocken tupfen, salzen und im Bräter rundum scharf anbraten. Gemüse aus der Beize kurz mitrösten.
ca. 15 Min
4
Schmoren
Mit der durchgesiebten Beize ablöschen und zugedeckt bei 160 °C im Ofen 2,5 Stunden schmoren.
ca. 2,5 Std
5
Sauce
Fleisch warm stellen, Fond durchsieben, zerbröselte Printen und Rosinen einrühren und 10 Minuten köcheln, bis die Sauce bindet. Mit Sirup und Salz abschmecken.
ca. 12 Min
Profi-Tipps
Worauf es bei Rheinischer Sauerbraten ankommt
Pferdefleisch: Traditionell wurde Sauerbraten im Rheinland oft mit Pferdefleisch gemacht.
Vorkochen: Am Vortag geschmort und in der Sauce aufgewärmt schmeckt er noch besser.
Häufige Fehler vermeiden
- Beize warm über das Fleisch gegossen – Bakterienrisiko und graues Fleisch
- Zu kurz mariniert – das Fleisch bleibt zäh und fade
Variationen
So wird Rheinischer Sauerbraten jedes Mal anders
Schneller
Mit fertigem Sauerbratenfleisch vom Metzger entfällt das Marinieren.
Ohne Rosinen
Westfälisch ohne Rosinen, mit Pumpernickel gebunden.
Häufige Fragen
Häufig gefragt zu Rheinischer Sauerbraten
Mindestens 3, ideal 4–5 Tage im Kühlschrank.
Rinderschulter, Hüfte oder Bug – Stücke mit etwas Bindegewebe.
Kartoffelklöße, Rotkohl und Apfelmus.
Ja, in der Sauce eingefroren bis zu 3 Monate.
Weitere Rezepte
