So gelingt dir Rotkohl mit Apfel und Nelken
Worauf es bei Rotkohl mit Apfel und Nelken ankommt
Häufige Fehler vermeiden
- Rotkohl zu grob gehobelt — braucht länger
- Nicht genug Säure — Rotkohl wird fad
- Nelken vergessen im Gericht — unangenehmer Biss
Rotkohl mit Apfel und Nelken ist der klassische Weihnachts-Rotkohl, bei dem säuerliche Äpfel wie Boskoop und eine Würzmischung aus Nelken, Lorbeer und Wacholder für die typische Festtags-Aromatik sorgen. Am besten schmeckt der Rotkohl aufgewärmt am nächsten Tag, wenn sich die Aromen vollständig verbunden haben — die Zubereitung am Vortag ist daher ausdrücklich empfehlenswert. Ein praktischer Trick: Nelken, Lorbeer und Wacholder in ein Tee-Ei geben, dann lassen sie sich nach dem Kochen leicht wieder entfernen. Die geriebenen Äpfel geben dem Rotkohl nicht nur Süße, sondern auch natürliches Pektin, das die Sauce beim langsamen Schmoren leicht bindet, ohne dass zusätzliche Stärke nötig wäre. Apfelessig sorgt dabei zusätzlich für die charakteristische violett-rote Farbe, die ohne Säure schnell ins Bläuliche kippen würde.

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