Zutaten
Portionen
4
Hähnchen
Hähnchen (frisch, ca. 1,2 kg)1 Stk
Knoblauchzehen (gepresst)5 Zehen
Koriander (frisch, gehackt)1 Bund
Salz2 TL
Schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)1 TL
Paprikapulver (edelsüß)1 TL
Butter oder Butterschmalz50 g
Zum Servieren
Smetana150 g
Frische Kräuter (Koriander, Petersilie)1 Bund
Zitronenspalten2 Stk
Zubereitung
Tabaka-Hähnchen zubereiten — wie zu Hause
1
Hähnchen flach klopfen
Das Hähnchen waschen und trocken tupfen. Mit einem schweren Messer oder einer Geflügelschere das Rückgrat herauslösen. Das Hähnchen aufklappen und mit der Handfläche flach drücken. Mit einem Nudelholz oder Pfannenboden vorsichtig flach klopfen.
Die Brust sollte nicht gebrochen sein — nur das Fleisch gleichmäßig flach drücken.
10 Min
2
Würzen
Knoblauch, Koriander, Salz, Pfeffer und Paprikapulver zu einer Paste verreiben. Das Hähnchen von beiden Seiten damit einreiben. Mindestens 30 Minuten ziehen lassen.
30 Min
3
Anbraten
Die Butter in einem gusseisernen Bräter bei hoher Hitze schmelzen. Das Hähnchen mit der Hautseite nach unten hineinlegen und einen Deckel auflegen. Einen Stein oder einen Wasserkocher als Gewicht auf den Deckel stellen.
Der Druck sorgt dafür, dass die gesamte Haut gleichmäßig knusprig wird.
5 Min
4
Braten
Das Hähnchen 12-15 Minuten bei mittlerer Hitze braten, bis die Haut goldbraun und knusprig ist. Wenden, erneut beschweren und die andere Seite 12-15 Minuten braten.
Die Hitze reduzieren, wenn es zu stark spritzt.
30 Min
5
Servieren
Das Hähnchen aus der Pfanne nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Mit Smetana, frischen Kräutern und Zitronenspalten servieren. Dazu einen Tomaten-Kräuter-Salat und Lavash-Brot reichen.
Profi-Tipps
Die Stellschrauben bei Tabaka-Hähnchen
Trockene Haut: Vor dem Würzen die Haut mit Küchenpapier besonders gründlich trocknen — das ist der Schlüssel zur perfekten Knusprigkeit.
Gewicht-Alternative: Ein schwerer Topf oder ein gefüllter Wasserkocher (Vorsicht!) funktioniert auch als Gewicht auf dem Deckel.
Mehr Knoblauch: Für Knoblauch-Fans: Eine zusätzliche Knoblauchzehe in feine Scheiben schneiden und unter der Haut verteilen.
Ersatz für Gusseiserner Bräter: Schwere Edelstahlpfanne mit Deckel — Edelstahl leitet Hitze fast so gut wie Gusseisen.
Ersatz für Koriander frisch: Petersilie + Estragon — Milde Kräuternote, wenn Koriander nicht gemocht wird.
Ersatz für Butterschmalz: Ghee oder raffiniertes Kokosöl — Beide hitzestabil und geschmacksneutral.
Häufige Fehler vermeiden
- Das Hähnchen nicht trocken genug zu tupfen — die Haut wird speckig statt knusprig.
- Zu wenig Druck auf dem Deckel — die Haut bräunt ungleichmäßig.
- Die Hitze zu niedrig — das Fleisch kocht im eigenen Saft, statt zu braten.
Variationen
Tabaka-Hähnchen abwandeln
Mit Adjika-Paste
Statt der Knoblauch-Kräuter-Paste 2 EL rote Adjika mit etwas Öl verrühren und das Hähnchen damit einreiben. Scharf und aromatisch!
Mit Granatapfelsaft
Dem Bratfett 50 ml Granatapfelsaft zugeben und das Hähnchen damit übergießen — süß-säuerliche Kruste.
Vom Grill
Das flache Hähnchen auf dem Grill grillen — mit einem Grillstein beschwert. Noch rauchiger im Geschmack.
Häufige Fragen
Was ihr zu Tabaka-Hähnchen wissen solltet
Ein gusseiserner Bräter oder eine schwere Pfanne mit Deckel. Wichtig ist, dass das Hähnchen vollständig flach im Topf liegt. Ein Stein oder ein schwerer Wasserkocher auf dem Deckel erzeugt den nötigen Druck.
Ja, das ist das Geheimnis! Durch das Flachklopfen liegt das gesamte Hähnchen gleichzeitig in der Pfanne — es gart gleichmäßig und die Haut wird von allen Seiten knusprig.
Ja, aber nicht ganz authentisch. Das Hähnchen flach drücken, in einer ofenfesten Pfanne auf dem Herd anbraten, dann bei 200 °C 20-25 Minuten im Ofen fertig garen.
Ein frischer Tomaten-Gurken-Salat mit Walnüssen und Koriander, eingelegte Paprika oder einfach nur Lavash-Brot und Smetana.
Die Haut muss vor dem Braten sehr gut trocken getupft sein. Zu viel Feuchtigkeit verhindert die Bräunung. Außerdem genug Fett verwenden und die Pfanne richtig heiß werden lassen.
Weitere Rezepte
Passend zu Koriander
Koriander-Limetten-Dressing
Frisches asiatisches Dressing.
Rezept ansehen
Borodinskij (russisches Roggenbrot)
Ein dunkles, würziges Roggen-Sauerteigbrot aus Russland — mit Koriander und Kümmel gewürzt, leicht süßlich durch Melasse oder Malz. Borodinskij ist das bekannteste russische Brot und wird traditionell zu Suppen, Salo und eingelegten Gurken serviert. Die dicke, kräftige Kruste und das saftige Innere machen es unverwechselbar.
Rezept ansehen
