So gelingt dir Aşure
Was macht bei Aşure den Unterschied?
Häufige Fehler vermeiden
- Weizen nicht lange genug eingeweicht – die Garzeit verlängert sich.
- Zu viel Wasser – Aşure wird zu dünn.
- Nicht gesüßt genug – Aşure ist ein Dessert und soll süß sein.
Aşure, auch „Noah's Pudding“ genannt, ist ein dicker, süßer Körner-Frucht-Eintopf aus Weizen, Hülsenfrüchten, Trockenfrüchten und Granatapfel — traditionell zur Aşure-Zeit im Dezember an Nachbarn und Freunde verteilt. Auf deutschen Speisekarten und in deutschen Rezeptsammlungen steht oft Asure statt Aşure — gemeint ist dasselbe Gericht. Die angegebene Menge ergibt bewusst großzügige acht Portionen, da Aşure traditionell in großen Mengen gekocht und geteilt wird, nicht nur für den eigenen Haushalt. Der Name geht auf den zehnten Tag des islamischen Monats Muharram zurück; nach einer verbreiteten Legende soll Nuh (Noah) diesen Eintopf aus den letzten Vorräten seiner Arche gekocht haben, weshalb Aşure oft mit der Symbolik von Fülle, Dankbarkeit und geteiltem Wohlstand verbunden wird. Der Weizen muss vor dem Kochen ausreichend eingeweicht sein, sonst verlängert sich die Garzeit erheblich.

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