Zutaten
Portionen
4
Suppe
Hallimaschnur die Hüte junger Pilze400 g
Kartoffeln, mehligkochendgewürfelt300 g
Zwiebelgewürfelt1 Stk
Knoblauchzehegehackt1 Stk
Butter30 g
Gemüsebrühe1 l
Sahne150 ml
Thymian, frisch2 Zweige
Petersilie, frischgehackt2 EL
Salz, Pfeffer, Muskatnach Geschmacknach Geschmack
Zubereitung
Hallimasch-Cremesuppe mit Kartoffeln auf den Herd — Schritt für Schritt
1
Blanchieren
Hallimasch-Hüte putzen und 5 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren. Das Wasser anschließend weggießen.
💡 Hallimasch ist roh giftig und muss insgesamt mindestens 20 Minuten garen – das Blanchierwasser nie weiterverwenden.
ca. 8 Min
2
Suppe ansetzen
Zwiebel und Knoblauch in der Hälfte der Butter glasig dünsten. Zwei Drittel der Pilze und die Kartoffeln kurz mitdünsten, mit Brühe aufgießen, Thymian zugeben und 20 Minuten köcheln.
ca. 25 Min
3
Einlage braten
Die restlichen Pilze in der übrigen Butter 8–10 Minuten kross braten und salzen.
ca. 10 Min
4
Pürieren und servieren
Thymianzweige entfernen, Sahne zugeben, fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Mit den gebratenen Pilzen und Petersilie servieren.
ca. 5 Min
Profi-Tipps
Worauf es bei der Konsistenz ankommt
Nur die Hüte: Hallimasch-Stiele bleiben auch nach langem Kochen zäh und faserig – nur die Hüte verwenden.
Einlage getrennt braten: Ein Teil der Pilze kross gebraten obendrauf bringt Biss und Röstaroma in die cremige Suppe.
Häufige Fehler vermeiden
- Hallimasch roh oder nur kurz gegart – er ist roh giftig und muss insgesamt mindestens 20 Minuten garen
- Die zähen Stiele mitverwendet – sie werden nicht weich
Variationen
Varianten, die sich lohnen
Mit Speck
50 g Speckwürfel mit der Einlage knusprig braten.
Vegan
Butter durch Rapsöl und Sahne durch Hafersahne ersetzen.
Häufige Fragen
Fragen zu Hallimasch-Cremesuppe mit Kartoffeln
Roh ja. Gründlich gegart – blanchiert, Wasser weggegossen, insgesamt mindestens 20 Minuten – ist er ein beliebter Speisepilz. Manche Menschen vertragen ihn auch gegart schlecht, daher zuerst eine kleine Menge probieren.
Beim Blanchieren gehen reizende Stoffe ins Wasser über, das deshalb immer weggegossen wird.
Besser nicht – sie bleiben auch nach langem Kochen zäh und faserig.
Ja, am besten ohne Sahne einfrieren und die Sahne nach dem Auftauen zugeben.
Champignons, Maronenröhrlinge oder Austernpilze – dann entfällt das Blanchieren.
