🍳 Rezept · ❄️ Winter

Zitronen-Curd

·Aktualisiert am

Zitronen-Curd, selbstgemacht in nur 25 Minuten, ist die deutlich frischere Alternative zum gekauften Lemon Curd aus dem Glas. Im Kühlschrank hält sich der cremige Zitronenaufstrich bis zu zwei Wochen, was ihn zu einem praktischen Vorrat für Frühstück oder als Füllung für Kuchen und Torten macht. Sechs Portionen ergibt das schnelle Rezept, das mit wenigen Grundzutaten auskommt. Der Name „Curd" (englisch für „geronnene Masse") beschreibt die Konsistenz: durch das langsame Erhitzen von Eiern mit Säure und Fett entsteht eine stichfeste, streichfähige Creme, die deutlich weniger Zucker enthält als klassische Marmelade.

Vorbereitung
10 Min
Zubereitung
15 Min
Gesamt
25 Min
Portionen
6
Schwierigkeit
Einfach
📅 Jan – Feb🥗 Vegetarisch🍞 Aufstrich🌱 Hauptzutat: Zitronen
Zitronen-Curd
Zutaten
Portionen
6
Zitronen-Curd
Zitronen (unbehandelt)Saft und Schale3 Stk
Zucker120 g
Butter60 g
Eier3 Stk
Eigelb1 Stk
Zubereitung

So rührst du Zitronen-Curd an

1
Zitronen vorbereiten
Zitronenschale mit einer feinen Reibe abreiben, dabei nur die gelbe Schale erwischen — das weiße Albedo darunter schmeckt bitter. Zitronen anschließend auspressen (ergibt etwa 100 ml Saft).
ca. 5 Min
2
Curd-Masse
Zitronenschale, -saft, Zucker und Butter in einen Topf geben und bei niedriger Hitze langsam erwärmen, bis die Butter vollständig geschmolzen und der Zucker aufgelöst ist. Nicht kochen lassen.
ca. 5 Min
3
Eier unterrühren
Eier und Eigelb in einer separaten Schüssel gründlich verquirlen. Die warme (nicht heiße) Zitronenmischung löffelweise und unter ständigem Rühren zu den Eiern geben — dieses langsame Angleichen der Temperatur verhindert, dass die Eier stocken.
ca. 3 Min
4
Andicken
Die temperierte Ei-Zitronen-Masse zurück in den Topf geben. Bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren etwa 8 Minuten eindicken lassen, bis sie die Rückseite eines Löffels dick überzieht. Auf keinen Fall kochen lassen, sonst gerinnt der Curd.
ca. 10 Min
5
Abkühlen
In ein sauberes, am besten sterilisiertes Glas füllen und bei Zimmertemperatur auskühlen lassen. Im Kühlschrank wird die Masse innerhalb weniger Stunden deutlich fester und streichfähiger.
ca. 2 Std
Profi-Tipps

Was macht bei Zitronen-Curd den Unterschied?

Aufbewahrung: Im Kühlschrank bis zu 2 Wochen haltbar.
Sterilisieren: Gläser vor dem Befüllen kurz mit kochendem Wasser ausspülen oder 10 Minuten bei 120°C im Ofen erhitzen — verlängert die Haltbarkeit spürbar.
Cremiger machen: Wer eine besonders seidige Textur mag, passiert den fertigen Curd durch ein feines Sieb, um kleine Eiweißfäden herauszufiltern.

Häufige Fehler vermeiden

  • Hitze zu hoch — der Curd gerinnt
  • Ei zu schnell in die heiße Masse gerührt — dabei gerinnt das Eiweiß punktuell und es bilden sich kleine harte Klümpchen
  • Curd nach dem Eindicken zu lange im heißen Topf stehen gelassen — die Resthitze dickt ihn weiter ein, bis er zäh statt cremig wird
Variationen

Varianten, die sich lohnen

Limetten-Curd
Zitronen durch Limetten ersetzen.
Orangen-Curd
2 Orangen und 1 Zitrone.
Passionsfrucht-Curd
Zitronensaft zur Hälfte durch das Fruchtfleisch von 3 Passionsfrüchten ersetzen — ergibt eine tropisch-fruchtige Variante.
Häufige Fragen

Fragen zu Zitronen-Curd

Im Kühlschrank bis zu zwei Wochen.

Als Brotaufstrich zum Frühstück oder als Füllung für Kuchen und Torten.

Nur 25 Minuten für sechs Portionen.

Curd ist Englisch für „geronnene Masse" und beschreibt, wie Eier mit Zitronensaft und Butter langsam zu einer stichfesten Creme eindicken.

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