Zutaten
Portionen
4
Teig
Weizenmehl500 g
Wasser, lauwarm250 ml
Salz1 TL
Füllung
Rinderhack (nicht zu mager)300 g
Schweinehack300 g
Zwiebelsehr fein gewürfelt1 Stk
Kaltes Wasser oder Brühe150 ml
Frischer Korianderfein gehackt3 EL
Kreuzkümmel1 TL
Chiliflocken0.5 TL
Salz1.5 TL
Schwarzer Pfefferreichlich1 TL
Zubereitung
Chinkali – georgische Teigtaschen mit Brühe zubereiten — wie zu Hause
1
Teig
Mehl, Wasser und Salz zu einem festen Teig kneten. Abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen, damit er sich später gut ausrollen lässt.
2
Füllung kneten
Beide Hacksorten mit Zwiebel, Gewürzen und Koriander vermengen. Das kalte Wasser esslöffelweise einkneten, bis die Masse feucht und fast weich ist. Diese Flüssigkeit wird zur Brühe in den Teigtaschen.
3
Teig ausrollen
Teig in 16 Portionen teilen und jede zu einem Kreis von etwa 12 cm ausrollen, an den Rändern dünner als in der Mitte.
4
Füllen und falten
Einen gehäuften Esslöffel Füllung in die Mitte setzen. Den Teigrand am Außenrand in kleinen Falten (mindestens 12) zusammenziehen und oben fest zu einem Knoten zusammendrehen. Das Falten am besten in der Hand: Den Teigkreis auf die Handfläche legen, die Falten mit Daumen und Zeigefinger der anderen Hand bilden und den Knoten oben verdrehen.
5
Kochen
In einem großen Topf mit gut gesalzenem, sprudelndem Wasser portionsweise 10 bis 12 Minuten kochen, bis die Chinkali oben schwimmen.
6
Pfeffern und servieren
Mit einer Schaumkelle herausheben und sofort mit reichlich schwarzem Pfeffer bestreut servieren. Nicht mit der Gabel anstechen, sonst läuft die Brühe aus.
Profi-Tipps
Die Stellschrauben bei Chinkali – georgische Teigtaschen mit Brühe
Kaltes Wasser in die Füllung: Die Brühe entsteht erst beim Kochen. Ohne Wasser sind Chinkali trocken.
Falten zählen: Je mehr Falten, desto feiner die Chinkali. Mit 12 Falten gelingt es auch Anfängern.
Zopf bleibt liegen: Der dicke Teigknoten wird traditionell nicht mitgegessen, sondern auf dem Teller gesammelt.
Einfrieren möglich: Roh und einzeln auf einem Blech gefroren halten sie sich drei Monate; gefroren kochen, 3 Minuten länger.
Ersatz für Frischer Koriander: Petersilie — Milder im Geschmack.
Häufige Fehler vermeiden
- Teig zu dünn gerollt: Die Taschen platzen beim Kochen.
- Teigknoten nicht fest zugedreht: Die Brühe läuft aus.
- Zu viel gleichzeitig kochen: Die Chinkali kleben aneinander.
Variationen
Chinkali – georgische Teigtaschen mit Brühe abwandeln
Mit Lammhack
Lamm statt Schweinehack für einen intensiveren Geschmack.
Mit Pilzen
Gebratene Champignons mit Zwiebeln als vegetarische Füllung.
Mit Käse
Gewürzter Quark oder Käse als Füllung, ohne Brühe.
Häufige Fragen
Was ihr zu Chinkali – georgische Teigtaschen mit Brühe wissen solltet
Beide sind richtig. Chinkali ist die deutsche Umschrift des georgischen Namens, Khinkali die englische. Auch Hinkali kommt vor.
Man fasst sie am Teigknoten, beißt ein kleines Loch hinein, trinkt zuerst die Brühe und isst dann den Rest. Der harte Zopf bleibt liegen.
Chinkali stammen aus den Bergregionen Georgiens. Über die georgische Küche der Sowjetzeit sind sie auch in der russischen und russlanddeutschen Küche bekannt geworden.
Pelmeni sind kleine, gekochte Teigtaschen mit Hackfleisch ohne Brühe. Chinkali sind deutlich größer und enthalten beim Essen eine heiße Brühe.
Ja, roh auf einem Blech vorgefroren und anschließend in Beuteln. Gefroren kochen.
Mit Pfeffer und etwas Tkemali oder Schmand. Beilagen sind unüblich.
Ja, am nächsten Tag werden gekochte Chinkali häufig in der Pfanne mit Butter angebraten. Frisch gekochte werden aber nicht gebraten.
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Passend zu Koriander
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Frisches asiatisches Dressing.
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Georgisches Brathähnchen, unter Druck gebraten bis die Haut knusprig ist — mit Knoblauch, Koriander und einer Prise Gewürzen. Das Hähnchen wird flach geklopft, sodass es gleichmäßig und schnell gart. Dazu passt eingelegtes Gemüse oder ein Tomaten-Kräuter-Salat.
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