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Rezept · Sommer

Fenchel-Kartoffel-Gratin

Von Johann··Aktualisiert am

Fenchel-Kartoffel-Gratin ist ein cremiges Gratin, das in 60 Minuten fertig ist. Fenchel und Kartoffeln sollten dabei etwa gleich dick gehobelt werden, damit beide Zutaten gleichmäßig garen, statt dass eine Komponente noch roh und die andere schon zerkocht ist. Die leichten Fenchelblätter, die oft weggeworfen werden, eignen sich perfekt als aromatische Garnitur, für vier Portionen zubereitet. Fenchel verliert beim langen Garen einen Großteil seines intensiven Anisaromas und wird milder und süßlicher — genau dieser Effekt macht ihn im Gratin zugänglicher als roh im Salat. Das Abdecken mit Alufolie gegen Ende der Backzeit ist wichtig, falls die Oberfläche schon goldbraun ist, während die Kartoffeln in der Mitte noch nicht ganz durchgegart sind.

Zur Zutatenliste
Vorbereitung
15 Min
Zubereitung
45 Min
Gesamt
60 Min
Portionen
4
Schwierigkeit
Mittel
Feb – SepAuflauf Hauptzutat: Fenchel
Fenchel-Kartoffel-Gratin
Zutaten
Portionen
4
Hauptzutaten
Fenchelknollenin feine Scheiben gehobelt2 Stk
Kartoffeln, festkochendin dünnen Scheiben400 g
Zwiebelfein gewürfelt1 Stk
Knoblauchzehegepresst1 Zehe
Sauce
Sahne200 ml
Milch100 ml
Parmesan, frisch gerieben60 g
Muskatnuss, frisch geriebennach Geschmacknach Geschmack
Salz, Pfeffernach Geschmacknach Geschmack
Butterfür die Form20 g

Fenchel-Kartoffel-Gratin kochen: die Reihenfolge

1
Vorbereiten
Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform mit Butter einfetten. Fenchelknollen putzen, den Strunk entfernen und in feine Streifen oder Scheiben hobeln.
10 Min
2
Sauce zubereiten
Sahne, Milch, Parmesan, Muskat, Salz und Pfeffer verrühren.
3 Min
3
Schichten
Kartoffelscheiben, Fenchel und Zwiebeln abwechselnd in die Form schichten. Die Sauce gleichmäßig darübergießen, sodass alles bedeckt ist.
5 Min
4
Backen
Im Ofen 40–45 Minuten backen, bis die Kartoffeln weich sind und die Oberfläche goldbraun ist. Nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken, falls die Oberfläche zu dunkel wird.
Mit der Messerspitze testen: Sind die Kartoffeln weich, ist das Gratin fertig.
45 Min

Fenchel-Kartoffel-Gratin: Tipps aus der Praxis

Gleichmäßige Dicke: Fenchel und Kartoffeln sollten etwa gleich dick gehobelt sein, damit sie gleichmäßig garen.
Fenchelgrün verwerten: Die leichten Fenchelblätter eignen sich perfekt als Garnitur.

Häufige Fehler vermeiden

  • Zu wenig Sauce — die Kartoffeln müssen gut bedeckt sein, sonst werden sie trocken.
  • Fenchelscheiben zu dick — sie bleiben hart.
  • Die Form zu voll — die Flüssigkeit läuft über.

Welche Abwandlungen gibt es?

Mit Ziegenkäse
100 g Ziegenkäse auf der obersten Schicht verteilen.
Mit Tomaten
2 Tomaten in Scheiben dazwischenschichten.
Mit Thymian
2 Zweige Thymian in der Sauce mitziehen.

Fenchel-Kartoffel-Gratin: die offenen Fragen

Warum sollten Fenchel und Kartoffeln gleich dick gehobelt werden?

Nur so garen beide Zutaten gleichmäßig, statt dass eine roh und die andere zerkocht ist.

Was macht man mit den Fenchelblättern?

Sie eignen sich perfekt als aromatische Garnitur, statt weggeworfen zu werden.

Für wie viele Portionen reicht das Rezept?

Für vier Portionen.

Warum wird Fenchel im Gratin milder als roh?

Beim langen Garen verliert er einen Großteil seines intensiven Anisaromas und wird süßlicher — das macht ihn zugänglicher als im Rohkostsalat.

Warum wird das Gratin mit Alufolie abgedeckt?

Falls die Oberfläche schon goldbraun ist, während die Kartoffeln in der Mitte noch nicht durchgegart sind, verhindert die Folie ein Verbrennen.

Kann ich das Gratin vegan zubereiten?

Ja, Sahne und Milch durch Hafersahne ersetzen und den Parmesan weglassen oder durch Hefeflocken ersetzen.

Wie lange ist das Gratin haltbar?

Im Kühlschrank abgedeckt 2–3 Tage, im Ofen statt in der Mikrowelle aufwärmen, damit die Oberfläche wieder knusprig wird.

Ist das Rezept vegetarisch?

Streng genommen nein. In der Sauce steckt frisch geriebener Parmesan. Echter Parmesan (Parmigiano Reggiano) darf laut seiner geschützten Ursprungsbezeichnung nur mit Kälberlab hergestellt werden, einem Enzym aus dem Magen junger Kälber. Deshalb führen wir das Rezept nicht als vegetarisch. Mit einem Hartkäse, auf dessen Packung „mikrobielles Lab“ oder „für Vegetarier geeignet“ steht, wird es vegetarisch.

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