Zutaten
Portionen
4
Gratin
Rosenkohlgeputzt500 g
Sahne200 ml
Käse (Gruyère oder Emmentaler)gerieben100 g
Knoblauchzehegepresst1 Zehe
Muskatnuss, frisch geriebennach Geschmacknach Geschmack
Salz, Pfeffernach Geschmacknach Geschmack
Butter20 g
Semmelbrösel2 EL
Wie gelingt Rosenkohl-Gratin? Schritt für Schritt
1
Rosenkohl vorbereiten
Rosenkohl putzen und halbieren. In kochendem Salzwasser 5 Minuten blanchieren. Abgießen. Ein Kreuzeinschnitt am Strunk lässt die Hitze gleichmäßiger ins Innere vordringen.
8 Min
2
Soße zubereiten
Sahne mit Knoblauch, Muskat, Salz und Pfeffer verrühren, für eine würzige, cremige Basis des Gratins.
3 Min
3
Auflaufform füllen
Rosenkohl in eine gebutterte Auflaufform geben. Sahne-Mischung angießen. Käse und Semmelbrösel darüberstreuen.
5 Min
4
Backen
Bei 200 °C ca. 25 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun und knusprig ist. Butterflöckchen auf den Bröseln geben zusätzliche Knusprigkeit.
25 Min
Die Stellschrauben bei Rosenkohl-Gratin
Kreuzeinschnitt am Strunk: Ein kleiner Einschnitt am Strunk jedes Röschens lässt die Hitze gleichmäßiger eindringen und beschleunigt das Garen.
Vorab vorbereiten: Der Rosenkohl lässt sich vorblanchieren und der Gratin zusammensetzen, um ihn erst später zu backen — praktisch für Festtage.
Butterflöckchen auf die Brösel: Kleine Butterstückchen auf den Semmelbröseln sorgen für zusätzliche Knusprigkeit beim Backen.
Häufige Fehler vermeiden
- Rosenkohl nicht vorblanchiert — er bleibt beim Backen dann zu fest im Kern.
- Zu wenig Sahne verwendet — der Gratin wird dann trocken statt cremig.
- Käse zu früh zugegeben — er kann bei voller Backzeit verbrennen statt goldbraun zu bleiben.
Rosenkohl-Gratin abwandeln
Mit Speck
Speckwürfel unter den Rosenkohl mischen, für eine deftigere Variante.
Mit Maronen
Vorgegarte Maronen zwischen den Rosenkohl schichten, für eine winterliche Festtagsnote.
Vegan
Sahne durch pflanzliche Sahne und Käse durch veganen Reibekäse ersetzen.
Was ihr zu Rosenkohl-Gratin wissen solltet
Kann ich den Gratin vorbereiten?
Ja, er lässt sich zusammensetzen und im Kühlschrank aufbewahren, dann erst kurz vor dem Servieren backen.
Welcher Käse eignet sich am besten?
Gruyère oder Emmentaler geben die klassische würzige Note, Bergkäse funktioniert ebenso gut.
Wie verhindere ich, dass der Gratin zu trocken wird?
Ausreichend Sahne verwenden und den Gratin nicht länger als nötig backen.
Ist der Käse in diesem Rezept vegetarisch?
Das hängt von der Wahl ab. Gruyère (Greyerzer) wird mit Kälberlab hergestellt und ist nicht vegetarisch. Emmentaler gibt es dagegen häufig mit mikrobiellem Lab. Auf der Packung steht dann „mikrobielles Lab“ oder „für Vegetarier geeignet“. Mit so einem Emmentaler ist das Rezept vegetarisch.
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