Zutaten
Portionen
12
Sauce
Zwetschgen oder Pflaumen (unreif oder leicht säuerlich)800 g
Knoblauchzehen4 Zehen
Koriander (frisch)1 Bund
Dillfrisch0.5 Bund
Koriander (gemahlen)1 TL
Salz1 TL
Zucker2 TL
Chiliflocken0.5 TL
Wasser100 ml
Tkemali anrühren — Schritt für Schritt
1
Pflaumen kochen
Zwetschgen waschen, entsteinen und in einen Topf mit Wasser geben. 20 Minuten weich kochen.
Unreife Pflaumen sind ideal — sie haben mehr Säure und Pektin, die Sauce wird von selbst sämiger.
20 Min
2
Passieren
Die gekochten Pflaumen durch ein feines Sieb oder eine Passiermühle streichen, um die Schalen zu entfernen.
5 Min
3
Würzen
Das Pflaumenmark zurück in den Topf geben. Knoblauch pressen, Kräuter fein hacken. Alles mit gemahlenem Koriander, Salz, Zucker und Chiliflocken zum Mark geben.
5 Min
4
Einköcheln
Die Sauce bei niedriger Hitze 10 Minuten einköcheln lassen, bis sie eine dicke, cremige Konsistenz erreicht hat. Abschmecken.
Tkemali soll säuerlich-scharf sein — bei Bedarf mehr Salz oder Chili zugeben.
10 Min
5
Abfüllen
Heiß in saubere Schraubgläser füllen und sofort verschließen. Im Kühlschrank hält sie sich mehrere Wochen.
Die Stellschrauben bei Tkemali
Alternative Früchte: Statt Pflaumen gehen auch gelbe Kirschpflaumen oder säuerliche Mirabellen — das Original heißt Tkemali nach einer speziellen Pflaumensorte.
Serviervorschlag: Tkemali schmeckt hervorragend zu Schaschlik (Rezept Nr. 19), gegrilltem Hähnchen oder einfach zu Brot.
Häufige Fehler vermeiden
- Süße Pflaumen verwenden — dann wird die Sauce nicht säuerlich genug. Lieber unreife Früchte nehmen.
- Zu dünn einkochen — die Sauce soll dick und streichfähig sein, nicht wässrig.
Tkemali abwandeln
Grüne Variante
Grüne (unreife) Pflaumen verleihen eine herbe, säuerlichere Note.
Mit Minze
Frische Minze statt eines Teils des Korianders — das gibt eine frischere, sommerlichere Note.
Was ihr zu Tkemali wissen solltet
Süße, reife Pflaumen machen die Sauce nicht säuerlich genug — Tkemali lebt von der natürlichen Säure unreifer Früchte.
Sie wurde nicht lange genug eingekocht — die Konsistenz soll dick und streichfähig sein, nicht wässrig.
Zu Schaschlik, gegrilltem Hähnchen oder einfach zu Brot.
Ja, laut Rezept gelbe Kirschpflaumen oder säuerliche Mirabellen als Alternative.
Grüne Variante: Grüne (unreife) Pflaumen verleihen eine herbe, säuerlichere Note.
Tkemali ist eine georgische Sauce, benannt nach der Kirschpflaumen-Sorte (georgisch ტყემალი), aus der sie ursprünglich gemacht wird. Sie gehört zu den festen Bestandteilen der georgischen Küche und wird traditionell zu Fleisch, Fisch und Gegrilltem gereicht — die hier verwendeten Pflaumen/Mirabellen sind eine im deutschsprachigen Raum verfügbare Annäherung an die georgische Originalfrucht.
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