🌱 Frühling · Saisonale Zutat

Postelein

Postelein, auch als Winterpostelein oder Tellerkraut bekannt, ist ein unterschätzter Wintersalat mit Saison im März. Die kleinen, dickfleischigen Blättchen haben einen mild-nussigen Geschmack und sind reich an Vitamin C.

📅 MärzMärz🌱 Frühlingca. 17 kcal / 100 g
Saisonverlauf im Jahresüberblick
Jan
Feb
Mär
Apr
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Jun
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Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Hochsaison
In Saison
Kurzinfo

Postelein auf einen Blick

Schnellantwort

Postelein, auch als Winterpostelein oder Tellerkraut bekannt, ist ein unterschätzter Wintersalat mit Saison im März. Die kleinen, dickfleischigen Blättchen haben einen mild-nussigen Geschmack und sind reich an Vitamin C.

SaisonMärz bis März
HauptsaisonMärz
KategorieSalat
SortenWinterpostelein (Gewöhnlicher Postelein), Wildwachsender Postelein, Sommerportulak-Verwandte
Passt zuWalnüsse, Ziegenkäse, Apfel, Zitrone, Petersilie, Gurke
ZubereitungRoh als Salat, Brotbelag, Smoothies, Suppeneinlage, Eierspeisen, Salatplatte
LagerungPostelein hält sich im Kühlschrank in einem feuchten Tuch 3–5 Tage. Im Gemüsefach in einer perforierten Tüte sind es bis zu einer Woche.
Was ist Postelein?

Sorten & Varianten

Winterpostelein (Gewöhnlicher Postelein)

Die klassische Sorte mit runden, saftig-grünen Blättchen und einem milden, nussigen Aroma – winterhart und extrem kältetolerant.

Wildwachsender Postelein

Selbstausgesäte Pflanzen aus dem Vorjahr, oft etwas kräftiger im Aroma als gezielt angebauter Postelein.

Sommerportulak-Verwandte

Botanisch nicht verwandt, aber oft verwechselt — echter Postelein (Claytonia) ist milder und weniger fleischig als Sommerportulak.

Saison

Wann hat Postelein Saison?

ZeitraumVerfügbarkeit
BeginnMärz
HauptsaisonMärz
EndeMärz

Quelle: Bundeszentrum für Ernährung (bzfe.de)

Einkauf

Frischen Postelein erkennen

  • Postelein soll frisch und knackig aussehen – welke oder vergilbte Blätter sind nicht mehr frisch
  • Die Blättchen sollen prall und saftig sein, nicht schlapp oder trocken
  • Bio-Postelein aus dem Wochenmarkt ist oft aromatischer als Ware aus dem Supermarkt
  • Postelein wird meist im Bund oder als abgepackte Blätter verkauft – der Bund hält sich länger
  • Achte auf regionale Herkunft – Postelein aus Deutschland hat die beste Qualität
🧪 Frischetest: Nimm ein Blatt zwischen die Finger – frischer Postelein fühlt sich fest und saftig an. Zerdrückst du es, verströmt es einen milden, leicht nussigen Duft.
Zubereitung

Postelein vorbereiten & zubereiten

Postelein wird fast immer roh als Salat verwendet – die zarten Blättchen sollten nur kurz gewaschen und vorsichtig trocken geschleudert werden.

1

Waschen

Postelein in einer Schüssel mit kaltem Wasser vorsichtig waschen – die Blättchen sind empfindlich und sollten nicht zu lange im Wasser liegen.

2

Trocknen

In einer Salatschleuder vorsichtig trocknen – die Blättchen sind zart, also nicht zu lange schleudern.

3

Anmachen

Postelein mit einer leichten Vinaigrette aus Essig, Öl, Senf und Kräutern anmachen – schwere Dressings erschlagen das feine Aroma.

Zubereitungsmethoden

🥗 Roh als Salat

Postelein als Salat mit einer leichten Vinaigrette, dazu Nüsse oder Kerne – so kommt das milde Aroma am besten zur Geltung.

🥪 Brotbelag

Posteleinblätter auf Butterbrot mit Käse oder Aufschnitt – eine frische, knackige Alternative zu Salatblättern.

🥤 Smoothies

Eine Handvoll Postelein in grüne Smoothies mit Banane und Apfel – die milden Blätter sind unaufdringlich und liefern Vitamine.

🍲 Suppeneinlage

Posteleinblätter als frische Einlage in Kartoffelsuppe oder Gemüsesuppe – ganz am Ende unterheben, nicht mitkochen.

🥚 Eierspeisen

Postelein als Bett für Spiegelei oder Omelette – die milden Blätter harmonieren perfekt mit Ei.

🧀 Salatplatte

Postelein auf einer Salatplatte mit anderen Wintersalaten wie Feldsalat und Radicchio – eine bunte Mischung für kalte Tage.

Kombinationen

Wozu passt Postelein?

🌰 WalnüsseWalnüsse und Postelein ergänzen sich im Salat mit ihrer nussigen Note.
🧀 ZiegenkäseZiegenkäse und Postelein – die Säure des Käses harmoniert perfekt mit dem milden Blatt.
🍎 ApfelApfelspalten zu Postelein im Salat bringen eine fruchtige Süße und Frische.
🍋 ZitroneZitronenvinaigrette ist das perfekte Dressing für Postelein – die Säure belebt die milden Blätter.
🌿 PetersiliePetersilie und Postelein in gemischten Salaten geben zwei verschiedene Aromen, die sich ergänzen.
🥒 GurkeGurke und Postelein ergeben einen erfrischenden, leichten Salat mit wenig Kalorien.
Lagerung

Postelein richtig lagern & einfrieren

Postelein hält sich im Kühlschrank in einem feuchten Tuch 3–5 Tage. Im Gemüsefach in einer perforierten Tüte sind es bis zu einer Woche.

Einfrieren

Postelein ist zum Einfrieren nicht geeignet – die zarten Blätter werden matschig und verlieren ihr Aroma. Immer frisch verarbeiten.

Häufige Fehler vermeiden

  • Postelein zu lange zu waschen – die Blättchen sind empfindlich und werden schnell matschig
  • Ein schweres Dressing zu verwenden – Joghurt- oder Sahnedressings erschlagen das feine Aroma, lieber eine leichte Vinaigrette nehmen
  • Postelein mitzukochen – die Blätter fallen zusammen und verlieren ihren Biss
  • Postelein mit Feldsalat zu verwechseln – die Blätter sehen ähnlich aus, sind aber runder und dicker
FAQ

Häufige Fragen zu Postelein

Postelein (auch Winterpostelein oder Tellerkraut) ist ein winterharter Salat mit runden, dickfleischigen Blättchen. Er wächst von Oktober bis März und verträgt Frost bis -15 °C.
Nein, Postelein schmeckt milder und nussiger als Feldsalat. Das Aroma ist feiner und weniger würzig, die Blätter sind dicker und saftiger.
Ja, Postelein wird fast immer roh als Salat gegessen. Die Blätter sind zart und müssen nicht gekocht werden.
Ja, Postelein ist reich an Vitamin C, Vitamin A und Magnesium. Mit nur 17 kcal/100 g ist er ideal für eine leichte, vitaminreiche Ernährung im Winter.
Postelein in einer Schüssel mit kaltem Wasser vorsichtig waschen, dann in der Salatschleuder trocknen. Die Blättchen sind empfindlich – nicht rubbeln.
Ja, Postelein ist extrem pflegeleicht. Er sät sich selbst aus und wächst auf fast jedem Boden. Gesät wird von September bis Oktober für die Winterernte.
Im Kühlschrank in einem feuchten Tuch 3–5 Tage, in einer perforierten Tüte bis zu einer Woche. Je frischer, desto besser das Aroma.

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