Zum Inhalt springen
Frühling · Saisonale Zutat

Postelein

Postelein hat im März Saison. Postelein hält sich im Kühlschrank, locker verpackt, etwa vier bis fünf Tage. Klassische Kombinationen: Walnüsse, Ziegenkäse, Apfel. Der Brennwert liegt bei etwa 17 kcal / 100 g.

Postelein, auch Winterportulak oder Tellerkraut genannt, ist ein mild-nussiges Blattgemüse mit charakteristisch runden, tellerartigen Blättern. Anders als der verwandte Sommerportulak ist er frostresistent und liefert frisches Grün, wenn die meisten anderen Salate längst Winterpause haben. Die Saison läuft von Oktober bis April.

Von Johann·Aktualisiert am
März – MärzFrühling ca. 17 kcal / 100 g
Saisonverlauf im Jahresüberblick
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Hochsaison
In Saison
Postelein

Postelein auf einen Blick

Schnellantwort

Postelein, auch Winterportulak oder Tellerkraut genannt, ist ein mild-nussiges Blattgemüse mit charakteristisch runden, tellerartigen Blättern. Anders als der verwandte Sommerportulak ist er frostresistent und liefert frisches Grün, wenn die meisten anderen Salate längst Winterpause haben. Die Saison läuft von Oktober bis April.

SaisonMärz bis März
HauptsaisonMärz
KategorieSalat
SortenWinterpostelein (Gewöhnlicher Postelein), Wildwachsender Postelein, Sommerportulak-Verwandte
Passt zuWalnüsse, Ziegenkäse, Apfel, Zitrone, Petersilie, Gurke
ZubereitungRoh als Salat, Brotbelag, Smoothies, Suppeneinlage, Eierspeisen, Salatplatte
LagerungPostelein hält sich im Kühlschrank, locker verpackt, etwa vier bis fünf Tage.

Welche Sorten gibt es?

Winterpostelein (Gewöhnlicher Postelein)

Die klassische Sorte mit runden, saftig-grünen Blättchen und einem milden, nussigen Aroma – winterhart und extrem kältetolerant.

Wildwachsender Postelein

Selbstausgesäte Pflanzen aus dem Vorjahr, oft etwas kräftiger im Aroma als gezielt angebauter Postelein.

Sommerportulak-Verwandte

Botanisch nicht verwandt, aber oft verwechselt — echter Postelein (Claytonia) ist milder und weniger fleischig als Sommerportulak.

Wann hat Postelein Saison?

ZeitraumVerfügbarkeit
BeginnMärz
HauptsaisonMärz
EndeMärz

Quelle: Bundeszentrum für Ernährung (bzfe.de)

Varianten im Vergleich

EigenschaftPosteleinFeldsalatSpinat
Geschmackmild-nussig, leicht säuerlichmild, nussigmild, leicht erdig
Frostresistenzsehr hoch, wächst im Winterhochgering, meist Sommerernte
Blattformrund, tellerartiglänglich, rosettenförmigoval, spitz
Küchentipp: Postelein ist eines der wenigen Blattgemüse, das aktiv im Winter wächst und geerntet wird — ähnlich frostresistent wie Feldsalat, aber mit einer ungewöhnlichen, runden Blattform.

Wie gesund ist Postelein?

NährwertPro 100 g
Kalorienca. 17 kcal / 100 g
Wasseranteilca. 93 %
Eiweißca. 1.5 g / 100 g
Kohlenhydrateca. 2.0 g / 100 g
Fettca. 0.3 g / 100 g
Ballaststoffeca. 1.5 g / 100 g
Vitamin Cca. 40 mg / 100 g
Vitamin Aca. 500 IU / 100 g
Magnesiumca. 30 mg / 100 g
Postelein ist ein unterschätztes Superfood – das Wintergemüse enthält mehr Vitamin C als Orangen und ist mit nur 17 kcal/100 g extrem kalorienarm.

Woran erkennt man frischen Postelein?

  • Postelein soll frisch und knackig aussehen – welke oder vergilbte Blätter sind nicht mehr frisch
  • Die Blättchen sollen prall und saftig sein, nicht schlapp oder trocken
  • Bio-Postelein aus dem Wochenmarkt ist oft aromatischer als Ware aus dem Supermarkt
  • Postelein wird meist im Bund oder als abgepackte Blätter verkauft – der Bund hält sich länger
  • Achte auf regionale Herkunft – Postelein aus Deutschland hat die beste Qualität
Frischetest: Frischer Postelein hat knackige, pralle Blätter ohne welke oder gelbe Stellen.

Wie wird Postelein zubereitet?

Die zarten Stiele und Blätter werden meist im Ganzen verwendet, roh in Salaten oder kurz gedünstet wie Spinat.

1

Waschen

Postelein in einer Schüssel mit kaltem Wasser vorsichtig waschen – die Blättchen sind empfindlich und sollten nicht zu lange im Wasser liegen.

2

Trocknen

In einer Salatschleuder vorsichtig trocknen – die Blättchen sind zart, also nicht zu lange schleudern.

3

Anmachen

Postelein mit einer leichten Vinaigrette aus Essig, Öl, Senf und Kräutern anmachen – schwere Dressings erschlagen das feine Aroma.

Zubereitungsmethoden

Roh als Salat

Postelein als Salat mit einer leichten Vinaigrette, dazu Nüsse oder Kerne – so kommt das milde Aroma am besten zur Geltung.

Brotbelag

Posteleinblätter auf Butterbrot mit Käse oder Aufschnitt – eine frische, knackige Alternative zu Salatblättern.

Smoothies

Eine Handvoll Postelein in grüne Smoothies mit Banane und Apfel – die milden Blätter sind unaufdringlich und liefern Vitamine.

Suppeneinlage

Posteleinblätter als frische Einlage in Kartoffelsuppe oder Gemüsesuppe – ganz am Ende unterheben, nicht mitkochen.

Eierspeisen

Postelein als Bett für Spiegelei oder Omelette – die milden Blätter harmonieren perfekt mit Ei.

Salatplatte

Postelein auf einer Salatplatte mit anderen Wintersalaten wie Feldsalat und Radicchio – eine bunte Mischung für kalte Tage.

Wozu passt Postelein?

WalnüsseWalnüsse und Postelein ergänzen sich im Salat mit ihrer nussigen Note.
ZiegenkäseZiegenkäse und Postelein – die Säure des Käses harmoniert perfekt mit dem milden Blatt.
ApfelApfelspalten zu Postelein im Salat bringen eine fruchtige Süße und Frische.
ZitroneZitronenvinaigrette ist das perfekte Dressing für Postelein – die Säure belebt die milden Blätter.
PetersiliePetersilie und Postelein in gemischten Salaten geben zwei verschiedene Aromen, die sich ergänzen.
GurkeGurke und Postelein ergeben einen erfrischenden, leichten Salat mit wenig Kalorien.

Wie lagert man Postelein richtig?

Postelein hält sich im Kühlschrank, locker verpackt, etwa vier bis fünf Tage.

Einfrieren

Postelein lässt sich blanchiert und ausgedrückt ähnlich wie Spinat einfrieren, roh eignet er sich weniger gut.

Häufige Fehler vermeiden

  • Postelein zu lange zu waschen – die Blättchen sind empfindlich und werden schnell matschig
  • Ein schweres Dressing zu verwenden – Joghurt- oder Sahnedressings erschlagen das feine Aroma, lieber eine leichte Vinaigrette nehmen
  • Postelein mitzukochen – die Blätter fallen zusammen und verlieren ihren Biss
  • Postelein mit Feldsalat zu verwechseln – die Blätter sehen ähnlich aus, sind aber runder und dicker

Häufige Fragen zu Postelein

Was ist Postelein?

Postelein (auch Winterpostelein oder Tellerkraut) ist ein winterharter Salat mit runden, dickfleischigen Blättchen. Er wächst von Oktober bis März und verträgt Frost bis -15 °C.

Schmeckt Postelein wie Feldsalat?

Nein, Postelein schmeckt milder und nussiger als Feldsalat. Das Aroma ist feiner und weniger würzig, die Blätter sind dicker und saftiger.

Kann man Postelein roh essen?

Ja, Postelein wird fast immer roh als Salat gegessen. Die Blätter sind zart und müssen nicht gekocht werden.

Ist Postelein gesund?

Ja, Postelein ist reich an Vitamin C, Vitamin A und Magnesium. Mit nur 17 kcal/100 g ist er ideal für eine leichte, vitaminreiche Ernährung im Winter.

Wie wäscht man Postelein richtig?

Postelein in einer Schüssel mit kaltem Wasser vorsichtig waschen, dann in der Salatschleuder trocknen. Die Blättchen sind empfindlich – nicht rubbeln.

Kann man Postelein im Garten anbauen?

Ja, Postelein ist extrem pflegeleicht. Er sät sich selbst aus und wächst auf fast jedem Boden. Gesät wird von September bis Oktober für die Winterernte.

Wie lange ist Postelein haltbar?

Im Kühlschrank in einem feuchten Tuch 3–5 Tage, in einer perforierten Tüte bis zu einer Woche. Je frischer, desto besser das Aroma.

Lust auf saisonale Küche?

Postelein ist nur eine von vielen Zutaten im vollständigen Zutaten-Lexikon.