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Herbst · Saisonale Zutat

Zuckerhut

Zuckerhut hat von September bis Dezember Saison, die Hauptsaison liegt im Oktober und November. Zuckerhut hält sich im Kühlschrank-Gemüsefach, in Folie oder ein feuchtes Tuch gewickelt, bis zu zwei Wochen — deutlich länger als die meisten anderen Blattsalate. Klassische Kombinationen: Apfel, Walnüsse, Balsamico.

Zuckerhut ist ein länglicher, fest geschlossener Salatkopf aus der Chicorée-Familie mit mild-herbem Geschmack — deutlich milder als Chicorée oder Radicchio, denen er optisch und botanisch nah verwandt ist. Anders als viele Salate ist er winterhart und lässt sich bis in den späten Herbst im Freiland ernten. Die Saison läuft von September bis Dezember.

Von Johann·Aktualisiert am
September – DezemberHerbst ca. 15 kcal / 100 g
Saisonverlauf im Jahresüberblick
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Hochsaison
In Saison
Zuckerhut

Zuckerhut auf einen Blick

Schnellantwort

Zuckerhut ist ein länglicher, fest geschlossener Salatkopf aus der Chicorée-Familie mit mild-herbem Geschmack — deutlich milder als Chicorée oder Radicchio, denen er optisch und botanisch nah verwandt ist. Anders als viele Salate ist er winterhart und lässt sich bis in den späten Herbst im Freiland ernten. Die Saison läuft von September bis Dezember.

SaisonSeptember bis Dezember
HauptsaisonOktober bis November
KategorieSalat
SortenKlassischer Zuckerhut, Frühe Sorten, Spätsorten
Passt zuApfel, Walnüsse, Balsamico, Speck, Käse
ZubereitungRoh / Salat, Braten, Suppe, Schmoren
LagerungZuckerhut hält sich im Kühlschrank-Gemüsefach, in Folie oder ein feuchtes Tuch gewickelt, bis zu zwei Wochen — deutlich länger als die meisten anderen Blattsalate.

Welche Sorten gibt es?

Klassischer Zuckerhut

Länglich-kompakter, hellgrüner Kopf mit milden, leicht knackigen Blättern.

Frühe Sorten

Etwas zarter im Geschmack, früher in der Saison verfügbar.

Spätsorten

Robuster und besonders gut für die Winterlagerung geeignet.

Wann hat Zuckerhut Saison?

ZeitraumVerfügbarkeit
BeginnSeptember
HauptsaisonOktober bis November
EndeDezember

Quelle: Bundeszentrum für Ernährung (bzfe.de)

Varianten im Vergleich

EigenschaftZuckerhutChicoréeRadicchio
Bitterkeitmildstarkstark, mit Süße
AnbauFreiland, winterhartmeist getrieben, dunkelFreiland
Farbehellgrüngelblich-weißrot-weiß
Küchentipp: Zuckerhut ist der mildeste der drei Chicorée-Verwandten — wer Chicorée oder Radicchio zu bitter findet, kann mit Zuckerhut einen sanfteren Einstieg in diese Salatfamilie probieren.

Wie gesund ist Zuckerhut?

NährwertPro 100 g
Kalorienca. 15 kcal / 100 g
Wasseranteilca. 95 %
Eiweißca. 1,3 g / 100 g
Kohlenhydrateca. 1,3 g / 100 g
Fettca. 0,2 g / 100 g
Ballaststoffeca. 1,5 g / 100 g
Bitterstoffemilder als bei Chicorée oder Radicchio
Folsäureguter Lieferant
Zuckerhut ist sehr kalorienarm und milder im Bitterstoffgehalt als verwandte Salate wie Chicorée oder Radicchio.

Woran erkennt man frischen Zuckerhut?

  • Feste, kompakte Köpfe ohne welke Außenblätter
  • Helle, frische Blattfarbe ohne braune Stellen
  • Schwer für seine Größe deutet auf saftige Blätter hin
  • Keine aufgeplatzten oder ausgetriebenen Köpfe
  • Möglichst regionale Ware während der Herbstsaison kaufen
Frischetest: Ein frischer Zuckerhut ist fest geschlossen und schwer für seine Größe. Braune Blattränder oder ein weicher, aufgeblähter Kopf zeigen ältere Ware an.

Wie wird Zuckerhut zubereitet?

Die äußeren, etwas bittereren Blätter lassen sich für kräftigere Salate verwenden, die inneren, helleren Blätter sind besonders mild und eignen sich gut roh.

1

Äußere Blätter entfernen

Welke oder beschädigte Außenblätter abziehen.

2

Vierteln

Den Kopf längs in Viertel schneiden.

3

Schneiden

In Streifen schneiden, je nach Verwendung.

Zubereitungsmethoden

Roh / Salat

In Streifen geschnitten als knackiger Winterssalat.

Braten

Kurz angebraten als warme Beilage.

Suppe

In Eintöpfen mitgekocht.

Schmoren

Mit Speck und Zwiebeln geschmort.

Wozu passt Zuckerhut?

ApfelSüß-säuerlicher Kontrast für Salate
WalnüsseKnuspriger Kontrast
BalsamicoKlassisches Dressing für Wintersalate
SpeckHerzhafter Kontrast für gebratenen Zuckerhut
KäseCremige Ergänzung für Salate

Wie lagert man Zuckerhut richtig?

Zuckerhut hält sich im Kühlschrank-Gemüsefach, in Folie oder ein feuchtes Tuch gewickelt, bis zu zwei Wochen — deutlich länger als die meisten anderen Blattsalate.

Einfrieren

Roh eignet sich Zuckerhut nicht zum Einfrieren, da die Blätter beim Auftauen welk und wässrig werden — er wird ausschließlich frisch verzehrt.

Häufige Fehler vermeiden

  • Zuckerhut für genauso zart wie Kopfsalat erwarten — er ist deutlich fester und eignet sich daher auch zum Braten
  • Zu früh mit Dressing anmachen — auch wenn er robuster ist, werden die Blätter mit der Zeit schlaff
  • Welke äußere Blätter übersehen und mitverwenden
  • Den Salat einfrieren wollen — die Struktur wird dabei vollständig zerstört

Häufige Fragen zu Zuckerhut

Wann ist Zuckerhut-Saison in Deutschland?

Die Saison läuft von September bis Dezember.

Was ist der Unterschied zwischen Zuckerhut und Chicorée?

Beide gehören zur selben Pflanzenfamilie, Zuckerhut hat aber einen größeren, lockereren Kopf und ist milder im Bitterstoffgehalt.

Kann man Zuckerhut auch braten?

Ja, durch seine festere Struktur eignet er sich gut zum kurzen Anbraten, anders als zartere Blattsalate.

Wie lange hält sich Zuckerhut?

Deutlich länger als andere Blattsalate — im Kühlschrank gelagert hält er sich etwa 2–3 Wochen.

Kann man Zuckerhut einfrieren?

Nein, wie die meisten Blattsalate eignet er sich nicht zum Einfrieren, da die Blätter beim Auftauen schlaff und wässrig werden.

Wie lagert man Zuckerhut am besten?

Im Kühlschrank im Gemüsefach — er hält sich dort dank seiner festen Struktur ungewöhnlich lange.

Was passt am besten zu Zuckerhut?

Klassisch sind Apfel und Walnüsse. Auch Balsamico und Speck harmonieren sehr gut.

Lust auf saisonale Küche?

Zuckerhut ist nur eine von vielen Zutaten im vollständigen Zutaten-Lexikon.