Endiviensalat auf einen Blick
Endiviensalat ist ein leicht bitterer Blattsalat aus der Familie der Korbblütler — eng verwandt mit Chicorée und Radicchio, mit denen er sich die charakteristische Bitterstoffe teilt. Die zerklüfteten, krausen Blätter werden meist etwas gebleicht, um die Bitterkeit abzumildern. Die Hauptsaison liegt im Herbst, von September bis November.
| Saison | August bis Januar |
| Hauptsaison | August |
| Kategorie | Salat |
| Sorten | Krause Endivie, Glatte Endivie (Eskariol), Frisée |
| Passt zu | Speck, Balsamico, Honig, Walnüsse, Ziegenkäse, Apfel |
| Zubereitung | Roh / Salat, Braten, Suppe, Schmoren, Warme Toppings |
| Lagerung | Endiviensalat hält sich im Kühlschrank-Gemüsefach, locker in ein feuchtes Tuch gewickelt, etwa vier bis sechs Tage. |
Welche Sorten gibt es?
Krause Endivie
Stark gekrauste, gezackte Blätter — die klassische, bekannteste Sorte.
Glatte Endivie (Eskariol)
Breitere, glattere Blätter und etwas milder im Geschmack.
Frisée
Besonders fein gekrauste, hellgrün-gelbliche Herzblätter.
Wann hat Endiviensalat Saison?
| Zeitraum | Verfügbarkeit |
|---|---|
| Beginn | August |
| Hauptsaison | August |
| Ende | Januar |
Varianten im Vergleich
| Eigenschaft | Endiviensalat | Chicorée | Radicchio |
|---|---|---|---|
| Bitterkeit | mittel | stark | stark, mit Süße |
| Blattform | krause, lose Blätter | feste, geschlossene Knospe | feste, runde Köpfe |
| Typische Zubereitung | Salat, kurz gedünstet | roh oder überbacken | roh oder gegrillt |
Wie gesund ist Endiviensalat?
| Nährwert | Pro 100 g |
|---|---|
| Kalorien | ca. 17 kcal / 100 g |
| Wasseranteil | ca. 94 % |
| Eiweiß | ca. 1,3 g / 100 g |
| Kohlenhydrate | ca. 1,5 g / 100 g |
| Fett | ca. 0,2 g / 100 g |
| Ballaststoffe | ca. 2 g / 100 g |
| Bitterstoffe | sekundäre Pflanzenstoffe, traditionell mit der Verdauung assoziiert |
| Folsäure | guter Lieferant |
Woran erkennt man frischen Endiviensalat?
- Feste, knackige Köpfe ohne welke Außenblätter
- Helle, frische Blattfarbe ohne braune Stellen
- Kompakter Kopf ohne aufgeplatzte Mitte
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- Frischer, milder Duft ohne Fäulnisgeruch
Wie wird Endiviensalat zubereitet?
Die äußeren, oft bittersten Blätter können großzügig entfernt werden, die inneren, helleren Blätter sind milder. Ein kurzes Bad in kaltem Wasser mildert die Bitterkeit zusätzlich.
Blätter trennen
Einzelne Blätter vom Strunk lösen.
Waschen
Gründlich unter kaltem Wasser abspülen.
Trocknen
In einer Salatschleuder oder auf einem Küchentuch trocknen.
Zubereitungsmethoden
Als Basis für Salate, gemischt mit milderen Blattsalaten.
Kurz angebraten mildert die Bitterstoffe deutlich.
Klassisch in Eintöpfen mitgekocht.
Mit Speck und Zwiebeln geschmort.
Mit warmem, gebratenem Gemüse oder Speck angerichtet.
Wozu passt Endiviensalat?
| Speck | Klassischer herzhafter Kontrast zur Bitterkeit |
| Balsamico | Klassisches Dressing für Bittersalate |
| Honig | Mildert die Bitterstoffe im Dressing |
| Walnüsse | Knuspriger Kontrast |
| Ziegenkäse | Cremig-würzige Ergänzung |
| Apfel | Süß-säuerlicher Ausgleich |
Die besten Endiviensalat-Rezepte
Wie lagert man Endiviensalat richtig?
Endiviensalat hält sich im Kühlschrank-Gemüsefach, locker in ein feuchtes Tuch gewickelt, etwa vier bis sechs Tage.
Einfrieren
Roh eignet sich Endiviensalat nicht zum Einfrieren, da die Blätter beim Auftauen welk und wässrig werden — er wird ausschließlich frisch verwendet.
Häufige Fehler vermeiden
- Zu früh mit Dressing anmachen — die Blätter werden schnell schlaff
- Roh ohne Ausgleich servieren — milde oder süße Begleiter gleichen die Bitterkeit gut aus
- Zu zaghaft braten — erst durch ausreichende Hitze mildert sich die Bitterkeit deutlich
- Den Salat einfrieren wollen — die Struktur wird dabei vollständig zerstört
