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Sommer · Saisonale Zutat

Nektarinen

Nektarinen haben von Juli bis September Saison, mit dem Höhepunkt im August. Reife Nektarinen halten sich im Kühlschrank drei bis vier Tage. Klassische Kombinationen: Burrata, Basilikum, Honig. Der Brennwert liegt bei etwa 44 kcal / 100 g.

Nektarinen sind die glattschalige Variante des Pfirsichs — botanisch dieselbe Art, nur ohne den charakteristischen Flaum auf der Schale. Sie schmecken oft etwas intensiver und leicht säuerlicher als klassische Pfirsiche. Die Hauptsaison läuft von Juli bis September.

Von Johann·Aktualisiert am
Juli – SeptemberSommer ca. 44 kcal / 100 g
Saisonverlauf im Jahresüberblick
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Hochsaison
In Saison
Nektarinen

Nektarinen auf einen Blick

Schnellantwort

Nektarinen sind die glattschalige Variante des Pfirsichs — botanisch dieselbe Art, nur ohne den charakteristischen Flaum auf der Schale. Sie schmecken oft etwas intensiver und leicht säuerlicher als klassische Pfirsiche. Die Hauptsaison läuft von Juli bis September.

SaisonJuli bis September
HauptsaisonAugust
KategorieObst
SortenGelbfleischige Nektarinen, Weißfleischige Nektarinen, Plattnektarinen
Passt zuBurrata, Basilikum, Honig, Mandeln, Vanille, Limette
ZubereitungRoh genießen, Grillen, Backen, Smoothie, Salat
LagerungReife Nektarinen halten sich im Kühlschrank drei bis vier Tage. Noch feste Früchte sollten erst bei Zimmertemperatur nachreifen, bevor sie gekühlt werden.

Welche Sorten gibt es?

Gelbfleischige Nektarinen

Kräftig-süßes Aroma mit leichter Säure — die klassische Sorte im Handel.

Weißfleischige Nektarinen

Milder und süßer, mit zartem, sehr saftigem Fruchtfleisch.

Plattnektarinen

Flache Form, besonders süß und kernarm, beliebt zum puren Naschen.

Wann haben Nektarinen Saison?

ZeitraumVerfügbarkeit
BeginnJuli
HauptsaisonAugust
EndeSeptember

Quelle: Bundeszentrum für Ernährung (bzfe.de)

Varianten im Vergleich

EigenschaftNektarinePfirsichAprikose
Schaleglatt, ohne Flaumsamtig behaartglatt, samtig-matt
Geschmackintensiv, leicht säuerlichsüß, saftigsüß-säuerlich, aromatisch
Größemittelmittel bis großklein
Küchentipp: Nektarine und Pfirsich sind botanisch dieselbe Art — der einzige genetische Unterschied betrifft ein einzelnes Gen, das die Schalenbehaarung steuert. Geschmacklich sind Nektarinen dadurch oft etwas intensiver, aber beide lassen sich in Rezepten meist 1:1 austauschen.

Wie gesund sind Nektarinen?

NährwertPro 100 g
Kalorienca. 44 kcal / 100 g
Wasseranteilca. 87 %
Eiweißca. 1,1 g / 100 g
Kohlenhydrateca. 9 g / 100 g
Fettca. 0,3 g / 100 g
Ballaststoffeca. 1,7 g / 100 g
Vitamin Cca. 9 mg / 100 g
Kaliumca. 200 mg / 100 g
Nektarinen sind etwas energiereicher als Pfirsiche, liefern dabei aber ebenfalls viel Wasser und Kalium.

Woran erkennt man frische Nektarinen?

  • Intensiver, süßer Duft am Stielansatz
  • Leicht nachgebende Schale beim sanften Drücken, nicht hart
  • Gleichmäßige, kräftige Farbe ohne grüne oder braune Flecken
  • Glatte, unbeschädigte Schale ohne Druckstellen
  • Möglichst regionale Ware während der Sommersaison kaufen
Frischetest: Reife Nektarinen duften intensiv fruchtig und geben am Stielansatz bei leichtem Druck sanft nach. Harte, geruchlose Früchte sind noch unreif.

Wie werden Nektarinen zubereitet?

Nektarinen reifen nach dem Kauf bei Zimmertemperatur nach — in einer Papiertüte zusammen mit einem Apfel geht das durch das freigesetzte Reifegas schneller.

1

Waschen

Kurz unter kaltem Wasser abspülen.

2

Halbieren

Entlang der natürlichen Kerbe einschneiden und die Hälften gegeneinander drehen.

3

Entsteinen

Den Stein mit einem Löffel oder den Fingern herauslösen.

Zubereitungsmethoden

Roh genießen

Pur, im Obstsalat oder in Caprese mit Burrata — am besten vollreif.

Grillen

Halbiert kurz auf den Grill — die Hitze karamellisiert die natürliche Süße.

Backen

In Galette, Tarte oder Crumble.

Smoothie

Püriert für ein fruchtiges, süßes Sommergetränk.

Salat

In Scheiben mit Burrata und Basilikum für einen herzhaften Sommersalat.

Wozu passen Nektarinen?

BurrataÜberraschend gut in herzhaften Salaten
BasilikumFrische Ergänzung für Caprese und Salate
HonigUnterstreicht die natürliche Süße
MandelnKlassische Kombination in Kuchen
VanilleCremig-süße Basis für Desserts
LimetteBringt Frische in Smoothies

Wie lagert man Nektarinen richtig?

Reife Nektarinen halten sich im Kühlschrank drei bis vier Tage. Noch feste Früchte sollten erst bei Zimmertemperatur nachreifen, bevor sie gekühlt werden.

Einfrieren

Nektarinen vor dem Einfrieren halbieren, entsteinen und mit etwas Zitronensaft beträufeln, um Braunwerden zu verhindern.

Häufige Fehler vermeiden

  • Nektarinen im Kühlschrank nachreifen lassen — Kälte stoppt die Aromabildung
  • Unreife, harte Früchte sofort verzehren — sie schmecken fade ohne Nachreifezeit
  • Zu lange im Kühlschrank lagern — Nektarinen werden schnell mehlig
  • Ohne Zitronensaft einfrieren — die Schnittflächen laufen braun an

Häufige Fragen zu Nektarinen

Was ist der Unterschied zwischen Nektarinen und Pfirsichen?

Nektarinen haben eine glatte, unbehaarte Schale, Pfirsiche eine samtige. Geschmacklich sind sie sich sehr ähnlich, Nektarinen gelten oft als etwas süßer.

Wann ist Nektarinensaison in Deutschland?

Die Saison läuft von Juli bis September. Die Hauptsaison mit dem intensivsten Aroma liegt im August.

Reifen Nektarinen nach der Ernte nach?

Ja, bei Zimmertemperatur reifen sie nach und werden dabei saftiger und süßer. Im Kühlschrank stoppt dieser Prozess.

Kann man Nektarinen einfrieren?

Ja, halbiert und entsteint, am besten mit etwas Zitronensaft beträufelt, damit sie nicht braun anlaufen.

Wie erkennt man reife Nektarinen?

Sie geben beim sanften Drücken leicht nach und duften intensiv süß am Stielansatz.

Wie lagert man Nektarinen am besten?

Unreife Früchte bei Zimmertemperatur nachreifen lassen, vollreife im Kühlschrank — dort halten sie sich 3–5 Tage.

Was passt am besten zu Nektarinen?

Klassisch sind Mandeln und Vanille. Überraschend gut harmonieren auch Burrata und Basilikum in herzhaften Salaten.

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Nektarinen sind nur eine von vielen Zutaten im vollständigen Zutaten-Lexikon.