Zutaten
Portionen
4
Zutaten für 4 Portionen
Hähnchenbrustfilet oder ganzes Suppenhuhngekocht und in feine Streifen gezupft600 g
Hühnerbrüheaus dem Kochsud des Hähnchens1.5 l
Möhreneine mitgekocht, eine fein gerieben und in Öl angeschwitzt für goldene Farbe2 Stück
Petersilienwurzel & Selleriemitgekocht und entfernt1 Stück
Zwiebelganz mitgekocht1 Stück
Knoblauchzehenzu feiner Paste zerdrückt (Mujdei)6 Zehen
Sauerrahm (Smântână 30% oder Crème fraîche)sehr cremig250 g
Eigelbezum Legieren3 Stück
Weißweinessig oder Zitronensaftfür die feine Säure3 EL
Frische Petersiliegehackt1 Bund
Salz und Pfefferzum Abschmecken1 TL
Ciorbă Rădăuțeană (Saure Moldauische Knoblauch-Hühnersuppe) auf den Herd — Schritt für Schritt
1
Huhn & Wurzelgemüse kochen
Das Hähnchenfleisch mit den ganzen Möhren, Petersilienwurzel, Sellerie und Zwiebel in 2 Liter Wasser aufkochen, salzen und ca. 30 Minuten sanft köcheln lassen. Das Fleisch herausnehmen und in dünne Streifen zupfen oder schneiden. Das ausgekochte Wurzelgemüse herausnehmen (die Brühe soll klar bleiben!).
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2
Goldenes Möhrenöl ansetzen
Eine Möhre auf der feinen Reibe reiben und in 1 EL Öl 2 Minuten sanft anschwitzen. Durch ein kleines Sieb drücken – das leuchtend orangefarbene Öl gibt der Suppe später ihre charakteristische goldene Farbe.
5
3
Knoblauch & Legierung vorbereiten
Den Knoblauch mit etwas Salz zu einer feinen Paste zerreiben und mit 3 EL warmer Brühe verrühren. In einer Schüssel den Sauerrahm mit den Eigelben verquirlen. Unter ständigem Rühren langsam zwei Schöpfkellen heiße Brühe einarbeiten (temperieren, damit der Sauerrahm nicht gerinnt!).
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4
Vollenden & Servieren
Den Topf vom Herd ziehen. Die angerührte Sauerrahm-Eigelb-Mischung und die Knoblauchpaste langsam in die heiße Brühe rühren (die Suppe darf nicht mehr kochen!). Das gezupfte Hühnerfleisch und das goldene Möhrenöl hineingeben. Mit Essig abschmecken, bis eine erfrischende, feine Säure spürbar ist. Mit frischer Petersilie bestreuen und traditionell mit eingelegten scharfen Peperoni und extra Schmand servieren.
5
Worauf es bei der Konsistenz ankommt
Das goldene Möhrenöl: Ein echter rumänischer Restauranttrick: Reiben Sie eine Karotte feinst und schwitzen Sie sie in wenig Öl an. Das Carotin färbt das Fett goldgelb – auf die weiße Suppe geträufelt, sieht sie umwerfend appetitlich aus.
Brühe temperieren: Rühren Sie die heiße Brühe immer schöpfkellenweise in den kalten Sauerrahm ein, bevor Sie alles in den Topf geben – so bleibt die Suppe vollkommen glatt.
Sauerrahm mit hohem Fettgehalt: Verwenden Sie Sauerrahm oder Schmand mit mindestens 24–30 % Fett; magere Produkte flocken in saurer Brühe sofort aus.
Häufige Fehler vermeiden
- Das Gemüse in der Suppe lassen: Eine Ciorbă Rădăuțeană ist eine feine, helle Suppe mit zartem Hähnchenfleisch als einziger Einlage – das Wurzelgemüse wird nach dem Auskochen entfernt.
- Knoblauch kochen lassen: Gekochter Knoblauch verliert seine Schärfe. Rühren Sie den Knoblauch erst ganz am Schluss abseits der Hitze ein.
Varianten, die sich lohnen
Ciorbă de Burtă
Die historische Urvariante aus Rinderkutteln statt Geflügel zubereitet.
Mit Borș gesäuert
Traditionell mit fermentierter Weizenkleie (Borș) statt Essig gesäuert.
Fragen zu Ciorbă Rădăuțeană (Saure Moldauische Knoblauch-Hühnersuppe)
Eine 'Supă' ist süßlich-klar; eine 'Ciorbă' ist in Rumänien immer eine säuerliche, herzhafte Suppe.
Ja, aber nur bei kleinster Hitze sanft erwärmen und niemals kochen lassen!
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