Zutaten
Portionen
8
Mürbeteig
Mehl200 g
Butter, kalt100 g
Zucker50 g
Ei1 Stk
Salz1 Prise
Belag
Rhabarberin 1 cm Stücke300 g
Erdbeerengeviertelt300 g
Zucker80 g
Speisestärke2 EL
Vanilleextrakt1 TL
Guss
Sahne100 ml
Eier2 Stk
Zucker30 g
Zubereitung
So backst du Erdbeer-Rhabarber-Tarte
1
Teig zubereiten
Mehl, kalte Butterwürfel, Zucker, Ei und Salz zu einem glatten Mürbeteig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kalt stellen.
10 Min + 30 Min Kühlzeit
2
Teig blindbacken
Backofen auf 180 °C vorheizen. Teig ausrollen, in eine gefettete Tarteform legen, den Rand gut andrücken. Mit Backpapier und Hülsenfrüchten blindbacken für 15 Minuten. Papier und Hülsenfrüchte entfernen, weitere 5 Minuten backen.
20 Min
3
Früchte vorbereiten
Rhabarber mit 2 EL Zucker und Speisestärke mischen. Auf dem vorgebackenen Boden verteilen. Erdbeeren mit Vanilleextrakt und restlichem Zucker mischen und daraufgeben.
10 Min
4
Guss & Backen
Sahne, Eier und Zucker verquirlen und über die Früchte gießen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C 25–30 Minuten backen, bis der Guss gestockt und die Oberfläche goldbraun ist.
30 Min
Profi-Tipps
Worauf es beim Teig ankommt
Rhabarber dünner schneiden: Rhabarber etwas dünner schneiden als Erdbeeren — er braucht länger zum Garen.
Serviervorschlag: Die Tarte schmeckt lauwarm am besten — mit einem Klecks Sahne oder Vanilleeis.
Häufige Fehler vermeiden
- Rhabarber nicht geschält — die Fäden stören beim Essen.
- Zu viel Flüssigkeit — Rhabarber zieht Wasser; deshalb die Speisestärke nicht vergessen.
- Den Teig zu dick ausgerollt — er wird dann nicht knusprig.
Variationen
Varianten, die sich lohnen
Mit Baiser
Statt Guss 2 Eiweiß mit 80 g Zucker steif schlagen und vor den letzten 10 Minuten aufstreichen.
Mit Mandeln
50 g gemahlene Mandeln in den Teig kneten.
Mit Ingwer
10 g Ingwer fein reiben und zu den Früchten geben.
Häufige Fragen
Fragen zu Erdbeer-Rhabarber-Tarte
Rhabarberfasern brauchen deutlich länger zum Garen als Erdbeeren – dünnere Stücke stellen sicher, dass beide Früchte zur gleichen Zeit die richtige Konsistenz erreichen.
Ohne Vorbacken quillt der Mürbeteig unter Guss und Früchten auf oder weicht in der Mitte durch – Backpapier und Hülsenfrüchte beschweren den Teig, bis er stabil und leicht angebacken ist.
Sie bindet die Flüssigkeit, die der Rhabarber beim Garen abgibt, und verhindert, dass der Boden durchweicht oder die Tarte beim Anschneiden auseinanderläuft.
Am besten lauwarm, mit einem Klecks Sahne oder einer Kugel Vanilleeis – beides mildert die Säure des Rhabarbers zusätzlich ab.
Der Mürbeteigboden kann einen Tag vorher blindgebacken werden; Guss und Früchte sollten aber erst kurz vor dem Backen aufgetragen werden, damit der Boden knusprig bleibt.
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