Zutaten
Portionen
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Zutaten für 4 Portionen
Lammfleisch mit Knochen (Schulter, Brust oder Keule)in grobe Stücke zerteilt1 kg
Weißkohlin dicke Spalten geschnitten1 kg
Ganze schwarze Pfefferkörnerganz belassen (traditionell)2 EL
Weizenmehlzum leichten Bestäuben der Schichten2 EL
Meersalzfür die Schichten1.5 TL
Wassernur wenig nötig, Kohl gibt viel Wasser ab350 ml
Festkochende Kartoffeln (z. B. Mandelkartoffeln)als Beilage800 g
Fårikål (Norwegischer Lamm-Kohl-Eintopf) zubereiten — Schritt für Schritt
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Kohl schneiden & schichten
Den Weißkohl vierteln, den Strunk flach abschneiden und die Viertel in dicke Spalten schneiden. In einem großen Schmortopf auf dem Boden mit den fetteren Fleischstücken beginnen (mit der Fettseite nach unten). Eine Schicht Kohlspalten darauflegen. Mit Salz, 1 TL Mehl und einem Teil der ganzen Pfefferkörner bestreuen. Auf diese Weise abwechselnd Fleisch und Kohl einschichten, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Die oberste Schicht sollte Kohl sein.
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Wasser zugeben & Sanft schmoren
Das kochende Wasser an den Topfrand gießen (nicht über die Gewürze). Den Topf aufkochen lassen, dann die Hitze auf kleinste Stufe reduzieren. Den Deckel fest verschließen und ca. 2 bis 2,5 Stunden sanft simmern lassen (nicht sprudelnd kochen!). Nach 2 Stunden prüfen: Das Fleisch muss sich mühelos vom Knochen lösen und der Kohl bernsteinfarben und zart sein.
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Servieren
Das Fleisch und die weichen Kohlspalten vorsichtig mit einer Kelle auf tiefe Teller heben und mit dem aromatischen Sud begießen. Traditionell serviert man dazu frisch gekochte norwegische Mandelkartoffeln.
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Was macht bei Fårikål (Norwegischer Lamm-Kohl-Eintopf) den Unterschied?
Wenig Wasser verwenden: Gießen Sie keinesfalls zu viel Wasser an. Kohl besteht zu über 90 % aus Wasser – während des Schmorens füllt sich der Topf fast von selbst mit kostbarem Saft.
Pfefferkugel für Empfindliche: Traditionell schwimmen die Pfefferkörner frei im Topf und man beißt gelegentlich darauf. Wer das nicht mag, füllt den Pfeffer in ein Tee-Ei oder Gewürzsäckchen.
Am zweiten Tag noch besser: Fårikål schmeckt aufgewärmt am nächsten Tag fast noch aromatischer, da der Kohl die Fleischsäfte vollends aufsaugt.
Häufige Fehler vermeiden
- Fleisch anbraten: In Fårikål wird das Fleisch niemals angebraten! Es schmort rein im eigenen Saft und Kohlwasser.
- Magere Fleischstücke nehmen: Lammbrust oder Schulter mit etwas Fett und Knochen sind unverzichtbar für Geschmack und Bindung.
Varianten, die sich lohnen
Mit Wirsing zubereitet
Milder und schneller gar als mit festem Weißkohl.
Fårikål mit Bier
Ein Teil des Wassers durch helles norwegisches Lagerbier ersetzen.
Fragen zu Fårikål (Norwegischer Lamm-Kohl-Eintopf)
Das Mehl verbindet sich mit dem austretenden Fleischfett und Kohlwasser und bindet den Sud zu einer sämigen, glänzenden Brühe.
Norwegisches Weihnachtsbier (Juleøl) oder kräftiges Pale Ale zusammen mit einem Glas Aquavit.
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