Zutaten
Portionen
6
Fleischpatties
Rinderhackfleisch500 g
Zwiebel (fein gerieben)1 Stk
Knoblauchzehen (gepresst)2 Stk
Salz & Pfeffer—
Kreuzkümmel (gemahlen)1 TL
Petersilie (gehackt)3 EL
Nass-Sauce
Tomatenmark4 EL
Sojasauce100 ml
Wasser200 ml
Knoblauchzehen (gepresst)4 Stk
Pul Biber (Paprikaflocken)2 TL
Zucker1 EL
Olivenöl2 EL
Außerdem
Mini-Burger-Brötchen (oder normale, kleine Brötchen)12 Stk
Eingelegte Gurken (Cornichons)100 g
Zubereitung
So gelingt Islak Hamburger original türkisch
1
Patties formen
Rinderhack, geriebene Zwiebel, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Petersilie vermengen. 12 kleine, flache Patties (ca. 8 cm Durchmesser, 1 cm dick) formen – sie sollten etwas größer als die Brötchen sein.
Die Patties nicht zu dick machen – sie gehen beim Braten noch auf.
10 Min
2
Patties braten
Eine beschichtete Pfanne ohne Öl bei starker Hitze erhitzen. Die Patties 2 Minuten pro Seite scharf anbraten, bis sie eine schöne Kruste haben. Sie müssen nicht durchgebraten sein – sie garen später in der Sauce.
8 Min
3
Nass-Sauce zubereiten
Tomatenmark, Sojasauce, Wasser, Knoblauch, Pul Biber, Zucker und Olivenöl in einem Topf verrühren. Aufkochen und 2 Minuten köcheln.
5 Min
4
Burger zusammensetzen
Die Brötchen aufschneiden und jede Hälfte kurz in die heiße Sauce tauchen. Ein Patty auf die untere Brötchenhälfte legen, ein paar Gurkenscheiben drauf, die obere Hälfte drauf.
Die Brötchen nur eintunken, nicht vollsaugen lassen – sie trinken sich in der warmen Sauce noch voll.
5 Min
5
Dämpfen
Die fertigen Burger dicht an dicht in einen Topf oder eine Auflaufform setzen. Die restliche Sauce darüber gießen. Zugedeckt bei niedrigster Hitze 15-20 Minuten dämpfen – die Burger werden weich und nehmen die Sauce auf.
Der Deckel muss fest schließen – so entsteht der Dampf, der die Burger 'nass' macht.
20 Min
6
Servieren
Die Islak Burger direkt aus dem Topf servieren – sie sind heiß, weich und triefend vor Sauce. In Papierservietten wickeln und mit den Händen essen.
Profi-Tipps
Islak Hamburger: Tipps aus der Praxis
Dampf-Topf: Ein Tontopf (Güveç oder Römertopf) hält die Wärme am besten – wie in Istanbul.
Soßen-Menge: Die Sauce sollte reichlich sein – die Burger müssen in der Sauce schwimmen, um richtig 'nass' zu werden.
Aufwärmen: Übrige Burger: In der Mikrowelle 30 Sekunden oder im Ofen bei 120°C mit einer Tasse Wasser 10 Minuten erwärmen.
Ersatz für Sojasauce: 1 EL Austernsauce + 1 TL Salz — Austernsauce gibt Umami.
Ersatz für Pul Biber: Chili-Flocken oder Paprikapulver + Cayenne — Chili ist schärfer – weniger nehmen.
Ersatz für Mini-Burger-Brötchen: Kleine Baguettebrötchen — Aufschneiden und wie Burger verwenden.
Häufige Fehler vermeiden
- Die Brötchen zu stark in der Sauce zu tränken – sie werden matschig und fallen auseinander.
- Zu wenig Sauce – die Burger trocknen aus statt weich zu werden.
- Die Burger zu heiß dämpfen – die Brötchen zerfallen in der kochenden Sauce.
Variationen
Welche Abwandlungen gibt es?
Mit Käse
Eine Scheibe Kaşar auf das heiße Patty legen, bevor der Burger zusammengesetzt wird.
Scharfe Variante
2 EL Harissa oder isot Biber in die Sauce mischen – für echte Feuertrinker.
Hähnchen-Islak
Hähnchenhackfleisch statt Rind – mit frischer Minze anstelle von Petersilie.
Häufige Fragen
Islak Hamburger: die offenen Fragen
Die fertigen Burger werden nach dem Zusammenbau in eine heiße Knoblauch-Tomaten-Sauce getaucht und dampfen dann im geschlossenen Behälter – sie werden 'nass' und weich, aber nicht matschig. Das ist das Geheimnis!
In der Türkei werden die Islak Burger in einem Tontopf oder Edelstahlbehälter über Wasserdampf warm gehalten – stundenlang. Sie werden mit der Zeit nur besser und saftiger.
Kleine, runde Burger-Brötchen – in der Türkei spezielle 'Hamburger Brötchen' aus der Bäckerei. Sie müssen klein sein (ca. 8 cm) und dürfen nicht zu süß sein.
Ja, das ist sogar der Trick! Die Burger schmecken nach 2-3 Stunden im Dampf noch besser – die Aromen ziehen durch und das Brot wird weich, aber nicht labberig.
Traditionell werden sie mit Pul Biber zubereitet – die Schärfe ist mild bis mittel. Du kannst die Schärfe anpassen, indem du mehr oder weniger Chili nimmst.
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