Zutaten
Portionen
8
Salatbasis
Kartoffeln (festkochend)400 g
Möhren200 g
Eier4 Stk
Gewürzgurken4 Stk
Fleischwurst (Doktorskaja) oder Hähnchenbrust200 g
Grüne Erbsen (Dose)150 g
Frühlingszwiebeln3 Stk
Dressing
Mayonnaise (Vollfett)150 g
Salz & Pfeffer—
Zitronensaft1 EL
Zum Garnieren
Dill (gehackt)2 EL
Petersilie2 EL
Zubereitung
So mischst du Olivier-Salat (russischer Kartoffelsalat)
1
Kartoffeln und Möhren kochen
Kartoffeln und Möhren in der Schale in Salzwasser kochen: Kartoffeln 20 Minuten, Möhren 15 Minuten (getrennt kochen, Möhren später in den Topf geben). Abgießen, abkühlen lassen, pellen.
Die Gemüse nicht zu weich kochen — sie sollen noch Biss haben.
25 Min
2
Eier kochen
Eier 9 Minuten hart kochen, abschrecken, abkühlen lassen.
15 Min
3
Alles würfeln
Kartoffeln, Möhren, Eier, Gewürzgurken und Fleischwurst in gleichmäßige, kleine Würfel (ca. 1 cm) schneiden. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.
Gleichmäßige Würfel sind das Markenzeichen eines guten Olivier-Salats.
15 Min
4
Vermischen
Alle vorbereiteten Zutaten in einer großen Schüssel mit den abgetropften Erbsen vermischen. Mayonnaise, Zitronensaft, Salz und Pfeffer zugeben und vorsichtig unterheben.
5 Min
5
Durchziehen lassen
Den Salat abgedeckt mindestens 4 Stunden (besser über Nacht) in den Kühlschrank stellen.
>4 Std
6
Servieren
Vor dem Servieren nochmals abschmecken und mit frischen Kräutern bestreuen. In einer schönen Salatschüssel anrichten.
Profi-Tipps
Worauf es beim Dressing ankommt
Wurst-Ersatz: Gekochtes Hähnchen oder Kalbfleisch (200 g) ist die edlere Variante.
Kräuter-Trick: Frischer Dill und Petersilie in den Salat geben — nicht nur als Garnitur.
Festliche Optik: Den Salat in eine runde Schüssel füllen, stürzen und mit Kräutern garnieren.
Ersatz für Fleischwurst: Gekochtes Hähnchen — Magerer, feiner im Geschmack.
Ersatz für Gewürzgurken: Cornichons — Kleiner, aber intensiver im Geschmack.
Ersatz für Grüne Erbsen Dose: TK-Erbsen (blanchiert) — Frischere Farbe, bessere Textur.
Häufige Fehler vermeiden
- Das Gemüse zu weich zu kochen — der Salat wird matschig.
- Zu viel Mayonnaise zu verwenden — der Salat erstickt im Dressing.
- Den Salat zu kurz durchziehen zu lassen — die Aromen verbinden sich nicht.
- Die Zutaten zu grob zu schneiden — feine Würfel sind Pflicht.
Variationen
Varianten, die sich lohnen
Mit Hähnchen
Statt Wurst: 200 g gekochte Hähnchenbrust, fein gewürfelt.
Mit Räucherfisch
200 g Räucherforelle oder -makrele statt Fleisch — überraschend lecker.
Vegetarisch
Fleisch weglassen, dafür eine zusätzliche Kartoffel und mehr Gurken.
Häufige Fragen
Fragen zu Olivier-Salat (russischer Kartoffelsalat)
Historisch wurde Rebhuhn oder Kalbfleisch verwendet. In der Sowjetzeit war Doctorwurst (Doktorskaja Kolbasa) der Standard — eine feine Brühwurst. Heute nimmt man oft Hähnchenbrust oder gekochtes Rindfleisch.
Ja! Einfach das Fleisch weglassen oder durch geräucherten Tofu ersetzen. Viele russische Familien machen eine vegetarische Variante mit extra Ei und mehr Gurken.
Mindestens 4 Stunden, besser über Nacht im Kühlschrank. Erst dann verbinden sich die Aromen richtig. Vor dem Servieren nochmal mit Mayonnaise auffrischen.
In Russland ist Majones (Mayonnaise) von Provansal-Marke Standard — sehr würzig. In Deutschland eine gute Vollfett-Mayonnaise (z.B. Thomy oder selbst gemacht). Kein Salatcreme-Ersatz!
Nein, durch die Mayonnaise und die Eier wird er nach dem Auftauen wässrig. Im Kühlschrank hält er sich 2-3 Tage.
Erfunden in den 1860er Jahren vom französischstämmigen Koch Lucien Olivier im Restaurant Ermitage in Moskau. Das Originalrezept war streng geheim — heute ist es der bekannteste Salat Russlands.
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