Zutaten
Portionen
4
Für das Ossobuco
Kalbshaxenscheiben (ca. 4 cm dick)je ca. 300–350 g mit Markknochen4 Stück
Weizenmehlzum Wenden3 EL
Butterschmalz oder Olivenölzum scharfen Anbraten3 EL
Zwiebelfein gewürfelt1 Stück
Karottefein gewürfelt1 Stück
Staudenselleriefein gewürfelt1 Stange
Knoblauchzehenangedrückt2 Zehen
Trockener Weißweinz. B. Soave oder Pinot Grigio200 ml
Rinder- oder Kalbsfondungesalzen350 ml
Tomatenmarkzweifach konzentriert1 EL
Gehackte Tomatenaus der Dose200 g
Thymianzweige & Lorbeerblattzusammengebunden1 Bund
Für die Gremolata
Glatte Petersiliefein gehackt1 Bund
Bio-Zitronefein abgeriebene Schale1 Stück
Knoblauchzehesehr fein gerieben1 Zehe
Meersalzflockennach Geschmack1 Prise
Wie gelingt Ossobuco alla Milanese mit frischer Gremolata? Schritt für Schritt
1
Haxenscheiben vorbereiten & anbraten
Die Haxenscheiben an der äußeren Haut mehrmals einschneiden (damit sie sich beim Braten nicht wellen) und mit Küchengarn rund binden. Leicht salzen, pfeffern und dünn in Mehl wenden. Butterschmalz in einem Bräter erhitzen und die Fleischscheiben von beiden Seiten je 4 Minuten scharf anbraten, dann herausnehmen.
15
2
Gemüsesud ansetzen
Im Bratfett Zwiebel, Karotte und Sellerie 5 Minuten anschwitzen. Tomatenmark einrühren und kurz rösten. Mit Weißwein ablöschen und den Bratensatz vom Boden lösen. Kalbsfond, gehackte Tomaten, Knoblauch und Kräuterzweige hinzufügen.
10
3
Sanft schmoren
Das Fleisch zurück in den Sud legen (die Knochenmarköffnungen sollten nach oben zeigen). Den Deckel auflegen und bei milder Hitze auf dem Herd oder im Ofen bei 160 °C Ober-/Unterhitze ca. 90 Minuten schmoren, bis das Fleisch butterweich ist.
90
4
Gremolata zubereiten & vollenden
Gehackte Petersilie, Zitronenschale und feinst geriebenen Knoblauch vermischen. Den Schmorbraten aus dem Ofen nehmen, Garn entfernen und die Sauce noch kurz sämig einkochen. Das Ossobuco mit der Schmorsauce anrichten und großzügig mit der frischen Gremolata bestreuen. Perfekt dazu: Risotto alla Milanese.
10
Die Stellschrauben bei Ossobuco alla Milanese mit frischer Gremolata
Das Mark löffeln: Das geschmorte Knochenmark in der Mitte gilt in Italien als Delikatesse. Traditionell wird es mit einem kleinen Löffelchen herausgelöst und auf geröstetes Weißbrot gestrichen.
Fleisch binden: Das Umwickeln der Scheiben mit Küchengarn verhindert, dass das butterweiche Fleisch während des Schmorens vom Knochen abfällt.
Häufige Fehler vermeiden
- Zitronensaft in die Gremolata geben: Gremolata muss trocken und locker sein; Zitronensaft macht die Petersilie matschig und grau.
- Haut nicht einschneiden: Schneidet man die feste Außenhaut nicht 3–4 Mal ein, wölbt sich das Fleisch in der Pfanne und brät ungleichmäßig an.
Ossobuco alla Milanese mit frischer Gremolata abwandeln
Ossobuco in Bianco
Die ältere Mailänder Urform ohne Tomaten, nur mit Weißwein, Brühe und Salbei geschmort.
Ossobuco vom Rind
Günstigere Variante mit Beinscheiben vom Rind – benötigt ca. 45 Minuten längere Schmorzeit.
Was ihr zu Ossobuco alla Milanese mit frischer Gremolata wissen solltet
Klassisch wird Ossobuco alla Milanese mit dem leuchtend gelben Safranrisotto (Risotto alla Milanese) oder fester Polenta serviert.
Ja, Schmorgerichte schmecken am zweiten Tag fast noch besser. Die Gremolata jedoch immer erst frisch vor dem Servieren aufstreuen.
Mehr Hauptgerichte
Lasagne alla Bolognese Tradizionale
Der Stolz der Emilia-Romagna: Mehrere Schichten feine Eiernudelblätter, stundenlang sanft geköcheltes Fleischragù, samtige Muskat-Béchamel und goldbraun überbackener Parmigiano Reggiano.
Rezept ansehen
Risotto ai Funghi Porcini (Steinpilzrisotto)
Seidiges norditalienisches Steinpilzrisotto: Perlender Carnaroli-Reis, intensive Steinpilze, ein Hauch Weißwein und die perfekte Mantecatura mit kalter Butter und Parmigiano Reggiano.
Rezept ansehen
Spaghetti alla Carbonara Originale
Die echte römische Carbonara ganz ohne Sahne: Knusprig ausgelassener Guanciale, samtige Eigelb-Pecorino-Creme und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer verbinden sich zur perfekten Emulsion.
Rezept ansehen
Boeuf Bourguignon Traditionnel
Das legendäre Rinderschmorgericht aus Burgund: Zarteste Rindfleischwürfel langsam in vollmundigem Pinot Noir mit geräuchertem Speck, Perlzwiebeln, Möhren und frischen Champignons geschmort.
Rezept ansehen
Coq au Vin Traditionnel
Der französische Geflügel-Urvater: Saftige Hähnchenteile in aromatischem Rotweinsud mit Schalotten, Kräutern der Provence, krossem Bauchspeck und braunen Champignons geschmort.
Rezept ansehen
Klassische Quiche Lorraine
Die weltberühmte Tarte aus Lothringen: Knusprig buttriger Mürbeteig gefüllt mit geräuchertem Bauchspeck und einer cremigen Royale aus Eiern, Sahne und einem Hauch Muskatnuss.
Rezept ansehen
Ratatouille Provençale Traditionnelle
Die sonnendurchflutete Gemüsesymphonie aus Nizza: Auberginen, Zucchini, aromatische Paprika und reife Tomaten, separat sanft in fruchtigem Olivenöl mit Knoblauch und Kräutern der Provence geschmort.
Rezept ansehen
Paella Valenciana Tradicional
Das spanische Nationalheiligtum aus Valencia: Rundkornreis gegart in Safran-Brühe mit zartem Hähnchen, Kaninchen, breiten Stangenbohnen, weißen Garrofó-Bohnen und dem begehrten knusprigen Socarrat.
Rezept ansehen
