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Sommer · Saisonale Zutat

Portulak

Portulak hat im Juli und August Saison, mit dem Höhepunkt im Juli. Portulak hält sich im Kühlschrank, locker verpackt, nur wenige Tage — am besten möglichst frisch verzehren. Klassische Kombinationen: Knoblauch, Olivenöl, Zitrone. Der Brennwert liegt bei etwa 16 kcal / 100 g.

Portulak ist ein fleischig-knackiges Blattgemüse mit mildem, leicht säuerlichem Geschmack, das früher als Wildkraut galt und heute wieder gezielt angebaut wird. Die dicken, sukkulenten Blätter erinnern optisch an eine Mischung aus Salat und kleinem Kaktus. Die Saison läuft von Juni bis September.

Von Johann·Aktualisiert am
Juli – AugustSommer ca. 16 kcal / 100 g
Saisonverlauf im Jahresüberblick
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Hochsaison
In Saison
Portulak

Portulak auf einen Blick

Schnellantwort

Portulak ist ein fleischig-knackiges Blattgemüse mit mildem, leicht säuerlichem Geschmack, das früher als Wildkraut galt und heute wieder gezielt angebaut wird. Die dicken, sukkulenten Blätter erinnern optisch an eine Mischung aus Salat und kleinem Kaktus. Die Saison läuft von Juni bis September.

SaisonJuli bis August
HauptsaisonJuli
KategorieSalat
SortenSommerportulak, Wildportulak, Portulak-Röschen
Passt zuKnoblauch, Olivenöl, Zitrone, Tomaten, Feta, Joghurt
ZubereitungRoh / Salat, Sauce, Suppe, Eingelegt, Sautiert
LagerungPortulak hält sich im Kühlschrank, locker verpackt, nur wenige Tage — am besten möglichst frisch verzehren.

Welche Sorten gibt es?

Sommerportulak

Die klassische Gemüse- und Salatvariante mit fleischigen, knackigen Blättern.

Wildportulak

Wächst oft als 'Unkraut' im Garten und ist genauso essbar wie die kultivierte Variante.

Portulak-Röschen

Junge, besonders zarte Triebe für Salate.

Wann hat Portulak Saison?

ZeitraumVerfügbarkeit
BeginnJuli
HauptsaisonJuli
EndeAugust

Quelle: Bundeszentrum für Ernährung (bzfe.de)

Varianten im Vergleich

EigenschaftPortulakFeldsalatRucola
Geschmackmild, leicht säuerlichmild, nussigscharf-pfeffrig
Blattstrukturfleischig, knackigzart, weichzart, gezackt
SaisonSommerHerbst/WinterFrühjahr bis Herbst
Küchentipp: Portulak ist im Sommer eine gute Salat-Ergänzung, wenn Feldsalat noch nicht Saison hat — seine fleischigen Blätter bringen zudem mehr Biss in Salate als zartblättrige Sorten.

Wie gesund ist Portulak?

NährwertPro 100 g
Kalorienca. 16 kcal / 100 g
Wasseranteilca. 93 %
Eiweißca. 2 g / 100 g
Kohlenhydrateca. 1,3 g / 100 g
Fettca. 0,4 g / 100 g
Ballaststoffeca. 1 g / 100 g
Omega-3-Fettsäurenungewöhnlich hoher Gehalt für ein Blattgemüse
Vitamin Cguter Gehalt
Portulak gehört zu den wenigen Blattgemüsen mit nennenswertem Omega-3-Fettsäure-Gehalt — ein unterschätzter Nährstofflieferant.

Woran erkennt man frischen Portulak?

  • Kräftig grüne, fleischige Blätter ohne welke Stellen
  • Knackige, nicht schlaffe Stiele
  • Frischer, leicht säuerlicher Duft
  • Möglichst frisch geerntet kaufen oder im eigenen Garten ziehen — Portulak ist im Supermarkt selten erhältlich
  • Keine gelben oder braunen Blätter
Frischetest: Frischer Portulak hat pralle, feste Blätter mit leichtem Glanz. Welke, schrumpelige oder gelbliche Blätter zeigen älteres Erntegut an.

Wie wird Portulak zubereitet?

Portulak wird meist roh in Salaten verwendet, kann aber auch kurz gedünstet werden — dann leicht wie Spinat behandeln, da die Blätter beim Erhitzen stark zusammenfallen.

1

Waschen

Gründlich unter kaltem Wasser abspülen.

2

Verlesen

Dicke, holzige Stiele entfernen.

3

Trocknen

Auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

Zubereitungsmethoden

Roh / Salat

Knackig und leicht säuerlich, gemischt mit milderen Salaten.

Sauce

Fein gehackt in Saucen und Dips für eine frische Note.

Suppe

In mediterranen Suppen mitgekocht.

Eingelegt

In Essig eingelegt, ähnlich wie andere Wildkräuter.

Sautiert

Kurz in Olivenöl angeschwenkt, ähnlich wie Spinat.

Wozu passt Portulak?

KnoblauchWürzt sautierten Portulak auf
OlivenölKlassische mediterrane Zubereitung
ZitroneBringt zusätzliche Frische
TomatenMediterrane Kombination für Salate
FetaSalzig-cremiger Kontrast
JoghurtFrische Basis für Dips

Wie lagert man Portulak richtig?

Portulak hält sich im Kühlschrank, locker verpackt, nur wenige Tage — am besten möglichst frisch verzehren.

Einfrieren

Roh eignet sich Portulak kaum zum Einfrieren; blanchiert und ausgedrückt lässt er sich ähnlich wie Spinat portionsweise einfrieren.

Häufige Fehler vermeiden

  • Wildportulak im Garten als Unkraut entfernen, ohne ihn zu probieren — er ist genauso essbar wie die kultivierte Variante
  • Zu lange lagern — die fleischigen Blätter werden dann schlaff
  • Dicke, holzige Stiele mitverwenden — sie sind weniger zart als die Blätter
  • Zu lange braten oder kochen — Portulak verliert dabei seine knackige Textur

Häufige Fragen zu Portulak

Wann ist Portulak-Saison in Deutschland?

Die Hauptsaison liegt im Juli.

Ist Wildportulak genauso essbar wie kultivierter?

Ja, Wildportulak, der oft als 'Unkraut' im Garten wächst, ist genauso essbar und nährstoffreich wie die kultivierte Variante.

Wie schmeckt Portulak?

Fleischig-knackig mit einer leicht säuerlichen Note, ähnlich wie eine milde Mischung aus Spinat und Gurke.

Warum ist Portulak besonders nährstoffreich?

Er enthält ungewöhnlich viele Omega-3-Fettsäuren für ein Blattgemüse, was ihn zu einem unterschätzten Nährstofflieferanten macht.

Kann man Portulak einfrieren?

Eher nicht — die fleischige, wasserreiche Struktur eignet sich kaum zum Einfrieren. Am besten frisch verarbeiten.

Wie lagert man Portulak am besten?

Im Kühlschrank in ein feuchtes Tuch gewickelt — so hält er sich 3–4 Tage.

Was passt am besten zu Portulak?

Klassisch sind Knoblauch und Olivenöl. Auch Tomaten und Feta harmonieren sehr gut in mediterranen Salaten.

Lust auf saisonale Küche?

Portulak ist nur eine von vielen Zutaten im vollständigen Zutaten-Lexikon.