Zutaten
Portionen
8
Hefeteig
Weizenmehl Type 550500 g
Trockenhefeoder 20 g frische Hefe7 g
Milchlauwarm, etwa 35 °C250 ml
Zucker1 EL
Salz1 TL
Ei (Größe M)zimmerwarm1 Stk
Buttergeschmolzen und abgekühlt30 g
Zum Ausbacken
Sonnenblumenöl oder Rapsöldie Stücke müssen frei schwimmen1 l
Zubereitung
So backst du Baursaki – kasachische Hefekrapfen
1
Vorteig ansetzen
Hefe und Zucker in der lauwarmen Milch auflösen, zwei Esslöffel vom Mehl einrühren und zehn Minuten stehen lassen, bis sich eine Schaumkappe bildet.
2
Teig kneten
Das restliche Mehl mit dem Salz in eine Schüssel geben, Vorteig, Ei und Butter zufügen und acht Minuten zu einem weichen, elastischen Teig kneten. Er darf leicht kleben, soll sich aber vom Schüsselrand lösen.
3
Gehen lassen
Abgedeckt an einem warmen Ort 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Einmal zusammendrücken und weitere 15 Minuten ruhen lassen.
4
Ausrollen und schneiden
Den Teig auf einer leicht geölten Fläche einen Zentimeter dick ausrollen. Mit einem Messer in 4 cm breite Streifen und diese schräg in Rauten schneiden. Die Stücke mit einem Tuch bedeckt zehn Minuten entspannen lassen.
5
Öl erhitzen
Das Öl in einem weiten Topf auf 170 °C erhitzen. Ohne Thermometer: Ein kleines Teigstück muss sofort aufsteigen und von Bläschen umgeben sein, ohne nach 30 Sekunden schon dunkel zu werden.
6
Ausbacken
Sechs bis acht Stücke gleichzeitig ins Öl geben. Nach etwa 90 Sekunden wenden, sobald die Unterseite goldbraun ist, und weitere 60 bis 90 Sekunden backen. Die Stücke blähen sich auf und drehen sich oft von selbst. Mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Profi-Tipps
Worauf es beim Teig ankommt
Temperatur halten: Zwischen den Portionen dem Öl eine Minute Zeit geben, wieder auf 170 °C zu kommen. Zu viele Stücke auf einmal kühlen es um 20 Grad ab.
Geölte statt bemehlte Fläche: Mehl, das am Teig haftet, verbrennt im Öl und färbt es dunkel. Deshalb auf Öl ausrollen.
Frisch am besten: Baursaki schmecken am Tag des Backens am besten. In einer Papiertüte halten sie einen Tag, bei 150 °C fünf Minuten aufgebacken werden sie wieder weich.
Ersatz für Milch: Wasser oder Haferdrink — Mit Wasser und ohne Ei und Butter wird der Teig vegan, die Krume etwas fester.
Häufige Fehler vermeiden
- Öl zu heiß: Bei über 185 °C sind die Stücke außen dunkel und innen roh.
- Öl zu kalt: Unter 160 °C saugt der Teig Fett auf und wird schwer.
- Zu dünn ausgerollt: Unter 7 mm entstehen flache Chips ohne Hohlraum.
Variationen
Welche Abwandlungen gibt es?
Rund
Mit einem Glas Kreise von 5 cm ausstechen. Runde Baursaki sind in manchen Regionen üblicher als Rauten.
Süß mit Honig
Die noch warmen Baursaki mit flüssigem Honig beträufeln oder mit Puderzucker bestäuben und zu schwarzem Tee mit Milch servieren.
Mit Kefir
Die Milch durch Kefir ersetzen. Der Teig wird leicht säuerlich und besonders fluffig.
Häufige Fragen
Baursaki – kasachische Hefekrapfen: die offenen Fragen
Kleine, in Fett ausgebackene Stücke aus Hefeteig, verbreitet in Kasachstan, Kirgisistan und bei Tataren und Baschkiren. Sie ersetzen bei festlichen Anlässen das Brot und werden in großen Mengen auf den Tisch gestreut.
Krapfen oder Berliner sind größer, süßer und gefüllt. Baursaki sind klein, kaum gesüßt, ungefüllt und innen hohl. Sie werden als Brotersatz gegessen.
Zu Tee mit Milch, zu Honig, Marmelade und Butter, aber genauso zu Brühe, Beschbarmak und Suppen.
Dann war der Teig zu dünn ausgerollt, nicht lange genug gegangen oder das Öl zu kalt. Die Stücke brauchen einen Zentimeter Dicke, zehn Minuten Ruhe nach dem Schneiden und 170 °C.
Sie werden dann zu kleinen Brötchen und verlieren den typischen Charakter. Wer es trotzdem versuchen will: mit Öl bepinseln und im Airfryer bei 180 °C sieben bis acht Minuten backen.
Ja, ausgekühlt bis zu zwei Monate. Gefroren bei 160 °C acht Minuten aufbacken.
Nein, der Teig enthält nur einen Esslöffel Zucker für die Hefe. Der Geschmack ist neutral wie bei Weißbrot. Süß werden sie erst durch Honig oder Puderzucker.
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