Zutaten
Portionen
12
Mürbeteig
Weizenmehl350 g
Kalte Butter150 g
Zucker100 g
Eier2 Stk
Backpulver1 TL
Salz1 Prise
Creme
Gezuckerte Kondensmilch, gekocht (Karamell)fertig als „Dulce de leche“ oder selbst gekocht400 g
Butter, weich150 g
Walnüsse, gehackt100 g
Mohn oder Schokoraspelnzum Bestreuen2 EL
Zubereitung
Murawejnik – Ameisenhügel-Kuchen backen — Schritt für Schritt
1
Mürbeteig kneten
Mehl, Backpulver, Salz und Zucker mischen, die kalte Butter in Stücken einarbeiten. Eier zugeben und schnell zu einem glatten Teig kneten. In Folie gewickelt 30 Minuten tiefkühlen.
2
Raspeln
Den gefrorenen Teig auf der groben Reibe direkt auf ein mit Backpapier belegtes Blech raspeln, sodass kleine Teigflocken entstehen. Eine grobe Küchenreibe mit großen Löchern verwenden. Den Teig zwischendurch wieder in den Gefrierschrank legen, wenn er weich wird.
3
Backen
Bei 180 °C Ober-/Unterhitze 20 bis 25 Minuten goldgelb backen und zwischendurch einmal wenden. Vollständig auskühlen lassen.
4
Creme glatt rühren
Weiche Butter mit der gekochten Kondensmilch cremig rühren, bis keine Klümpchen mehr bleiben.
5
Zusammenführen
Teigkrümel und Walnüsse mit der Creme vermengen, bis alles gleichmäßig überzogen ist. Die Creme sollte die Krümel gerade binden, nicht darin schwimmen. Lieber nachlegen als zu viel zugeben.
6
Hügel formen und kühlen
Auf einem Teller zu einem Hügel aufschichten und mit Mohn bestreuen. 4 Stunden kühlen, dann in Stücke schneiden.
Profi-Tipps
Murawejnik – Ameisenhügel-Kuchen: Backzeit und Konsistenz
Gefroren raspeln: Nur gefrorener Teig lässt sich fein raspeln. Aufgetaut klebt er an der Reibe.
Krümel auskühlen: Warme Krümel schmelzen die Butter in der Creme und der Kuchen wird fettig.
Kondensmilch kochen: Die Dose geschlossen 2 Stunden in Wasser kochen, damit Karamell entsteht. Dose immer ganz mit Wasser bedeckt halten.
Form geben: Wer den Kuchen nicht als Hügel, sondern in einer Springform möchte, drückt die Masse fest und stürzt sie nach dem Kühlen.
Ersatz für Gekochte Kondensmilch: Dulce de leche aus dem Glas — Spart 2 Stunden Kochzeit.
Häufige Fehler vermeiden
- Teig zu dunkel gebacken: Der Kuchen schmeckt bitter.
- Warme Krümel verwendet: Die Creme wird flüssig.
Variationen
So wird Murawejnik – Ameisenhügel-Kuchen jedes Mal anders
Mit Rosinen
Eingeweichte Rosinen unter die Krümel mischen.
Mit Kakao
In die Creme 2 EL Kakao einrühren.
Mit Erdnüssen
Walnüsse durch geröstete Erdnüsse ersetzen.
Häufige Fragen
Häufig gefragt zu Murawejnik – Ameisenhügel-Kuchen
„Murawejnik“ ist das russische Wort für „Ameisenhaufen“. Der Kuchen heißt so, weil die kleinen Teigkrümel zu einem Hügel aufgeschichtet werden.
Die ungeöffnete Dose Kondensmilch vollständig mit Wasser bedecken und 2 bis 3 Stunden köcheln lassen. Wasser immer nachfüllen. Vor dem Öffnen vollständig abkühlen lassen.
Im Kühlschrank vier bis fünf Tage.
Ja, bis zu drei Monate. Im Kühlschrank auftauen.
Ja, als Zeitsparer. Der Geschmack ist weniger buttrig.
Medovik besteht aus dünnen Honigböden mit Smetana-Creme. Murawejnik wird aus gebackenen Mürbteig-Krümeln mit Karamellcreme geformt.
Die kleinen, zusammengeklebten Teigkrümel sehen aus wie ein Hügel aus Ameisen oder Erde. Das ist die wörtliche Bedeutung von „Murawejnik“.
Sehr süß durch die Karamellcreme. Kleine Stücke und starker Tee oder Kaffee passen gut.
Ja, zerbröselte Butterkekse mit Karamellcreme ergeben eine schnelle Variante ohne Backen.
Weitere Rezepte
Passend zu Walnüsse
Walnuss-Brownies
Frische Walnüsse.
Rezept ansehen
Walnuss-Pesto
Herbstliches Pesto.
Rezept ansehen
Walnuss-Dattel-Pralinés
Vegane Rohkost-Pralinés.
Rezept ansehen
Haydari
Dickflüssiger Joghurt-Knoblauch-Dip mit Walnüssen, Minze und Kräutern – cremiger und gehaltvoller als Cacık, als Brotaufstrich oder Meze serviert.
Rezept ansehen
Muhammara
Süß-scharfer Walnuss-Paprika-Aufstrich aus dem Südosten der Türkei und der Levante – mit Granatapfelsirup und Kreuzkümmel.
Rezept ansehen
Baklava
Schicht für Schicht gebautes Nussgebäck mit butterknusprigem Yufkateig, Walnüssen und süßem Zuckersirup – der international bekannteste Klassiker der türkischen Küche.
Rezept ansehen
Şekerpare
Zarte, in Sirup getränkte Mandel-Kekse – buttrig, saftig und das perfekte türkische Dessert für den kleinen Süßhunger zwischendurch.
Rezept ansehen
Medovik (russischer Honigkuchen)
Ein legendärer russischer Schichtkuchen aus dünnen Honig-Biskuitböden und einer reichhaltigen Smetana-Creme. Der Kuchen ist weich, saftig und schmilzt auf der Zunge. Jede Schicht wird einzeln gebacken und mit der Creme bestrichen — nach 12 Stunden Durchkühlzeit werden die Böden wunderbar weich.
Rezept ansehen
