Zutaten
Portionen
8
Teig
Eier (Größe M)Zimmertemperatur4 Stk
Zucker150 g
WeizenmehlType 405150 g
Backpulver1 TL
Vanillezucker1 Pck
Salz1 Prise
Füllung und Form
Säuerliche Äpfelz. B. Boskoop oder Elstar, ca. 800 g5 Stk
Zimt1 TL
Zitronensaft1 EL
Butter und Semmelbröselfür die Form1 EL
Puderzuckerzum Bestäuben2 EL
Zubereitung
So backst du Scharlotka – russischer Apfelkuchen
1
Form und Ofen
Eine Springform (24 cm) mit Butter einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen. Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
2
Äpfel vorbereiten
Die Äpfel schälen, entkernen, in dünne Spalten oder grobe Würfel schneiden und mit Zitronensaft und Zimt vermischen. Die Hälfte der Äpfel gleichmäßig in die Form legen.
3
Eier lange schlagen
Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz mit dem Handrührgerät 8 bis 10 Minuten auf hoher Stufe schlagen, bis die Masse hell, dick und mindestens auf das Dreifache aufgeschäumt ist. Dieser Schritt ersetzt jede Butter oder jedes Öl im Teig.
4
Mehl unterheben
Mehl und Backpulver sieben und in zwei Portionen mit einem Teigspatel vorsichtig unterheben, ohne die Luft herauszudrücken.
5
Begießen und backen
Den Teig über die Äpfel gießen, die restlichen Äpfel darauf verteilen und den Teig mit einer Gabel leicht eindrücken. 40 bis 45 Minuten backen, bis ein Holzstäbchen sauber herauskommt. In den ersten 30 Minuten die Ofentür nicht öffnen.
6
Abkühlen
10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann lösen und mit Puderzucker bestäuben. Lauwarm oder kalt servieren.
Profi-Tipps
Worauf es beim Teig ankommt
Äpfel mit Säure: Süße Äpfel werden beim Backen fade. Säuerliche Sorten wie Boskoop halten die Form und geben Frische.
Nicht rühren, falten: Beim Unterheben des Mehls soll die luftige Eimasse erhalten bleiben. Rührgerät aus, Teigspatel an.
Ofentür zu: Der Biskuit fällt zusammen, wenn in den ersten 30 Minuten kalte Luft hineinkommt.
Ersatz für Weizenmehl: Dinkelmehl Type 630 — Gelingt gleich gut und schmeckt etwas nussiger.
Ersatz für Vanillezucker: Vanilleextrakt (1 TL) — Intensiver im Aroma.
Häufige Fehler vermeiden
- Eier zu kurz geschlagen: Der Kuchen wird flach und gummiartig.
- Zu viel Mehl: Der Teig wird trocken und die Äpfel gehen unter.
- Zu feuchte Äpfel ohne Zitronensaft: Der Boden bleibt klebrig und die Apfelstücke werden braun.
Variationen
Varianten, die sich lohnen
Mit Birnen oder Pflaumen
Äpfel durch Birnen oder halbierte Pflaumen ersetzen, den Zucker bei süßen Früchten um 20 g reduzieren.
Mit Nüssen
Eine Handvoll gehackte Walnüsse zwischen die Apfelschichten streuen.
Häufige Fragen
Fragen zu Scharlotka – russischer Apfelkuchen
Das klassische Rezept besteht aus drei Zutaten im gleichen Verhältnis: Eier, Zucker und Mehl. In Russland misst man oft mit demselben Glas, also gleich viel Zucker und Mehl wie Eier (hier 150 g Zucker, 150 g Mehl und 4 Eier). Dazu kommen säuerliche Äpfel. Backpulver, Zimt und Vanille sind optionale Ergänzungen.
Alle drei Schreibweisen bezeichnen denselben Apfelkuchen. Scharlotka ist die deutsche Umschrift des russischen Namens, Sharlotka die englische, Charlotka eine verbreitete Mischform. Mit dem französischen Dessert „Charlotte“ ist der Kuchen nicht identisch.
Bei 175 °C Ober-/Unterhitze dauert es 40 bis 45 Minuten in einer 24-cm-Springform. Gar ist er, wenn ein Holzstäbchen ohne Teigreste herauskommt und die Oberfläche goldbraun ist.
Abgedeckt bleibt der Kuchen bei Zimmertemperatur einen Tag saftig, im Kühlschrank bis zu vier Tage. Vor dem Essen kurz auf Zimmertemperatur kommen lassen oder 10 Minuten bei 150 °C aufwärmen.
Meist wurden die Eier nicht lange genug geschlagen, oder die Ofentür wurde zu früh geöffnet. Die Masse muss mindestens 8 Minuten aufgeschlagen werden, damit sie genügend Luft einschließt.
Ja. In Stücke geschnitten, gut verpackt, hält er sich drei Monate im Gefrierfach. Bei Zimmertemperatur auftauen und kurz im Ofen aufbacken.
Frische Äpfel sind besser, weil Dosenfrüchte zu viel Flüssigkeit abgeben und der Boden matschig wird. Notfalls gut abtropfen lassen und den Zucker reduzieren.
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