Zutaten
Portionen
12
Honigböden
Honig (flüssig)120 g
Butter100 g
Zucker100 g
Eier3 Stk
Mehl (Type 405)350 g
Natron1 TL
Prise Salz—
Smetana-Creme
Smetana (30% Fett) oder Schmand600 g
Puderzucker120 g
Vanilleschote (Mark)1 Stk
Dekoration
Kuchenbrösel50 g
Walnüsse (gehackt)30 g
Zubereitung
Medovik (russischer Honigkuchen) zubereiten — Schritt für Schritt
1
Honig-Butter-Mischung
Honig, Butter und Zucker in einem Topf bei niedriger Hitze schmelzen. Natron zugeben — die Masse schäumt auf und wird cremig.
Das Natron-Aufschäumen gibt den typischen Honiggeschmack.
7 Min
2
Teig kalt rühren
Den Topf vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Eier einzeln unterrühren. Mehl und Salz zugeben, zu einem weichen Teig verkneten. Teig 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
35 Min
3
Böden backen
Den Teig in 8-10 Portionen teilen. Jede Portion auf einem Backpapier zu einem dünnen Kreis (ca. 22 cm) ausrollen. Bei 180 °C 4-5 Minuten backen, bis goldbraun.
Jeden Boden einzeln backen — nicht stapeln.
40 Min
4
Böden zuschneiden
Die noch heißen Böden mit einem Teller (20 cm) oder einem Tortenschneider zuschneiden. Die Reste für die Dekoration aufbewahren.
5 Min
5
Creme zubereiten
Smetana mit Puderzucker und Vanillemark auf niedriger Stufe verrühren. Nicht zu lange schlagen — sonst wird die Smetana flüssig.
Nur kurz verrühren — Smetana wird bei zu langem Rühren wässrig.
5 Min
6
Schichten
Ersten Boden auf eine Tortenplatte legen. Mit 2-3 EL Creme bestreichen. Nächsten Boden auflegen. Wiederholen, bis alle Böden verbraucht sind.
10 Min
7
Einstreichen und Dekorieren
Die Torte rundum mit der restlichen Creme einstreichen. Die Kuchenreste zu Bröseln zerkleinern und mit den Walnüssen auf der Torte und an den Seiten verteilen.
10 Min
8
Durchziehen
Die Torte abdecken und mindestens 6 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen.
>6 Std
9
Servieren
Den Medovik in Stücke schneiden und kalt servieren.
Profi-Tipps
Die Stellschrauben bei Medovik (russischer Honigkuchen)
Buchweizenhonig: Dunkler Buchweizenhonig gibt das intensivste Aroma.
Böden-Vorbereitung: Die Böden lassen sich 2 Tage vorher backen und im Kühlschrank aufbewahren.
Smetana-Problem: Wenn die Creme zu flüssig wird: 1 Päckchen Sahnesteif unterrühren.
Ersatz für Honig: Ahornsirup + 1 EL Zuckerrübensirup — Anderes Aroma, aber auch süß.
Ersatz für Smetana: Griechischer Joghurt (10%) — Säuerlicher, weniger Fett.
Ersatz für Butter: Butterschmalz — Reiner Buttergeschmack ohne Wasser.
Häufige Fehler vermeiden
- Die Böden zu dick auszurollen — sie werden hart.
- Die Creme zu lange zu schlagen — sie wird flüssig.
- Den Kuchen zu kurz ziehen zu lassen — die Böden bleiben hart.
Variationen
Medovik (russischer Honigkuchen) abwandeln
Mit Nuss-Creme
100 g gemahlene Walnüsse in die Creme mischen.
Schoko-Medovik
2 EL Kakao ins Mehl mischen, 50 g Schokolade in die Creme.
Mit Pflaumen
Getrocknete Pflaumen in feine Stücke schneiden und zwischen die Schichten legen.
Häufige Fragen
Was ihr zu Medovik (russischer Honigkuchen) wissen solltet
Von russisch ‚Med‘ (Мёд) — Honig. Der Honig ist die Hauptzutat und gibt dem Kuchen sein unverwechselbares Aroma.
Ja! Mindestens 6-8 Stunden, besser über Nacht. Die Honigböden saugen sich mit der Smetana-Creme voll und werden weich.
Die Böden sind zu dick gebacken oder zu lange im Ofen. Sie müssen dünn (3-4 mm) und nur goldbraun gebacken werden.
Ja, ohne Deko bis zu 3 Monate. Vor dem Servieren auftauen und frisch dekorieren.
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