Zutaten
Portionen
12
Teig
Weizenmehl500 g
Milch, lauwarm250 ml
Frische Hefe21 g
Zucker50 g
Eier2 Stk
Butter, geschmolzen60 g
Salz0.5 TL
Zum Ausbacken
Pflanzenöl oder Schmalz1 l
Zucker zum Wälzen100 g
Marmelade zum Füllenoptional150 g
Zubereitung
Kreppel – wolgadeutsches Hefegebäck backen — Schritt für Schritt
1
Hefeteig
Hefe in lauwarmer Milch mit 1 TL Zucker auflösen. Mehl, Zucker, Salz, Eier und Butter zugeben und 10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Die Hefe soll mit lauwarmer, nicht heißer Milch aufgelöst werden (etwa 35 °C). Zu heiße Milch tötet die Hefe ab. Der Teig ist richtig geknetet, wenn er sich vom Schüsselrand löst.
2
Gehen lassen
Abgedeckt 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
3
Formen
Aus dem Teig 12 Kugeln formen oder Rauten schneiden und 15 Minuten ruhen lassen. Die Kugeln auf einem bemehlten Brett abgedeckt ruhen lassen. Sie sollen sichtbar aufgehen, aber noch nicht doppelt so groß sein, sonst fallen sie beim Frittieren zusammen.
4
Frittieren
Fett auf 170 °C erhitzen. Die Kreppel portionsweise 2 bis 3 Minuten pro Seite goldbraun ausbacken. Die Kreppel mit dem Schluss nach unten ins Fett gleiten lassen. Nach der Hälfte der Zeit vorsichtig wenden, damit ein heller Streifen in der Mitte entsteht.
5
Wälzen
Auf Küchenpapier abtropfen, noch warm in Zucker wälzen.
6
Füllen
Optional mit einer Spritze Marmelade einspritzen.
Profi-Tipps
Kreppel – wolgadeutsches Hefegebäck: Backzeit und Konsistenz
Temperatur halten: Zu kaltes Fett macht die Kreppel fettig, zu heißes verbrennt sie.
Nicht zu dick formen: Der Teig geht im Fett noch auf.
Frisch essen: Am besten am selben Tag, am nächsten Tag werden sie fester.
Mit Thermometer arbeiten: Ein Küchenthermometer macht das Frittieren planbar. Ohne: Ein Holzlöffelstiel im Fett zeigt aufsteigende Bläschen, wenn es heiß genug ist.
Ersatz für Frische Hefe: 7 g Trockenhefe — Direkt ins Mehl mischen.
Häufige Fehler vermeiden
- Zu wenig Gehzeit: Die Kreppel werden dicht.
- Fett zu kalt: Sie saugen sich voll.
Variationen
Kreppel – wolgadeutsches Hefegebäck abwandeln
Mit Quark
100 g Quark in den Teig für mehr Saftigkeit.
Mit Puderzucker
Statt Zucker mit Puderzucker bestäuben.
Mit Vanillesoße
Warm mit Vanillesoße servieren.
Häufige Fragen
Was ihr zu Kreppel – wolgadeutsches Hefegebäck wissen solltet
Kreppel sind in Fett ausgebackene Hefeteiggebäcke. Der Name wird regional unterschiedlich verwendet; in vielen deutschen Gegenden meint er Krapfen oder Berliner. In der Küche der Wolgadeutschen sind Kreppel ein Festgebäck aus Hefeteig, das in Zucker gewälzt oder gefüllt wird.
Berliner sind kugelig, gefüllt und mit Zucker oder Glasur überzogen. Wolgadeutsche Kreppel sind einfacher und werden häufig in Zucker gewälzt.
Traditionell zu Festen und im Winter.
Ja, nach dem Abkühlen ohne Zucker.
Frisch am besten, bis zu zwei Tage.
Nein, die weiche Konsistenz entsteht nur im Fett.
Ja. Mit einem Spritzbeutel oder einer Spritze Marmelade, Pflaumenmus oder Vanillecreme einspritzen. Klassisch werden sie in Zucker gewälzt oder pur gegessen.
Neutrales Pflanzenöl oder Butterschmalz. Traditionell wurde auch Schweineschmalz verwendet.
Fett auf 170 °C halten, nicht zu viele Kreppel gleichzeitig backen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
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