Zutaten
Portionen
20
Sauerkraut
Weißkohl2 kg
Möhren300 g
Salz (grobes, jodfreies Salz)40 g
Kümmel (ganz)2 TL
Preiselbeeren oder Cranberries (frisch oder TK)100 g
Lorbeerblätter3 Stk
Schwarze Pfefferkörner1 TL
Zubereitung
Kvashenaya Kapusta (russisches Sauerkraut) einkochen — Schritt für Schritt
1
Kohl vorbereiten
Den äußeren Strunk und die ersten Blätter entfernen. Den Kohl vierteln, den Strunk herausschneiden. In feine Streifen hobeln (ca. 3-5 mm breit).
Ein Gemüsehobel macht gleichmäßige Streifen.
15 Min
2
Möhren raspeln
Möhren schälen und grob raspeln.
5 Min
3
Salzen und kneten
Kohl und Möhren in einer großen Schüssel mit dem Salz bestreuen. Mit den Händen 5-10 Minuten kräftig kneten, bis der Kohl Saft zieht und weich wird.
Der Kohl muss Saft ziehen — sonst wird er nicht sauer.
10 Min
4
Würzen
Kümmel, Preiselbeeren, Lorbeerblätter und Pfefferkörner unter den Kohl mischen.
2 Min
5
Einschichten
Den Kohl in einen großen Steinguttopf oder ein Gärgefäß schichten. Dabei immer wieder fest andrücken. Der Kohl sollte vollständig mit Lake bedeckt sein.
Wenn nicht genug Lake da ist: 200 ml Salzwasser (20 g Salz) nachgießen.
10 Min
6
Beschweren
Einen Teller oder Holzdeckel auf den Kohl legen und mit einem Gewicht (z.B. Stein oder Wasserflasche) beschweren.
2 Min
7
Fermentieren
Das Gefäß abdecken und bei Raumtemperatur 5-7 Tage fermentieren lassen. Täglich mit einem Holzstäbchen bis zum Boden einstechen, damit Gase entweichen. Schaum abschöpfen.
Nie mit Metall — das reagiert mit der Säure.
5-7 Tage
8
Prüfen
Nach 5 Tagen probieren: Das Sauerkraut sollte säuerlich, knackig und frisch schmecken. Wenn es noch mild ist, 1-2 Tage länger fermentieren.
5 Min
9
Kühlen
Das fertige Sauerkraut in Gläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Haltbar: 3-4 Monate.
Profi-Tipps
Kvashenaya Kapusta (russisches Sauerkraut): sicher konserviert
Schimmel-Prävention: Der Kohl muss immer mit Lake bedeckt sein. Schimmel auf der Oberfläche einfach großzügig abheben.
Preiselbeer-Tipp: Sie geben Farbe und eine feine Säure. Auch Hagebutten oder Apfelstücke sind möglich.
Verwendung: Russisches Sauerkraut wird kalt als Salat mit Öl und Zwiebeln serviert oder in Soljanka mitgekocht.
Ersatz für Preiselbeeren: Cranberries (getrocknet, ungesüßt) — Ähnlich säuerlich.
Ersatz für Kümmel: Fenchelsamen — Milder, leicht süßlich.
Ersatz für Weißkohl: Spitzkohl — Zarter, schneller fermentiert.
Häufige Fehler vermeiden
- Den Kohl nicht genug zu kneten — es bildet sich zu wenig Lake.
- Jodiertes Salz zu verwenden — hemmt die Milchsäuregärung.
- Den Kohl nicht täglich einzustechen — Gase sammeln sich und es wird bitter.
- Metallutensilien zu verwenden — sie reagieren mit der Säure.
Variationen
So wird Kvashenaya Kapusta (russisches Sauerkraut) jedes Mal anders
Rote-Bete-Sauerkraut
1 geraspelte Rote Bete zugeben — färbt den Kohl kräftig rosa.
Apfel-Sauerkraut
2 geriebene Äpfel unter den Kohl mischen.
Mit Meerrettich
Ein Stück Meerrettichwurzel mit einlegen — scharf.
Häufige Fragen
Häufig gefragt zu Kvashenaya Kapusta (russisches Sauerkraut)
Russisches Sauerkraut wird gröber geschnitten, mit Möhren und Kümmel fermentiert. Es ist weniger sauer und knackiger, weil es kürzer fermentiert wird.
Nein, den äußeren Strunk und die ersten Blätter entfernen, aber nicht waschen. Die natürlichen Milchsäurebakterien auf den Blättern sind wichtig.
5-7 Tage bei Raumtemperatur. Täglich mit einem Holzstäbchen einstechen, damit Gase entweichen.
Ja! Traditionell in einem Steinguttopf oder lebensmittelechtem Plastikeimer. Ein Teller mit einem Gewicht presst den Kohl unter die Lake.
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