🍳 Rezept · 🍂 Herbst

Şekerpare

·Aktualisiert am

Şekerpare sind in rund 60 Minuten fertig und ergeben 24 zarte, in kaltem Zuckersirup getränkte Mandelkekse — ein klassisches osmanisches Gebäck, dessen Name wörtlich „Stück Zucker" bedeutet. Wie viele türkische Sirup-Süßspeisen folgt Şekerpare der Regel: heißes Gebäck wird mit kaltem Sirup übergossen, nicht umgekehrt. Der Temperaturunterschied erzeugt einen Sog, der die Flüssigkeit tief ins Gebäck zieht, ohne es zu zerstören. Die Kekse müssen reichlich Sirup aufnehmen, dürfen dabei aber nicht matschig werden — die mindestens zweistündige Ruhezeit ist deshalb kein optionaler Schritt.

Vorbereitung
20 Min
Zubereitung
40 Min
Gesamt
60 Min
Portionen
24
Schwierigkeit
Mittel
🌱 Vegetarisch🍫 Dessert🔥 Mittel📅 Ganzjährig🌱 Hauptzutat: Walnüsse🧆 Türkische Küche
Şekerpare
Zutaten
Portionen
24
Teig
Butterweich150 g
Puderzucker80 g
Eier2 Stk
Mehl350 g
Gemahlene Mandeln100 g
Backpulver1 TL
Vanilleextrakt1 TL
Sirup
Zucker300 g
Wasser400 ml
Zitronensaft1 EL
Garnitur
Mandelnganze Blättchen24 Stk
Kokosraspel
Zubereitung

So gelingt dir Şekerpare

1
Sirup kochen
Zucker und Wasser aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Zitronensaft zugeben und bei niedriger Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Komplett abkühlen lassen.
Der Sirup muss kalt sein, wenn er auf die heißen Kekse kommt.
20 Min
2
Teig zubereiten
Butter und Puderzucker schaumig rühren. Eier nacheinander zugeben. Mehl, Mandeln, Backpulver und Vanille zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. 15 Minuten kaltstellen.
15 Min
3
Kekse formen
Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen, leicht oval drücken. Mit einer Mandel belegen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.
10 Min
4
Backen
Bei 175 °C Ober-/Unterhitze 18–20 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind.
20 Min
5
Sirup zugeben
Die heißen Kekse aus dem Ofen nehmen und sofort mit dem kalten Sirup übergießen. Mindestens 2 Stunden ruhen lassen, damit der Sirup einzieht.
2 Std
6
Servieren
Mit Kokosraspeln bestreuen und lauwarm oder kalt servieren.
Profi-Tipps

Şekerpare: Tipps aus der Praxis

Saftigkeit: Şekerpare müssen reichlich Sirup aufnehmen – der Teig soll durchtränkt, aber nicht matschig sein.
Größe: Nicht zu groß formen – die typischen Şekerpare sind mundgerechte, ovale Kekse.

Häufige Fehler vermeiden

  • Sirup zu warm – die Kekse werden matschig.
  • Zu lange gebacken – die Kekse werden trocken.
  • Nicht genug Sirup – die Kekse bleiben trocken und bröselig.
Variationen

Welche Abwandlungen gibt es?

Şekerpare mit Kakao
Einen Esslöffel Kakao unter den Teig mischen – schokoladige Variante.
Şekerpare mit Pistazien
Statt Mandeln gehackte Pistazien in den Teig geben und darüberstreuen.
Häufige Fragen

Şekerpare: die offenen Fragen

Wörtlich „Stück Zucker" – eine Anspielung auf die intensive Süße durch den eingezogenen Sirup.

Der Temperaturunterschied erzeugt einen Sog, der die Flüssigkeit tief ins Gebäck zieht – wären beide heiß, würde der Sirup größtenteils an der Oberfläche verdunsten statt einzuziehen.

Durchtränkt, aber nicht matschig – reichlich Sirup aufgenommen, ohne die Struktur zu verlieren; die zweistündige Ruhezeit sorgt für eine gleichmäßige Verteilung.

Sie markiert traditionell, dass tatsächlich gemahlene Mandeln im Teig stecken, und gibt beim Essen zusätzlichen Biss zur weichen, saftigen Textur.

Im Kühlschrank in einer geschlossenen Dose etwa 4–5 Tage – der Sirup hält das Gebäck feucht, allerdings verliert es mit der Zeit etwas an Biss.

Klassisch wird reiner Zuckersirup verwendet, weil er kühl bleibt und schnell einzieht. Ein Teil Honig macht den Sirup dickflüssiger und süßer im Nachgeschmack, verlangsamt aber das Einziehen leicht — dann etwas länger ruhen lassen.

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