Zutaten
Portionen
24
Teig
Butterweich150 g
Puderzucker80 g
Eier2 Stk
Mehl350 g
Gemahlene Mandeln100 g
Backpulver1 TL
Vanilleextrakt1 TL
Sirup
Zucker300 g
Wasser400 ml
Zitronensaft1 EL
Garnitur
Mandelnganze Blättchen24 Stk
Kokosraspel—
Zubereitung
So gelingt dir Şekerpare
1
Sirup kochen
Zucker und Wasser aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Zitronensaft zugeben und bei niedriger Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Komplett abkühlen lassen.
Der Sirup muss kalt sein, wenn er auf die heißen Kekse kommt.
20 Min
2
Teig zubereiten
Butter und Puderzucker schaumig rühren. Eier nacheinander zugeben. Mehl, Mandeln, Backpulver und Vanille zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. 15 Minuten kaltstellen.
15 Min
3
Kekse formen
Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen, leicht oval drücken. Mit einer Mandel belegen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.
10 Min
4
Backen
Bei 175 °C Ober-/Unterhitze 18–20 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind.
20 Min
5
Sirup zugeben
Die heißen Kekse aus dem Ofen nehmen und sofort mit dem kalten Sirup übergießen. Mindestens 2 Stunden ruhen lassen, damit der Sirup einzieht.
2 Std
6
Servieren
Mit Kokosraspeln bestreuen und lauwarm oder kalt servieren.
Profi-Tipps
Şekerpare: Tipps aus der Praxis
Saftigkeit: Şekerpare müssen reichlich Sirup aufnehmen – der Teig soll durchtränkt, aber nicht matschig sein.
Größe: Nicht zu groß formen – die typischen Şekerpare sind mundgerechte, ovale Kekse.
Häufige Fehler vermeiden
- Sirup zu warm – die Kekse werden matschig.
- Zu lange gebacken – die Kekse werden trocken.
- Nicht genug Sirup – die Kekse bleiben trocken und bröselig.
Variationen
Welche Abwandlungen gibt es?
Şekerpare mit Kakao
Einen Esslöffel Kakao unter den Teig mischen – schokoladige Variante.
Şekerpare mit Pistazien
Statt Mandeln gehackte Pistazien in den Teig geben und darüberstreuen.
Häufige Fragen
Şekerpare: die offenen Fragen
Wörtlich „Stück Zucker" – eine Anspielung auf die intensive Süße durch den eingezogenen Sirup.
Der Temperaturunterschied erzeugt einen Sog, der die Flüssigkeit tief ins Gebäck zieht – wären beide heiß, würde der Sirup größtenteils an der Oberfläche verdunsten statt einzuziehen.
Durchtränkt, aber nicht matschig – reichlich Sirup aufgenommen, ohne die Struktur zu verlieren; die zweistündige Ruhezeit sorgt für eine gleichmäßige Verteilung.
Sie markiert traditionell, dass tatsächlich gemahlene Mandeln im Teig stecken, und gibt beim Essen zusätzlichen Biss zur weichen, saftigen Textur.
Im Kühlschrank in einer geschlossenen Dose etwa 4–5 Tage – der Sirup hält das Gebäck feucht, allerdings verliert es mit der Zeit etwas an Biss.
Klassisch wird reiner Zuckersirup verwendet, weil er kühl bleibt und schnell einzieht. Ein Teil Honig macht den Sirup dickflüssiger und süßer im Nachgeschmack, verlangsamt aber das Einziehen leicht — dann etwas länger ruhen lassen.
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