🍳 Rezept · ❄️ Winter

Prjaniki

·Aktualisiert am

Prjaniki sind russische Pfefferkuchen – weich, würzig und glasiert, die klassischen Weihnachtsplätzchen auf Basis von Roggenmehl, Honig und einer Prise Pfeffer. Namensgebend ist das russische Wort für Gewürz – anders als deutsche Lebkuchen enthalten Prjaniki fast immer eine Prise schwarzen Pfeffer neben Zimt, Ingwer und Muskat, was ihnen die charakteristische Würze gibt. Bekanntestes Vorbild sind die Tula-Prjaniki, oft mit Konfitüre gefüllt und kunstvoll geprägt – diese Hausvariante kommt ohne Prägeform aus. In einer Blechdose aufbewahrt werden sie nach ein bis zwei Tagen sogar noch weicher und aromatischer, statt hart zu werden wie andere Plätzchen. Wer Roggenmehl ersetzen möchte, nimmt das gleiche Gewicht Dinkelmehl – etwas weniger würzig, aber ebenfalls sehr lecker.

Vorbereitung
20 Min
Zubereitung
15 Min
Gesamt
35 Min
Portionen
20
Schwierigkeit
Mittel
🍪 Gebäck🍯 Weihnachten🎄 Winter🔥 Mittel🌱 Hauptzutat: Zimt🥟 Russlanddeutsche Küche
Prjaniki
Zutaten
Portionen
20
Teig
Mehl (Type 550)150 g
Roggenmehl100 g
Honig (flüssig)100 g
Zucker60 g
Butter60 g
Ei1 Stk
Kakaopulver1 EL
Zimt1 TL
Ingwerpulver1 TL
Pfeffer (schwarz, gemahlen)0.5 TL
Muskat0.5 TL
Natron0.5 TL
Glasur
Puderzucker100 g
Eiweiß1 Stk
Zitronensaft1 TL
Zubereitung

So backst du Prjaniki

1
Honig-Butter-Mischung
Honig, Zucker und Butter in einem Topf bei niedriger Hitze schmelzen, bis sich der Zucker gelöst hat. Nicht kochen. Abkühlen lassen.
Die Mischung darf lauwarm sein, nicht heiß — sonst gerinnt das Ei.
10 Min
2
Teig zubereiten
Beide Mehlsorten, Kakaopulver, Natron und alle Gewürze in einer Schüssel mischen. Das Ei und die Honig-Butter-Mischung zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. In Folie wickeln und 30 Minuten kalt stellen.
Der Teig wird nach dem Kühlen fester und lässt sich besser ausrollen.
10 Min
3
Ausstechen
Teig auf bemehlter Fläche ca. 5 mm dick ausrollen. Plätzchen ausstechen (rund, oval, Herzform — traditionell). Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
10 Min
4
Backen
Bei 180 °C Ober-/Unterhitze 10–12 Minuten backen. Die Prjaniki sollen weich bleiben — nicht zu lange backen.
Die Prjaniki sind fertig, wenn die Unterseite goldbraun ist. Die Oberseite bleibt hell.
12 Min
5
Glasur zubereiten
Puderzucker sieben, mit Eiweiß und Zitronensaft verrühren, bis eine glatte, dickflüssige Glasur entsteht.
3 Min
6
Glasieren
Die abgekühlten Prjaniki mit der Glasur bestreichen oder eintauchen. Auf einem Gitter trocknen lassen.
30 Min
Profi-Tipps

Worauf es beim Teig ankommt

Aufbewahrung: Prjaniki werden in einer Blechdose aufbewahrt nach 1–2 Tagen weicher und aromatischer.
Ohne Roggenmehl: Statt Roggenmehl das gleiche Gewicht Dinkelmehl verwenden — etwas weniger würzig, aber auch lecker.

Häufige Fehler vermeiden

  • Zu lange backen — Prjaniki sollen weich sein, nicht knusprig. Nach 10 Minuten die Probe machen.
  • Den Teig zu warm verarbeiten — er klebt und lässt sich nicht ausrollen. Gut kühlen.
Variationen

Varianten, die sich lohnen

Gefüllt
Nach dem Backen zwei Prjaniki mit Warenje zusammenkleben und glasieren.
Mit Nüssen
Gehackte Mandeln (50 g) unter den Teig kneten.
Häufige Fragen

Fragen zu Prjaniki

Nach ein bis zwei Tagen werden sie weicher und aromatischer, statt hart zu werden wie andere Plätzchen.

Ja, das gleiche Gewicht Dinkelmehl funktioniert – etwas weniger würzig, aber ebenfalls lecker.

Der Name leitet sich vom russischen Wort für Gewürz ab; schwarzer Pfeffer neben Zimt, Ingwer und Muskat gibt den charakteristischen Biss, anders als bei milderen Lebkuchen.

Ja, laut Variante zwei Prjaniki nach dem Backen mit Konfitüre (Warenje) zusammenkleben und glasieren.

20 Stück dieses russischen Weihnachtsklassikers.

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