So backst du Lebkuchen selbstgemacht
Worauf es beim Teig ankommt
Häufige Fehler vermeiden
- Teig zu warm — klebt beim Ausrollen
- Zu dick ausgerollt — bleiben innen roh
Echter Lebkuchen selbstgemacht braucht Geduld: Der Teig wird über Nacht im Kühlschrank gut abgedeckt gelagert, wodurch er deutlich aromatischer wird als bei sofortiger Verarbeitung. In einer geschlossenen Blechdose aufbewahrt, bleiben die fertigen Lebkuchen wochenlang frisch und entwickeln über die Zeit sogar noch mehr Geschmackstiefe. In 45 Minuten plus Ruhezeit gebacken, ergibt das Rezept 20 Portionen eines traditionellen Weihnachtsgebäcks. Die Ruhezeit im Kühlschrank erfüllt einen chemischen Zweck: Honig und Gewürze haben Zeit, sich vollständig mit dem Mehl zu verbinden, was den charakteristischen, tiefen Lebkuchen-Geschmack erst richtig entfalten lässt. Das Natron im Teig reagiert dabei mit der Säure des Honigs und sorgt für die leicht lockere, nicht zu dichte Textur, die klassischen Lebkuchen auszeichnet.

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