Zutaten
Portionen
4
Brei
Goldhirse200 g
Kürbisfleisch (Hokkaido, Muskat oder Butternut)in 1,5 cm großen Würfeln400 g
Wasser300 ml
Vollmilch500 ml
Zuckeroder 2 EL Honig2 EL
Salz0.5 TL
Butter40 g
Zum Servieren (nach Wunsch)
Rosinen oder getrocknete Aprikosen40 g
Walnüssegrob gehackt30 g
Zubereitung
Pschonnaja Kascha – Hirsebrei mit Kürbis am Morgen — Schritt für Schritt
1
Hirse überbrühen
Die Hirse in ein feines Sieb geben, mit einem Liter kochendem Wasser übergießen und anschließend unter fließendem warmem Wasser spülen, bis das ablaufende Wasser klar ist. Das entfernt den bitteren Belag auf den Körnern.
2
Kürbis vorkochen
Die Kürbiswürfel mit 300 ml Wasser und dem Salz in einem Topf mit schwerem Boden aufkochen und zugedeckt zehn Minuten köcheln, bis sie sich mit einer Gabel einstechen lassen.
3
Hirse und Milch zugeben
Hirse, Milch und Zucker zum Kürbis geben, umrühren und einmal aufkochen. Die Hitze auf die kleinste Stufe stellen und den Brei mit leicht schräg aufgelegtem Deckel 20 Minuten quellen lassen. Alle fünf Minuten am Boden entlang rühren, Milchbrei setzt leicht an.
4
Nachziehen lassen
Den Topf vom Herd nehmen, die Butter in Stücken auf den Brei legen, den Deckel schließen und den Topf in ein Handtuch wickeln. Zehn Minuten ziehen lassen. Die Körner sind dann aufgeplatzt und weich, der Kürbis teilweise zerfallen.
5
Servieren
Die geschmolzene Butter unterrühren, den Brei in Schalen füllen und nach Wunsch mit Rosinen und Walnüssen bestreuen.
Profi-Tipps
Worauf es bei Pschonnaja Kascha – Hirsebrei mit Kürbis ankommt
Im Ofen: Traditionell gart die Kascha im Tontopf. Dafür nach dem Aufkochen in eine ofenfeste Form mit Deckel umfüllen und bei 160 °C 40 Minuten backen. Sie bekommt eine leichte Kruste.
Konsistenz: Der Brei dickt beim Abkühlen stark nach. Wer ihn aufwärmt, rührt 50 bis 100 ml Milch unter.
Hokkaido mit Schale: Bei Hokkaido kann die Schale mitgekocht werden, sie wird weich. Muskat- und Butternutkürbis werden geschält.
Ersatz für Goldhirse: Hirseflocken — Flocken brauchen nur fünf Minuten. Erst zugeben, wenn der Kürbis vollständig weich ist.
Häufige Fehler vermeiden
- Hirse nicht überbrüht: Der Brei schmeckt seifig-bitter, besonders bei Hirse, die schon länger gelagert wurde.
- Zu starke Hitze: Die Milch brennt am Boden an, bevor die Hirse gar ist.
Variationen
So wird Pschonnaja Kascha – Hirsebrei mit Kürbis jedes Mal anders
Mit Reis
Die Hälfte der Hirse durch Rundkornreis ersetzen. Diese Mischung wird im Russischen Kascha Druschba genannt, also Freundschaftsbrei.
Herzhaft
Zucker weglassen, mit Wasser statt Milch kochen und zum Schluss gebratene Zwiebeln unterheben. Passt als Beilage zu Fleisch.
Vegan
Milch durch Haferdrink und Butter durch 2 EL mildes Rapsöl oder Kokosöl ersetzen.
Häufige Fragen
Häufig gefragt zu Pschonnaja Kascha – Hirsebrei mit Kürbis
Auf den geschälten Körnern sitzen Fette, die bei Lagerung ranzig werden. Heißes Wasser spült sie ab. Deshalb wird Hirse vor dem Kochen überbrüht und gründlich gespült.
Süße, mehlige Sorten wie Hokkaido, Muskatkürbis oder Butternut. Wässrige Sorten wie der Gelbe Zentner zerfallen schneller und schmecken neutraler, dann etwas mehr Zucker verwenden.
Ja. Abgedeckt hält sie im Kühlschrank zwei Tage. Zum Aufwärmen mit etwas Milch bei kleiner Hitze glatt rühren.
Hirse selbst enthält kein Gluten. Wer Zöliakie hat, sollte auf Packungen mit dem Hinweis glutenfrei achten, weil Hirse bei der Verarbeitung mit anderen Getreiden in Kontakt kommen kann.
Mit Kürbis und Milch meist leicht süß, zum Frühstück oder als Abendessen. Ohne Zucker und mit Wasser gekocht ist Hirsebrei eine herzhafte Beilage.
In Deutschland wird Kürbis von September bis November geerntet. Kühl und trocken gelagert halten sich Hokkaido und Muskatkürbis mehrere Monate.
Kascha ist das russische Wort für Brei oder Grütze. Es bezeichnet gekochtes Getreide aller Art, von Buchweizen über Hirse bis Grieß.
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