So gelingt dir Sütlaç
Was macht bei Sütlaç den Unterschied?
Häufige Fehler vermeiden
- Reis zu kurz gekocht – die Körner bleiben hart.
- Nicht genug gerührt – der Milchreis brennt an.
- Zu heiß serviert – Sütlaç schmeckt kühl.
Sütlaç ist gebackener Milchreis-Pudding mit zimtiger Haut — das Kindheits-Dessert der Türkei, cremig, karamellisiert und einfach zeitlos, in 60 Minuten fertig. Wer nach Sütlac sucht, meint dasselbe Gericht: Sütlac ist die im Deutschen gebräuchliche Schreibweise ohne türkische Sonderzeichen. Die karamellisierte Haut ist das Markenzeichen von Sütlaç — die Oberhitze im Ofen muss dafür ausreichend hoch sein. Anders als klassischer Milchreis wird Sütlaç kalt serviert, am besten mindestens zwei Stunden gekühlt, für vier Portionen zubereitet. Die individuellen ofenfesten Förmchen sind kein Zufall: Sie sorgen dafür, dass jede Portion ihre eigene, gleichmäßig karamellisierte Oberfläche bekommt, statt dass nur die Randstücke einer großen Form die typische Bräunung erhalten. Rundkornreis wird bewusst gegenüber langkörnigem Reis bevorzugt, da er beim Kochen mehr Stärke abgibt und dadurch die charakteristische cremige Konsistenz erzeugt.

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