Johannisbeeren auf einen Blick
Johannisbeeren sind kleine, an Rispen wachsende Beeren, die in roter, schwarzer und weißer Variante erhältlich sind — mit deutlichen Geschmacksunterschieden zwischen den Farben. Rote und weiße Sorten schmecken süß-säuerlich, schwarze deutlich herber und aromatischer. Die Saison läuft von Juni bis August.
| Saison | Juni bis August |
| Hauptsaison | Juli |
| Kategorie | Obst |
| Sorten | Rote Johannisbeeren, Schwarze Johannisbeeren, Weiße Johannisbeeren |
| Passt zu | Vanille, Sahne, Baiser, Zimt, Schokolade, Minze |
| Zubereitung | Rote Grütze, Gelee, Sirup & Likör, Backen, Kompott, Saft |
| Lagerung | Johannisbeeren halten sich im Kühlschrank, luftig verpackt, etwa vier bis fünf Tage. |
Welche Sorten gibt es?
Rote Johannisbeeren
Klassisch säuerlich und die bekannteste Sorte. Basis für Rote Grütze, Gelee und Kuchen — pur eher selten genascht.
Schwarze Johannisbeeren
Auch Cassis genannt — intensiv aromatisch, weniger sauer als rote Sorten und außergewöhnlich reich an Vitamin C. Klassisch für Likör und Sirup.
Weiße Johannisbeeren
Milder und süßer als rote Sorten, dabei genauso erfrischend. Eher selten im Handel, aber beliebt im eigenen Garten.
Wann haben Johannisbeeren Saison?
| Zeitraum | Verfügbarkeit |
|---|---|
| Beginn | Juni |
| Hauptsaison | Juli |
| Ende | August |
Varianten im Vergleich
| Eigenschaft | Rote Johannisbeere | Schwarze Johannisbeere | Weiße Johannisbeere |
|---|---|---|---|
| Geschmack | süß-säuerlich, spritzig | herb-aromatisch, intensiv | mild, am süßesten |
| Typische Verwendung | Gelee, Kuchen, roh | Sirup, Likör, Saft | roh, Desserts |
| Vitamin C | gut | sehr hoch | gut |
Wie gesund sind Johannisbeeren?
| Nährwert | Pro 100 g |
|---|---|
| Kalorien | ca. 35 kcal / 100 g |
| Wasseranteil | ca. 84 % |
| Eiweiß | ca. 1,3 g / 100 g |
| Kohlenhydrate | ca. 5,8 g / 100 g |
| Fett | ca. 0,3 g / 100 g |
| Ballaststoffe | ca. 3,4 g / 100 g |
| Vitamin C | schwarze Sorten: ca. 177 mg / 100 g — mehr als Zitrusfrüchte |
| Kalium | ca. 280 mg / 100 g |
Woran erkennt man frische Johannisbeeren?
- Pralle, glänzende Beeren ohne Schrumpfstellen
- Rispen mit grünen, frischen Stielen — braune Stiele zeigen ältere Ware
- Gleichmäßige, kräftige Farbe je nach Sorte
- Keine matschigen oder ausgelaufenen Früchte an der Rispe
- Möglichst regionale Ware während der kurzen deutschen Saison kaufen
Wie werden Johannisbeeren zubereitet?
Johannisbeeren werden am einfachsten mit einer Gabel von der Rispe gestreift, statt sie einzeln von Hand zu pflücken.
Waschen
Die ganze Rispe kurz unter kaltem Wasser abspülen.
Abstreifen
Mit einer Gabel die Beeren von oben nach unten von der Rispe streifen.
Verarbeiten
Je nach Rezept ganz lassen, pürieren oder durch ein Sieb streichen, um Kerne zu entfernen.
Zubereitungsmethoden
Der deutsche Klassiker — mit Stärke gebunden und mit Vanillesauce oder Sahne serviert.
Durch ein Sieb gestrichen und mit Gelierzucker gekocht — klassisch zu Wild und Käse.
Saft auskochen oder in Alkohol ansetzen — schwarze Johannisbeeren ergeben den klassischen Cassis.
Im Streuselkuchen oder als Belag auf Tartes — die Säure passt gut zu süßem Teig.
Mit etwas Zucker kurz köcheln — passt zu Grießbrei, Pfannkuchen und Eis.
Entsaftet als erfrischendes Getränk oder Basis für Schorle.
Wozu passen Johannisbeeren?
| Vanille | Mildert die Säure, klassisch zur Roten Grütze |
| Sahne | Cremiger Ausgleich zur Säure |
| Baiser | Süßer Kontrast für Desserts und Torten |
| Zimt | Würzige Wärme für Kompott und Gebäck |
| Schokolade | Besonders mit schwarzen Johannisbeeren ein kräftiges Duo |
| Minze | Frische Ergänzung in Desserts und Getränken |
| Honig | Natürliche Süße als Ausgleich zur Säure |
Die besten Johannisbeeren-Rezepte
Rezepte, in denen Johannisbeeren vorkommen
In diesen 1 Rezepten ist Johannisbeeren nicht die Hauptzutat, spielt aber mit.
Wie lagert man Johannisbeeren richtig?
Johannisbeeren halten sich im Kühlschrank, luftig verpackt, etwa vier bis fünf Tage.
Einfrieren
Johannisbeeren lassen sich roh, an der Rispe oder abgestreift, hervorragend einfrieren und behalten dabei Farbe und Säure fast vollständig.
Häufige Fehler vermeiden
- Beeren zu früh von der Rispe streifen — sie verderben dann schneller
- Sehr saure Sorten roh in großen Mengen erwarten zu mögen — sie schmecken meist nur verarbeitet ausgewogen
- Kerne und Häutchen bei Gelee nicht absieben — macht die Konsistenz weniger fein
- Zu lange ungekühlt lagern — Johannisbeeren werden bei Wärme schnell weich
