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🎉 Food Day · 18. Juni 2026

Internationaler Sushi-Tag

Ideal für Bowls oder DIY-Sushi-Content.

📅 18.6.2026food🔥 4/5 Viral-Score🇩🇪 ca. 2.200 (2026) Sushi-Restaurants DE📍 Nordrhein-Westfalen (904) vor Bayern (595) und Berlin (497) Meiste Sushi-Restaurants🔄 Aktualisiert am 22. Juli 2026⏳ Countdown ansehen
Internationaler Sushi-Tag

Woher kommt Internationaler Sushi-Tag?

Sushi hat seine Wurzeln in einer jahrhundertealten Konservierungsmethode aus Südostasien, bei der Fisch in fermentiertem Reis haltbar gemacht wurde – der Reis wurde dabei ursprünglich weggeworfen und diente nur der Fermentation. Diese Technik gelangte über China nach Japan, wo sie sich im Laufe der Jahrhunderte wandelte: Ab dem 17. Jahrhundert begann man in Japan, den Reis mit Reisessig zu würzen und gemeinsam mit dem Fisch zu essen, was die Fermentationszeit verkürzte und den Geschmack veränderte. Die heute bekannte Form des Nigiri-Sushi – handgeformter Reis mit einer Scheibe rohem Fisch obenauf – entstand vermutlich im frühen 19. Jahrhundert in Edo, dem heutigen Tokio, als schnelles Streetfood für Arbeiter, die aus Zeitmangel keine ausgedehnten Mahlzeiten einnehmen konnten. Erst mit der Erfindung der Kühltechnik im 20. Jahrhundert und der internationalen Verbreitung japanischer Küche ab den 1970er Jahren, zunächst in den USA, wurde Sushi zu einem weltweiten Phänomen, wobei in Kalifornien mit der California Roll erstmals eine bewusst an westliche Geschmäcker angepasste Variante entstand.

3 Fakten zu Internationaler Sushi-Tag

🇯🇵
Nigiri-Erfindung

Hanaya Yohei erfand 1824 in Tokio das Nigiri-Sushi – die handgeformte Variante mit rohem Fisch auf Reis.

🍣
Conveyor Belt Sushi

Das erste Kaiten-Sushi (Laufband-Sushi) wurde 1958 in Osaka erfunden – die Idee eines frustrierten Brauereibesitzers.

🗡️
Sashimi vs. Sushi

Sashimi ist nur roher Fisch ohne Reis. Sushi ist immer Reis mit verschiedenen Belägen – nicht jede Sushi-Rolle enthält rohen Fisch.

Quellen: Listflix — Sushi-Restaurants in Deutschland, Statistik Juni 2026

Warum wird der Tag gefeiert?

Der Internationale Sushi-Tag wird von Sushi-Liebhabern weltweit online und in Restaurants gefeiert, unter anderem mit dem Hashtag #InternationalSushiDay in sozialen Medien, unter dem Restaurants und Privatpersonen Fotos ihrer liebsten Sushi-Kreationen teilen. In Deutschland hat sich Sushi seit den 1990er Jahren von einer exotischen Rarität zu einem festen Bestandteil der Restaurant- und Lieferservice-Landschaft entwickelt, mit eigenständigen Sushi-Restaurants in nahezu jeder größeren Stadt sowie Sushi-Theken in vielen Supermärkten. Neben dem klassischen Nigiri und Maki-Rollen mit Nori-Algenblatt außen haben sich zahlreiche westlich angepasste Varianten etabliert, etwa Uramaki mit dem Reis außen oder gebratene und frittierte Rollen, die dem europäischen Geschmack oft eher entgegenkommen als roher Fisch. Die Qualität des verwendeten Fisches gilt unter Sushi-Kennern als entscheidendes Kriterium, weshalb hochwertige Restaurants häufig mit Sashimi-tauglicher Frische werben und auf kurze Lieferketten zu Fischgroßhändlern setzen. Auch das traditionelle Zubehör – Sojasauce, grüner Wasabi-Rettich und eingelegter Ingwer (Gari) – gehört inzwischen zum festen Standardrepertoire deutscher Sushi-Restaurants. In den letzten Jahren ist zudem eine wachsende Zahl an Sushi-Kochkursen entstanden, in denen Hobbyköche das Formen von Reis und das Rollen mit der Bambusmatte (Makisu) erlernen können. Rund um den Sushi-Tag bieten viele Restaurants Sonderaktionen oder Verkostungsmenüs an, um neue Kombinationen und saisonale Zutaten vorzustellen, während einige Sushi-Meister den Tag nutzen, um traditionelle Schnitttechniken und die Kunst des Reiskochens öffentlich zu demonstrieren. Die Ausbildung zum Sushi-Meister (Itamae) gilt in Japan traditionell als besonders langwierig und anspruchsvoll, da angehende Köche oft jahrelang zunächst nur Reis kochen und Fisch filetieren üben, bevor sie selbst Nigiri formen dürfen – ein Kontrast zur teils deutlich verkürzten Ausbildungspraxis in vielen westlichen Sushi-Restaurants. Auch der ökologische Aspekt wird am Internationalen Sushi-Tag zunehmend thematisiert, da der weltweit steigende Bedarf an bestimmten Fischarten wie Thunfisch zu Überfischung führen kann, weshalb einige Restaurants gezielt auf zertifizierten, nachhaltigen Fischfang oder pflanzliche Alternativen setzen. Vegetarische Sushi-Varianten mit Gurke, Avocado oder eingelegtem Rettich gehören inzwischen zum Standardangebot vieler Restaurants und ermöglichen auch Menschen ohne Fischkonsum den Zugang zur japanischen Küche.

Was du am 18. Juni posten könntest

🍣
Maki-Rollen selbst gemacht

Schritt für Schritt zur perfekten Sushi-Rolle.

Reel
🥑
Avocado-Maki

Einfache vegetarische Sushi-Variante.

Post
🍚
Sushi-Reis kochen

Die wichtigste Zutat – perfekt zubereitet.

Story

Häufige Fragen zu Internationaler Sushi-Tag

Welcher Fisch eignet sich für Sushi?
Frischer, sushi-tauglicher Fisch – Lachs, Thunfisch, Gelbschwanzmakrele, Garnelen. Der Fisch muss vorher tiefgefroren gewesen sein, um Parasiten abzutöten.
Was ist der Unterschied zwischen Maki und Uramaki?
Maki hat das Nori-Blatt außen und den Reis innen. Uramaki hat den Reis außen und das Nori-Blatt innen – oft mit Sesam bestreut.
Kann man Sushi auch ohne rohen Fisch machen?
Ja, es gibt unzählige vegetarische Varianten: Avocado-Maki, Gurken-Maki (Kappa Maki), Ei-Tamago-Nigiri oder mit Tofu, Pilzen und Gemüse.

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