Zutaten
Portionen
8
Güllaç
Güllaç-Blätter (Stärkeblätter)10 Stk
Vollmilch1 l
Zucker150 g
Rosenwasser2 EL
Vanillezucker1 Pck
Walnüsse, gehackt150 g
Granatapfelkerne80 g
Pistazien, gehackt2 EL
Zubereitung
So gelingt dir Güllaç
1
Rosenmilch erwärmen
Milch mit Zucker und Vanillezucker erhitzen, bis sich der Zucker löst. Sie soll warm, nicht kochend sein. Rosenwasser einrühren.
2
Schicht für Schicht
Ein Blatt in die Form (25 mal 20 cm) legen und mit etwa 100 ml Milch gleichmäßig beträufeln. Ein zweites Blatt auflegen und ebenso tränken. Insgesamt vier Blätter schichten, dazwischen nicht verschieben. Die Blätter sind sehr dünn und werden fast sofort weich. Die Milch mit einem Löffel gleichmäßig bis in die Ecken verteilen und das Blatt dabei nicht verschieben.
3
Nüsse
Auf die vierte Schicht die Hälfte der Walnüsse streuen.
4
Weiter schichten
Zwei weitere Blätter schichten, mit Milch tränken, die restlichen Nüsse verteilen, dann die übrigen Blätter und die restliche Milch aufschichten.
5
4 Stunden kühlen
Abgedeckt mindestens 4 Stunden, besser über Nacht kalt stellen. Vor dem Servieren mit Granatapfelkernen und Pistazien bestreuen und in Quadrate schneiden. Zum Stürzen eignet sich das Dessert nicht; es wird direkt aus der Form geschnitten und mit einer Palette herausgehoben.
Profi-Tipps
Was macht bei Güllaç den Unterschied?
Warm, nicht heiß: Zu heiße Milch lässt die Blätter zerfallen, kalte lässt sie hart. Die Milch lässt sich im Wasserbad warm halten, wenn das Schichten länger dauert.
Nüsse frisch hacken: Erst kurz vor dem Schichten hacken, sie verlieren schnell Aroma.
Nacht im Kühlschrank: Dann ist das Dessert fest und zart.
Ersatz für Güllaç-Blätter: Keine echte Alternative — Die speziellen Stärkeblätter gibt es im türkischen Supermarkt, meist ganzjährig.
Häufige Fehler vermeiden
- Zu wenig Milch: Die Blätter bleiben trocken und fest.
- Zu früh angeschnitten: Das Dessert zerfällt.
- Blätter verschoben: Sie reißen.
Variationen
Varianten, die sich lohnen
Mit Früchten
Zwischen die Schichten Erdbeeren oder Kirschen geben.
Mit Sahne
Eine Schicht geschlagene Sahne einarbeiten.
Häufige Fragen
Fragen zu Güllaç
Güllaç ist ein türkisches Dessert aus dünnen, getrockneten Stärkeblättern, die in aromatisierter Milch getränkt und mit Nüssen geschichtet werden.
Vor allem im Ramadan als leichtes Dessert nach dem Fastenbrechen. Es wird aber auch ganzjährig serviert.
Im türkischen Supermarkt, meist in Packungen mit 10 bis 15 Blättern.
Baklava wird gebacken und ist süß und fettig. Güllaç ist ein kaltes Milchdessert ohne Backen, leichter und milchiger.
Ja, es muss sogar mindestens 4 Stunden durchziehen. Es hält sich 2 Tage im Kühlschrank.
Mit pflanzlicher Milch ja. Die Blätter enthalten kein tierisches Produkt.
Nein, die Konsistenz leidet beim Auftauen.
Etwa 2 Esslöffel auf 1 Liter Milch. Mehr schmeckt schnell seifig.
Auf 10 Blätter rechnet man etwa 1 Liter Milch. Die Blätter nehmen die Flüssigkeit vollständig auf, der Pudding ist nach dem Kühlen aber nicht wässrig.
Ja. Ein Klecks leicht gesüßte Sahne oder Kaymak passt gut dazu. Sie gehören nicht zum klassischen Rezept, ergänzen aber die milde Milch-Rose-Note.
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