İmam Bayıldı zubereiten wie in der Türkei
Die Stellschrauben bei İmam Bayıldı
Häufige Fehler vermeiden
- Auberginen nicht gesalzen – sie bleiben bitter.
- Zu wenig Olivenöl – das Gericht schmeckt fad.
- Auberginen zu kurz geschmort – sie bleiben zäh.
İmam Bayıldı — auf Deutsch etwa „der Imam fiel in Ohnmacht" — sind geschmorte Auberginen mit Zwiebeln, Tomaten und reichlich Knoblauch, gegart in großzügig bemessenem Olivenöl. Häufiger als İmam Bayıldı wird hierzulande Imam Bayildi getippt — die eingedeutschte Form desselben Namens. Das Gericht gehört zur türkischen Kategorie der Zeytinyağlı-Gerichte — mit Olivenöl gegartes Gemüse, das bewusst kalt oder lauwarm serviert wird. Der Legende nach soll ein Imam vor Begeisterung über die Menge des verwendeten Olivenöls in Ohnmacht gefallen sein — ein Hinweis darauf, dass an dieser Zutat nicht gespart werden sollte, denn sie trägt maßgeblich zum Geschmack bei. Die Auberginen werden der Länge nach eingeschnitten, mit der Gemüsemischung gefüllt und langsam geschmort, bis sie butterweich sind. Serviert wird das vegane Nationalgericht lauwarm oder kalt.

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