Zutaten
Portionen
1
Kohl
Weißkohl1 kg
Karottenin Scheiben2 Stk
Rote Betein Würfeln, für die Farbe100 g
Knoblauchzehen4 Zehen
Sud
Wasser1000 ml
Salz2 EL
Weißweinessigoptional100 ml
Lahana Turşusu einkochen — Schritt für Schritt
1
Kohl vorbereiten
Weißkohl putzen, den Strunk entfernen und in feine Streifen hobeln oder in mundgerechte Stücke schneiden.
10 Min
2
Gläser füllen
Sterilisierte Gläser mit Kohl, Karottenscheiben, Rote-Bete-Würfeln und Knoblauchzehen schichtweise füllen. Fest andrücken.
Rote Bete färbt den Kohl wunderschön rosa – ein optisches Highlight im Glas.
10 Min
3
Sud zubereiten
Wasser mit Salz aufkochen und abkühlen lassen. Wer Essig verwendet: den Essig erst nach dem Abkühlen zugeben.
5 Min
4
Angießen und verschließen
Den abgekühlten Sud über den Kohl gießen, bis alles bedeckt ist. Gläser verschließen.
5 Min
5
Durchziehen lassen
Mindestens 3–4 Wochen bei Raumtemperatur fermentieren lassen. Danach im Kühlschrank lagern.
21–28 Tage
Lahana Turşusu: sicher konserviert
Milchsauer: Ohne Essig entsteht eine milchsaure Fermentation – dauert länger, schmeckt aber aromatischer.
Farbe: Die Rote Bete färbt den Kohl nach 2–3 Tagen intensiv rosa – ein optischer Hingucker.
Häufige Fehler vermeiden
- Nicht fest genug eingedrückt – der Kohl schwimmt auf und schimmelt.
- Zu wenig Salz – keine Fermentation.
- Geschlossen bei Raumtemperatur vergessen – Überfermentation.
So wird Lahana Turşusu jedes Mal anders
Lahana Turşusu mit Chili
Zwei frische Chilischoten ins Glas geben – feurig-scharf.
Lahana Turşusu mit Koriander
Einen Teelöffel Koriandersamen in den Sud geben – aromatisch.
Häufig gefragt zu Lahana Turşusu
Ohne Essig dauert die milchsaure Fermentation länger, schmeckt dafür aber aromatischer.
Rote-Bete-Stücke färben den Kohl nach zwei bis drei Tagen intensiv rosa.
Etwa 20 Minuten aktive Zeit, die Fermentation selbst braucht mehrere Tage.
Nicht fest genug eingedrückt — der Kohl schwimmt auf und schimmelt.
Geschlossen bei Raumtemperatur vergessen — Überfermentation.
Passend zu Weißkohl
Krautsalat klassisch
Knackiger, klassischer Krautsalat aus Weißkohl mit Essig-Öl-Dressing.
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Russische Schtschi — Die traditionelle Kohlsuppe aus dem Schmortopf
Die Urmutter aller russischen Suppen: Zartes Rindfleisch, frischer Weißkohl (oder Sauerkraut als 'Saure Schtschi'), Kartoffeln und Wurzelgemüse, langsam im Tontopf geschmort. Bekannt für ihr tiefes, erdiges Aroma.
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Golubzy — Zarte Kohlrouladen in milder Smetana-Tomatensauce
Feinste Weißkohlblätter, gefüllt mit saftigem Hackfleisch, lockerem Rundkornreis und geschmorten Zwiebeln, sanft gegart in einer samtigen Sauce aus Tomatenmark, Rinderbrühe und frischer Smetana. Das Sonntagsgericht der ganzen Familie.
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Faule Golubzy
Rustikaler Hackfleisch-Kohl-Auflauf mit Reis — dieselbe Geschmacksrichtung wie klassische Kohlrouladen, aber ohne Wickelarbeit und in der Hälfte der Zeit.
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Piroschki mit Kohl — Goldbraun gebratene Hefe-Schiffchen mit Schmorkohl
Fluffig weiche Teigschiffchen aus milchigem Hefeteig, reich gefüllt mit saftig karamellisiertem Weißkohl und Zwiebeln, in Butterschmalz oder Öl goldbraun ausgebacken. Das heißgeliebte Streetfood für unterwegs.
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Kapustnyj Pirog
Gedeckter russischer Kohlkuchen aus Hefeteig — eine herzhafte Tarte mit geschmortem Weißkohl, Ei und Dill, die warm oder kalt fantastisch schmeckt.
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Krautstrudla — Geschmorter Weißkohl-Wickelstrudel
Dünn ausgerollter Hefeteig, reich gefüllt mit feingeschnittenem, in Schmalz karamellisiertem Weißkohl und Speck, als Schnecke gewickelt und saftig im Bräter geschmort. Ein herbstliches Paradegericht der Wolga-Kolonien.
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Lahana Sarma
Türkische Kohlrouladen mit Hackfleisch-Reis-Füllung, in Tomatensauce geschmort – herzhaft, sättigend und gewürzt mit Minze und Paprika.
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