Zutaten
Portionen
6
Teig
WeizenmehlType 405300 g
Trockenhefe7 g
Lauwarmes Wasser400 ml
Zucker1 TL
Salz0.5 TL
Speisestärke1 EL
Sonnenblumenöl zum Frittieren700 ml
Sirup
Zucker300 g
Wasser300 ml
Zitronensaft1 EL
Zimt zum Bestreuenoptional1 TL
Zubereitung
So gelingt dir Lokma
1
Sirup zuerst
Zucker, Wasser und Zitronensaft 10 Minuten köcheln lassen, bis der Sirup leicht dicklich ist. Vollständig abkühlen lassen, denn heißer Sirup macht die Lokma matschig.
2
Weicher Teig
Mehl, Hefe, Zucker, Salz und Stärke mischen, das lauwarme Wasser nach und nach einrühren, bis ein zäh fließender Teig wie dicker Pfannkuchenteig entsteht.
3
Gehen lassen
Abgedeckt 45 bis 60 Minuten an einem warmen Ort, bis der Teig Blasen wirft und sich verdoppelt hat.
4
Öl auf 170 bis 175 °C
Mit Thermometer messen oder einen Holzstiel hineinhalten: Es sollten sofort Bläschen aufsteigen.
5
Portionieren und frittieren
Mit einem angefeuchteten Löffel oder Eisportionierer walnussgroße Portionen ins Öl gleiten lassen und 3 bis 4 Minuten goldbraun frittieren, dabei wenden. Nicht zu viele auf einmal. Wer zwei Löffel verwendet, kann den Teig mit einem Löffel abstechen und mit dem anderen ins Öl schieben. Das gelingt geübter als aus der Hand.
6
Sofort tränken
Mit der Schaumkelle herausheben, abtropfen lassen und 1 Minute in den kalten Sirup legen. Mit Zimt bestreuen und warm servieren.
Profi-Tipps
Was macht bei Lokma den Unterschied?
Kalt trifft heiß: Der Temperaturunterschied sorgt dafür, dass die Kruste knusprig bleibt und der Sirup nur oberflächlich eindringt.
Löffel befeuchten: Zwischen den Portionen in Wasser tauchen, dann klebt der Teig nicht.
Teig locker lassen: Er muss sehr weich sein. Fester Teig ergibt dichte, schwere Lokma. Wenn der Teig nach einigen Portionen dicker wird, einen Esslöffel lauwarmes Wasser einrühren.
Zitronensaft im Sirup: Er verhindert, dass der Sirup kristallisiert.
Ersatz für Trockenhefe: 21 g frische Hefe — In lauwarmem Wasser auflösen.
Häufige Fehler vermeiden
- Öl zu heiß: außen braun, innen roh.
- Sirup zu dünn: Die Lokma werden nass und weich.
- Zu viele Lokma gleichzeitig: Das Öl kühlt ab und sie saugen Fett.
Variationen
Varianten, die sich lohnen
Mit Honig
Statt Sirup warmen Honig darüberträufeln, weniger süß.
Mit Schokolade
Mit geschmolzener Zartbitterschokolade überziehen und gehackte Pistazien aufstreuen.
Gefüllt
Ein Stück Walnuss oder Käse vor dem Frittieren in die Mitte geben.
Häufige Fragen
Fragen zu Lokma
Lokma sind frittierte Hefeteigbällchen, die in Zuckersirup getaucht werden. Das Wort bedeutet „Bissen“ oder „Happen“.
Lokma bestehen aus Hefeteig in Kugelform, Tulumba aus Brandteig in länglicher, gerillter Form. Beide werden frittiert und in Sirup getränkt.
Meist war der Sirup noch warm oder zu dünn, oder das Öl zu kühl. Sirup kalt halten und das Öl bei 170 bis 175 °C konstant halten.
Der Teig kann über Nacht im Kühlschrank gehen, der Sirup lässt sich Tage vorher kochen. Frittiert und getränkt werden sie frisch.
Am selben Tag essen. Am Folgetag sind sie weicher; im Ofen bei 180 °C kurz aufbacken.
Nein, der flüssige Teig läuft auseinander. Lokma müssen im Öl frittiert werden.
In türkischen Bäckereien und auf Festen. Zu Hause lassen sie sich mit einfachem Hefeteig machen.
Weitere Rezepte
Passend zu Zimt
Weihnachtsplätzchen: Zimtsterne
Mandeln, Eiweiß, Zimt.
Rezept ansehen
Lebkuchen selbstgemacht
Echter Lebkuchen.
Rezept ansehen
Weihnachts-Granola als Geschenk
Gewürz-Granola.
Rezept ansehen
Zimtschnecken mit Frischkäse-Frosting
Fluffige amerikanische Zimtschnecken mit buttrigem Hefeteig, zimtiger Füllung und einem süßen Frischkäse-Frosting — der Duft allein macht glücklich.
Rezept ansehen
Fırın Sütlaç
Türkischer Milchreis aus dem Ofen – cremig, zart und mit einer goldenbraunen, leicht karamellisierten Haut. Fırın Sütlaç ist das ultimative türkische Dessert: einfach, aber perfekt. Der Milchreis wird im Ofen gebacken, bis die Oberfläche eine dunkle, leicht knusprige Schicht bekommt, während der Reis darunter cremig bleibt.
Rezept ansehen
Pryaniki (russische Honiglebkuchen)
Gewürzte Honiglebkuchen aus Russland — weich, würzig und mit einer Glasur überzogen. Die kleinen Küchlein sind in Russland das ganze Jahr über beliebt, besonders aber zu Weihnachten. Sie werden traditionell mit einer dünnen Zuckerglasur überzogen und schmecken nach Honig, Zimt, Kardamom und Nelken.
Rezept ansehen
Chili-Schokoladen-Brownies
Schokoladige Brownies mit feiner Chili-Schärfe.
Rezept ansehen
Perde Pilavı
Festtagspilav aus der Türkei – Reis, der in einer buttrigen, goldbraun gebackenen Yufka-Teig-Kugel serviert wird, gefüllt mit Hähnchenfleisch, Mandeln, Pistazien, Rosinen und Pinienkernen. Perde Pilavı wird bei Hochzeiten und Festen serviert – die Teighülle wird am Tisch geöffnet, der duftende Reis kommt zum Vorschein.
Rezept ansehen
