Rettich auf einen Blick
Rettich ist ein scharf-würziges Wurzelgemüse aus der Familie der Kreuzblütler, das je nach Sorte von mild bis feurig-scharf reicht. Der klassische weiße Rettich schmeckt deutlich intensiver als der mildere Radieschen-Verwandte Daikon. Die Hauptsaison läuft von Mai bis Oktober.
| Saison | Mai bis Oktober |
| Hauptsaison | Juni bis August |
| Kategorie | Gemüse |
| Sorten | Bayerischer Bierrettich, Roter Rettich, Weißer Rettich |
| Passt zu | Bier, Butter, Salz, Quark, Schnittlauch, Brot |
| Zubereitung | Bierrettich-Style, Salat, Suppe, Einlegen, Braten |
| Lagerung | Rettich hält sich im Kühlschrank-Gemüsefach, ohne Blattgrün und in Folie gewickelt, etwa ein bis zwei Wochen. |
Welche Sorten gibt es?
Bayerischer Bierrettich
Lang und weiß, traditionell dünn geschnitten, gesalzen und zur Brotzeit serviert.
Roter Rettich
Kompakter und milder im Geschmack als weiße Sorten, optisch auffällig.
Weißer Rettich
Mild bis kräftig scharf, vielseitig für Salat, Suppe oder zum Einlegen.
Wann hat Rettich Saison?
| Zeitraum | Verfügbarkeit |
|---|---|
| Beginn | Mai |
| Hauptsaison | Juni bis August |
| Ende | Oktober |
Varianten im Vergleich
| Eigenschaft | Rettich | Radieschen | Daikon |
|---|---|---|---|
| Schärfe | mittel bis stark | mild bis mittel | mild |
| Größe | groß, länglich oder rund | klein, rund | sehr groß, länglich |
| Typische Verwendung | roh, Brotzeit, Salat | roh, Snack, Salat | roh, asiatische Küche, gekocht |
Wie gesund ist Rettich?
| Nährwert | Pro 100 g |
|---|---|
| Kalorien | ca. 18 kcal / 100 g |
| Wasseranteil | ca. 94 % |
| Eiweiß | ca. 1,2 g / 100 g |
| Kohlenhydrate | ca. 2,5 g / 100 g |
| Fett | ca. 0,1 g / 100 g |
| Ballaststoffe | ca. 1,7 g / 100 g |
| Senföle | verantwortlich für die typische Schärfe und eine antibakterielle Wirkung |
| Vitamin C | ca. 25 mg / 100 g |
Woran erkennt man frischen Rettich?
- Feste, pralle Knolle ohne weiche oder schrumpelige Stellen
- Frisches, grünes Blattwerk, falls noch vorhanden
- Glatte Schale ohne Risse
- Mittlere Größe bevorzugen — sehr große Rettiche werden oft holzig und schärfer
- Möglichst regionale Ware während der Sommersaison kaufen
Wie wird Rettich zubereitet?
Rettich wird meist roh in dünnen Scheiben oder Stiften verwendet — je dünner geschnitten, desto milder wirkt die Schärfe beim Verzehr.
Waschen
Knolle gründlich waschen, ggf. schälen.
Schneiden
Für Brotzeit-Stil in dünne Scheiben hobeln, für Salat in Stifte oder Scheiben.
Salzen (optional)
Mit Salz bestreuen und kurz ziehen lassen, um die Schärfe zu mildern.
Zubereitungsmethoden
Hauchdünn geschnitten, gesalzen und zur Brotzeit mit Bier serviert.
In Scheiben oder Stiften mit Essig-Öl-Dressing.
Pürieren zu einer würzig-pikanten Cremesuppe.
In Essig-Sud eingelegt — haltbar und würzig als Beilage.
In Scheiben kurz angebraten, mildert die Schärfe deutlich.
Wozu passt Rettich?
| Bier | Der klassische bayerische Brotzeit-Begleiter |
| Butter | Mildert die Schärfe auf Brot |
| Salz | Klassische Würze, zieht zudem Wasser und mildert die Schärfe |
| Quark | Cremiger Dip-Begleiter |
| Schnittlauch | Frische Ergänzung für Quark-Dips |
| Brot | Klassische Basis für die Brotzeit |
Die besten Rettich-Rezepte
Wie lagert man Rettich richtig?
Rettich hält sich im Kühlschrank-Gemüsefach, ohne Blattgrün und in Folie gewickelt, etwa ein bis zwei Wochen.
Einfrieren
Roh eignet sich Rettich kaum zum Einfrieren, da er beim Auftauen wässrig und schwammig wird — er wird praktisch ausschließlich frisch verwendet.
Häufige Fehler vermeiden
- Sehr große Rettiche kaufen in Erwartung milderen Geschmacks — sie werden oft holziger und schärfer
- Zu dick schneiden für die Brotzeit — hauchdünne Scheiben schmecken milder und angenehmer
- Roh einfrieren wollen — Textur und Schärfe verändern sich nach dem Auftauen stark
- Blätter wegwerfen, ohne sie zu probieren — junge Rettichblätter sind essbar und schmecken pikant wie Senf
