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Sommer · Saisonale Zutat

Rettich

Rettich hat von Mai bis Oktober Saison, die Hauptsaison liegt von Juni bis August. Rettich hält sich im Kühlschrank-Gemüsefach, ohne Blattgrün und in Folie gewickelt, etwa ein bis zwei Wochen. Klassische Kombinationen: Bier, Butter, Salz. Der Brennwert liegt bei etwa 18 kcal / 100 g.

Rettich ist ein scharf-würziges Wurzelgemüse aus der Familie der Kreuzblütler, das je nach Sorte von mild bis feurig-scharf reicht. Der klassische weiße Rettich schmeckt deutlich intensiver als der mildere Radieschen-Verwandte Daikon. Die Hauptsaison läuft von Mai bis Oktober.

Von Johann·Aktualisiert am
Mai – OktoberSommer ca. 18 kcal / 100 g
Saisonverlauf im Jahresüberblick
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Hochsaison
In Saison
Rettich

Rettich auf einen Blick

Schnellantwort

Rettich ist ein scharf-würziges Wurzelgemüse aus der Familie der Kreuzblütler, das je nach Sorte von mild bis feurig-scharf reicht. Der klassische weiße Rettich schmeckt deutlich intensiver als der mildere Radieschen-Verwandte Daikon. Die Hauptsaison läuft von Mai bis Oktober.

SaisonMai bis Oktober
HauptsaisonJuni bis August
KategorieGemüse
SortenBayerischer Bierrettich, Roter Rettich, Weißer Rettich
Passt zuBier, Butter, Salz, Quark, Schnittlauch, Brot
ZubereitungBierrettich-Style, Salat, Suppe, Einlegen, Braten
LagerungRettich hält sich im Kühlschrank-Gemüsefach, ohne Blattgrün und in Folie gewickelt, etwa ein bis zwei Wochen.

Welche Sorten gibt es?

Bayerischer Bierrettich

Lang und weiß, traditionell dünn geschnitten, gesalzen und zur Brotzeit serviert.

Roter Rettich

Kompakter und milder im Geschmack als weiße Sorten, optisch auffällig.

Weißer Rettich

Mild bis kräftig scharf, vielseitig für Salat, Suppe oder zum Einlegen.

Wann hat Rettich Saison?

ZeitraumVerfügbarkeit
BeginnMai
HauptsaisonJuni bis August
EndeOktober

Quelle: Bundeszentrum für Ernährung (bzfe.de)

Varianten im Vergleich

EigenschaftRettichRadieschenDaikon
Schärfemittel bis starkmild bis mittelmild
Größegroß, länglich oder rundklein, rundsehr groß, länglich
Typische Verwendungroh, Brotzeit, Salatroh, Snack, Salatroh, asiatische Küche, gekocht
Küchentipp: Rettich ist deutlich schärfer als Radieschen und eignet sich dadurch besser für herzhafte Brotzeiten, während milde Daikon-Rettiche in der asiatischen Küche auch gekocht oder eingelegt verwendet werden.

Wie gesund ist Rettich?

NährwertPro 100 g
Kalorienca. 18 kcal / 100 g
Wasseranteilca. 94 %
Eiweißca. 1,2 g / 100 g
Kohlenhydrateca. 2,5 g / 100 g
Fettca. 0,1 g / 100 g
Ballaststoffeca. 1,7 g / 100 g
Senföleverantwortlich für die typische Schärfe und eine antibakterielle Wirkung
Vitamin Cca. 25 mg / 100 g
Rettich enthält Senföle, die für die charakteristische Schärfe sorgen und denen eine antibakterielle Wirkung zugeschrieben wird.

Woran erkennt man frischen Rettich?

  • Feste, pralle Knolle ohne weiche oder schrumpelige Stellen
  • Frisches, grünes Blattwerk, falls noch vorhanden
  • Glatte Schale ohne Risse
  • Mittlere Größe bevorzugen — sehr große Rettiche werden oft holzig und schärfer
  • Möglichst regionale Ware während der Sommersaison kaufen
Frischetest: Ein frischer Rettich ist fest, schwer für seine Größe und hat eine glatte, pralle Schale. Schwammige oder biegsame Rettiche haben deutlich an Schärfe und Saft verloren.

Wie wird Rettich zubereitet?

Rettich wird meist roh in dünnen Scheiben oder Stiften verwendet — je dünner geschnitten, desto milder wirkt die Schärfe beim Verzehr.

1

Waschen

Knolle gründlich waschen, ggf. schälen.

2

Schneiden

Für Brotzeit-Stil in dünne Scheiben hobeln, für Salat in Stifte oder Scheiben.

3

Salzen (optional)

Mit Salz bestreuen und kurz ziehen lassen, um die Schärfe zu mildern.

Zubereitungsmethoden

Bierrettich-Style

Hauchdünn geschnitten, gesalzen und zur Brotzeit mit Bier serviert.

Salat

In Scheiben oder Stiften mit Essig-Öl-Dressing.

Suppe

Pürieren zu einer würzig-pikanten Cremesuppe.

Einlegen

In Essig-Sud eingelegt — haltbar und würzig als Beilage.

Braten

In Scheiben kurz angebraten, mildert die Schärfe deutlich.

Wozu passt Rettich?

BierDer klassische bayerische Brotzeit-Begleiter
ButterMildert die Schärfe auf Brot
SalzKlassische Würze, zieht zudem Wasser und mildert die Schärfe
QuarkCremiger Dip-Begleiter
SchnittlauchFrische Ergänzung für Quark-Dips
BrotKlassische Basis für die Brotzeit

Wie lagert man Rettich richtig?

Rettich hält sich im Kühlschrank-Gemüsefach, ohne Blattgrün und in Folie gewickelt, etwa ein bis zwei Wochen.

Einfrieren

Roh eignet sich Rettich kaum zum Einfrieren, da er beim Auftauen wässrig und schwammig wird — er wird praktisch ausschließlich frisch verwendet.

Häufige Fehler vermeiden

  • Sehr große Rettiche kaufen in Erwartung milderen Geschmacks — sie werden oft holziger und schärfer
  • Zu dick schneiden für die Brotzeit — hauchdünne Scheiben schmecken milder und angenehmer
  • Roh einfrieren wollen — Textur und Schärfe verändern sich nach dem Auftauen stark
  • Blätter wegwerfen, ohne sie zu probieren — junge Rettichblätter sind essbar und schmecken pikant wie Senf

Häufige Fragen zu Rettich

Wann ist Rettichsaison in Deutschland?

Die Saison läuft von Mai bis Oktober. Die Hauptsaison mit dem größten Angebot liegt im Sommer.

Warum wird Bierrettich gesalzen?

Salz zieht Wasser aus den dünnen Scheiben, macht sie dadurch knackiger und mildert gleichzeitig die Schärfe.

Kann man Rettichblätter essen?

Ja, junge Blätter sind essbar und schmecken pikant-würzig, ähnlich wie Senf — sie eignen sich für Salate oder kurz angedünstet.

Warum werden manche Rettiche sehr scharf?

Die Schärfe hängt vom Senfölgehalt ab, der mit der Größe und Reife der Knolle oft zunimmt — kleinere, jüngere Exemplare sind meist milder.

Kann man Rettich einfrieren?

Roh eher nicht, da er wässrig wird. Eingelegt in Essig-Sud ist er dagegen über längere Zeit haltbar.

Wie lagert man Rettich am besten?

Im Kühlschrank im Gemüsefach, die Blätter am besten separat entfernen — so hält sich die Knolle 1–2 Wochen.

Was passt am besten zu Rettich?

Klassisch ist die bayerische Kombination mit Bier und Brezel. Auch Butter, Quark und Schnittlauch harmonieren gut.

Ist Rettich das Gleiche wie Meerrettich?

Nein. Beide sind Kreuzblütler, aber unterschiedliche Gattungen: Rettich (Raphanus sativus) hat eine mildere bis mittelscharfe Wurzel, Meerrettich (Armoracia rusticana) eine deutlich schärfere, meist geriebene Wurzel mit anderem Aromaprofil.

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