Halloween
Grusel-Content: Kürbis-Curry, Monster-Brownies

Woher kommt Halloween?
Halloween geht auf das keltische Fest Samhain zurück, das den Übergang vom Sommer zum Winter und das Ende des Erntejahres markierte. Die Kelten glaubten, in dieser Nacht sei die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und der Toten besonders durchlässig, weshalb sie Feuer entzündeten und sich verkleideten, um böse Geister fernzuhalten oder zu täuschen. Mit der Christianisierung wurde der 1. November zum "Allerheiligen" (All Hallows), der Vorabend entsprechend zu "All Hallows' Eve", woraus sich im Laufe der Jahrhunderte die Bezeichnung "Halloween" entwickelte. Irische und schottische Auswanderer brachten den Brauch im 19. Jahrhundert in großer Zahl in die USA, wo er sich im Laufe des 20. Jahrhunderts zu einem kommerziell geprägten Volksfest mit Kürbisschnitzen, Verkleidungen und dem "Trick or Treat"-Brauch entwickelte, bevor Halloween ab den 1990er Jahren, maßgeblich durch amerikanische Filme und Medien, auch in Deutschland zunehmend populär wurde.
3 Fakten zu Halloween
Quellen: HDE — Halloween im Einzelhandel, onlinemarktplatz.de — Halloween 2025 Umsatzprognose
Warum wird der Tag gefeiert?
In Deutschland hat sich Halloween seit den 1990er Jahren fest etabliert, insbesondere bei Kindern, die am Abend des 31. Oktober verkleidet von Haus zu Haus ziehen und mit dem Ruf "Süßes oder Saures" um Süßigkeiten bitten. Der geschnitzte Kürbis mit gruseligem Gesicht und einer Kerze im Inneren, die sogenannte Jack-o'-Lantern, zählt zur bekanntesten Halloween-Dekoration und geht auf eine irische Sagengestalt namens "Stingy Jack" zurück, der der Legende nach weder in den Himmel noch in die Hölle gelangen durfte und seither mit einer glühenden Kohle in einer ausgehöhlten Rübe umherwandert – in den USA wurde die traditionelle Rübe später durch den dort verbreiteteren Kürbis ersetzt. Kulinarisch dreht sich Halloween in Deutschland zunehmend um Kürbisgerichte wie Kürbissuppe oder Kürbis-Curry, da die Erntesaison des Kürbisses zeitlich exakt mit dem Fest zusammenfällt und die beim Schnitzen anfallenden Kürbisreste sinnvoll weiterverwertet werden können. In den USA zählen zudem Süßigkeiten wie Karamelläpfel, Kürbiskuchen (Pumpkin Pie) und speziell für Halloween produzierte Schokoriegel zu den festen kulinarischen Bestandteilen des Fests, während Erwachsene das Fest häufig mit aufwendig dekorierten Halloween-Partys und Kürbisschnitz-Wettbewerben begehen. In deutschen Städten haben sich in den letzten Jahren zudem "Trunk or Treat"-Veranstaltungen sowie organisierte Gruselwanderungen und Freizeitpark-Sonderaktionen als familienfreundliche Alternativen zum klassischen Haustür-Sammeln etabliert. Kritiker sehen in der zunehmenden Kommerzialisierung von Halloween in Deutschland teils eine Verdrängung traditioneller Novemberbräuche wie dem Sankt-Martins-Fest, das nur wenige Tage später gefeiert wird und ebenfalls mit Laternenumzügen und einem Umgang mit Licht in der dunklen Jahreszeit verbunden ist. Der zeitliche Abstand zum Nikolaustag rund einen Monat später zeigt zudem, wie dicht der deutsche Herbst- und Winterkalender inzwischen mit unterschiedlich geprägten Bräuchen und Festen gefüllt ist, von keltisch-heidnischen über christliche bis zu amerikanisch-kommerziellen Ursprüngen. Auch der Einzelhandel hat Halloween längst als eigene Verkaufssaison etabliert: In den Wochen vor dem 31. Oktober füllen sich Supermärkte und Dekorationsgeschäfte mit Kostümen, Süßigkeiten in großen Vorratspackungen und Kürbisdekoration, was Halloween mittlerweile zu einem wirtschaftlich relevanten Termin im deutschen Einzelhandelskalender gemacht hat, auch wenn der Umsatz noch deutlich unter dem von Weihnachten liegt.
Die passenden Rezepte
Kürbis-Curry
Rezept ansehen →Kürbis-Gnocchi
Rezept ansehen →Kürbis-Gnocchi mit Salbei-Butter
Rezept ansehen →Was du am 31. Oktober posten könntest
Häufige Fragen zu Halloween
Was im Oktober Saison hat
Halloween fällt in den Oktober. Passend dazu: saisonale Zutaten und Rezepte für diesen Monat.
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