🎉 Food Day · 6. Dezember 2026

Nikolaus

Nikolaus-Content: Gebäck, Geschenke aus der Küche

📅 6.12.2026sweet🔥 4/5 Viral-Score🍫 ca. 146 Mio. Stück produziert (Saison 2025) Schoko-Nikoläuse DE🇩🇪 ca. 56 % (~82 Mio. Stück) im deutschen Handel verkauft Inlandsabsatz🔄 Aktualisiert am 22. Juli 2026⏳ Countdown ansehen
Nikolaus

Woher kommt Nikolaus?

Der Nikolaustag geht auf den historischen Bischof Nikolaus von Myra zurück, der im 4. Jahrhundert in der heutigen Türkei lebte und wegen zahlreicher Wohltaten und Wunder schon im frühen Mittelalter als Heiliger verehrt wurde. Der Überlieferung nach soll er heimlich Goldstücke durch den Schornstein einer verarmten Familie geworfen haben, um die Mitgift für deren Töchter zu sichern – eine Legende, die als Ursprung des heutigen Brauchs gilt, in der Nacht zum 6. Dezember Geschenke zu bringen. Im Mittelalter entwickelte sich um seinen Gedenktag ein eigener Kult mit Schul- und Kinderfesten, bei denen Nikolaus als Bischof verkleidete Personen Süßigkeiten und kleine Gaben verteilten. Mit der Reformation geriet die Heiligenverehrung in protestantischen Gebieten zunehmend in die Kritik, weshalb sich dort der Gabenbringer allmählich zum weltlichen Weihnachtsmann wandelte, während der katholisch geprägte Alpenraum und weite Teile Mittel- und Osteuropas den Nikolaus als eigenständige Figur neben dem Christkind bis heute bewahrt haben. Der Legende nach begleitet ihn vielerorts eine Schreckgestalt – im Alpenraum der Krampus, im Rheinland Knecht Ruprecht –, die unartige Kinder mahnen soll, während Nikolaus selbst die braven beschenkt.

3 Fakten zu Nikolaus

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Stiefel vor die Tür

Der Brauch, am Nikolaustag die Stiefel zu putzen und vor die Tür zu stellen, stammt aus dem 16. Jahrhundert.

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Vorbild für Weihnachtsmann

Der heilige Nikolaus ist das historische Vorbild für den modernen Weihnachtsmann – inklusive rotem Mantel und weißem Bart.

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Nikolaus weltweit

In den Niederlanden heißt er Sinterklaas, in Frankreich Saint Nicolas, in Russland Ded Moroz (Väterchen Frost).

Quellen: yumda — Süßwarenindustrie produziert 146 Mio. Schoko-Weihnachtsmänner (BDSI), Informationsportal Lebensmittelverarbeitung — Produktion von Schoko-Weihnachtsmännern 2025 rückläufig

Warum wird der Tag gefeiert?

In deutschen Haushalten werden am Vorabend, dem Nikolausabend, traditionell Stiefel oder Socken vor die Tür gestellt, die über Nacht mit Mandarinen, Nüssen, Lebkuchen und kleinen Süßigkeiten gefüllt werden – ein Brauch, der besonders bei jüngeren Kindern als kleiner Vorbote der bevorstehenden Weihnachtszeit gilt. In vielen Kindergärten und Grundschulen besucht ein verkleideter Nikolaus die Gruppen persönlich, liest aus einem "goldenen Buch" vor und verteilt kleine Geschenke, oft begleitet von Liedern und Gedichten, die die Kinder zuvor eingeübt haben. Gebäck spielt am Nikolaustag traditionell eine zentrale Rolle: Der Weckmann, ein süßes Hefegebäck in Menschenform mit Tonpfeife, ist in weiten Teilen West- und Süddeutschlands verbreitet und wird oft mit Rosinenaugen verziert. Auch Spekulatius, Zimtsterne und andere klassische Weihnachtsplätzchen werden um den Nikolaustag herum verstärkt gebacken, da er traditionell als inoffizieller Startschuss der Plätzchensaison und der eigentlichen Adventszeit gilt. Im Alpenraum, in Österreich und Teilen Bayerns ziehen am Vorabend vielerorts Krampusläufe durch die Straßen, bei denen furchterregend maskierte Gestalten mit Ruten und Ketten lärmend durch die Orte laufen – ein Brauch, der touristisch stark vermarktet wird und jedes Jahr zahlreiche Schaulustige anzieht. In den Niederlanden wird die verwandte Figur des Sinterklaas bereits Tage vorher mit einem großen Einzug gefeiert und ist dort sogar bedeutsamer als Weihnachten selbst. Der Nikolaustag markiert für viele deutsche Familien den offiziellen Beginn der Weihnachtsbäckerei und steht damit thematisch nah beim Tag des Lebkuchens, der ebenfalls fest in die Adventszeit eingebettet ist. Auch der süße Weckmann mit seiner Pfeife ist regional so unterschiedlich benannt wie Stutenkerl oder Dambedei, was die kulinarische Vielfalt der deutschen Weihnachtsbräuche zusätzlich unterstreicht. Das gemeinsame Plätzchenbacken mit Kindern gilt in vielen Familien als kleines, wiederkehrendes Adventsritual, das den Auftakt zu den arbeitsreichen Backwochen bis Weihnachten markiert und oft mit warmem Kakao und weihnachtlicher Musik begleitet wird. Der Einzelhandel spürt den Nikolaustag ebenfalls deutlich: Supermärkte und Bäckereien bewerben in den Tagen zuvor gezielt Schokoladen-Nikoläuse, Mandarinen, Walnüsse und kleine Adventskalender-Süßigkeiten, die vielerorts als überschaubarer, unaufgeregter Auftakt zur eigentlichen Weihnachtssaison gelten, bevor die größeren Geschenke erst am Heiligabend folgen. In katholisch geprägten Regionen wird der Nikolaustag zudem gelegentlich noch mit einem kurzen Kirchgang oder einer kleinen Andacht begangen, die an das Wirken des historischen Bischofs erinnert, während der Schwerpunkt in den meisten Familien inzwischen klar auf dem kindgerechten Brauch rund um Stiefel, Gebäck und kleine Aufmerksamkeiten liegt.

Das passende Rezept

Was du am 6. Dezember posten könntest

🎅
Nikolausstiefel basteln

DIY-Idee für selbstgemachte Nikolaus-Stiefel.

Reel
🍪
Nikolaus-Plätzchen

Weihnachtliche Plätzchen zum Nikolausfest.

Post
🥛
Heiße Schokolade für Nikolaus

Rezept für besonders cremige heiße Schokolade.

Story

Häufige Fragen zu Nikolaus

Wann stellt man die Stiefel raus?
Die Stiefel werden am Abend des 5. Dezember geputzt und vor die Tür oder das Fenster gestellt. In der Nacht füllt der Nikolaus sie.
Was kommt in den Nikolausstiefel?
Traditionell Süßigkeiten, Schokolade, Nüsse, Mandarinen und kleine Geschenke. Früher bekamen brave Kinder Süßes, unartige Kinder eine Rute.
Wer war der heilige Nikolaus?
Nikolaus war Bischof von Myra im 4. Jahrhundert. Er ist der Schutzpatron der Kinder, Seeleute und Kaufleute.

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