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🎉 Food Day · 19. November 2026

Tag der Suppe

Perfektes Timing für den späten Herbst/frühen Winter.

📅 19.11.2026food🔥 3/5 Viral-Score🇩🇪 ca. 2,4 kg/Jahr Pro-Kopf-Verzehr DE💰 ca. 944 Mio. € Umsatz/Jahr Suppen-Markt DE🔄 Aktualisiert am 22. Juli 2026⏳ Countdown ansehen
Tag der Suppe

Woher kommt Tag der Suppe?

Suppen zählen zu den ältesten Gerichten der Menschheitsgeschichte, da das Kochen von Zutaten in Wasser über offenem Feuer eine der frühesten Garmethoden überhaupt war – archäologische Funde deuten darauf hin, dass bereits in der Steinzeit Brühen aus Fleisch, Knochen und Wildkräutern in heißen Steinen erhitzten Gefäßen zubereitet wurden. In nahezu jeder Kultur der Welt entwickelte sich eine eigene Suppentradition, angepasst an lokal verfügbare Zutaten und klimatische Bedingungen: von der französischen Zwiebelsuppe über die russische Rote-Bete-Suppe Borschtsch bis zur asiatischen Misosuppe. In Deutschland reicht die Suppentradition bis ins Mittelalter zurück, als Eintöpfe und Suppen als sättigende, ressourcenschonende Hauptmahlzeit für breite Bevölkerungsschichten dienten, da sie es erlaubten, auch kleine Mengen Fleisch oder Gemüse durch langes Köcheln auf viele Esser zu strecken. Die Kartoffelsuppe etablierte sich in Deutschland erst, nachdem sich die Kartoffel im 18. Jahrhundert als Grundnahrungsmittel durchgesetzt hatte, während klare Fleischbrühen mit Einlage wie Nudeln oder Grießklößchen über Generationen als klassisches Sonntagsgericht galten.

3 Fakten zu Tag der Suppe

🍲
Steinzeit-Suppe

Schon in der Steinzeit kochten die Menschen Knochenbrühen in töpfernen Gefäßen – die Urform der Suppe.

🥄
Uraltes Gericht

Suppen zählen zu den ältesten Gerichten der Menschheit – schon vor Jahrtausenden wurden Brühen in Tongefäßen gekocht.

🍜
Suppe als Medizin

Hühnersuppe galt schon in der Antike als Heilmittel und wird bis heute gegen Erkältungen empfohlen.

Quellen: Statista — Umsatz mit Suppen in Deutschland

Warum wird der Tag gefeiert?

Der Tag der Suppe wird international an unterschiedlichen Terminen gefeiert, in den USA etwa als "National Soup Month" im Januar, wenn kalte Temperaturen den Appetit auf warme, wärmende Gerichte steigen lassen. In Deutschland gehören Suppen wie Kartoffelsuppe, Linsensuppe, Gulaschsuppe und klare Brühe mit Einlage zu den beliebtesten Hausmannskost-Gerichten und werden traditionell besonders in den kälteren Monaten geschätzt, oft als vollwertige Hauptmahlzeit mit kräftiger Einlage aus Wurst, Speck oder Gemüse. Regionale Suppentraditionen sind in Deutschland besonders ausgeprägt: Die Hamburger Aalsuppe vereint traditionell Fleisch, Fisch und Trockenfrüchte in einem Topf, während im Rheinland die würzige Bohnensuppe und in Bayern die klare Rindsbrühe mit Leberknödeln oder Flädle als Klassiker gelten. Durch Migration und internationale Küchen haben sich auch fremde Suppentraditionen in Deutschland fest etabliert, allen voran der russische Borschtsch mit seiner charakteristischen Rote-Bete-Farbe, der durch russlanddeutsche und ukrainische Communitys zunehmend auch in deutschen Haushalten und Restaurants zu finden ist. Suppen gelten zudem traditionell als bewährtes Hausmittel bei Erkältungen – die wärmende, oft mit Ingwer, Knoblauch oder Hühnerbrühe zubereitete "Erkältungssuppe" wird von vielen Familien seit Generationen als natürliches Linderungsmittel weitergegeben, wofür es inzwischen auch einzelne wissenschaftliche Hinweise auf eine leicht abschwellende Wirkung heißer Brühe auf die Atemwege gibt. In der Sterneküche erlebt die klassische, klar geklärte Consommé seit einigen Jahren zudem eine Renaissance als raffinierte, technisch anspruchsvolle Vorspeise. Suppen gelten außerdem als klassisches Resteverwertungsgericht, da sich Gemüseschalen, Knochen und übrig gebliebene Zutaten hervorragend zu einer nahrhaften Basis verkochen lassen, weshalb sie in der Nachkriegszeit und generell in sparsameren Haushalten traditionell einen hohen Stellenwert hatten. Auch als schnelle Feierabendmahlzeit erleben cremige Gemüsesuppen, etwa aus Kürbis, Karotte oder Brokkoli, in deutschen Küchen seit einigen Jahren neuen Zuspruch, nicht zuletzt begünstigt durch den Trend zu pflanzenbetonter, unkomplizierter Alltagsküche und die weite Verbreitung von Stabmixern, die das Pürieren zu Hause deutlich erleichtert haben. Suppenküchen und Tafeln greifen zudem seit jeher auf einfache, nahrhafte Suppen zurück, um mit begrenzten Mitteln möglichst viele Menschen zu versorgen, was der Suppe über ihren kulinarischen Wert hinaus auch eine soziale Bedeutung als niedrigschwelliges, wärmendes Gericht verleiht.

Die passenden Rezepte

Was du am 19. November posten könntest

🎃
Kürbissuppe mit Kokos

Cremige Kürbissuppe aus dem Herbstgemüse.

Reel
🥕
Ingwer-Karotten-Suppe

Wärmende Suppe mit Ingwer und Orange.

Post
🍲
Kartoffelsuppe mit Würstchen

Deftiger Klassiker aus der deutschen Küche.

Story

Häufige Fragen zu Tag der Suppe

Welche Suppe ist die beste bei Erkältung?
Klassische Hühnersuppe – das enthaltene Cystein soll entzündungshemmend wirken. Auch Ingwersuppe und Knoblauchsuppe sind bewährt.
Kann man Suppe einfrieren?
Ja, die meisten Suppen lassen sich hervorragend einfrieren (3–6 Monate). Cremige Suppen sollten vor dem Einfrieren noch ohne Sahne sein – diese kommt erst nach dem Auftauen dazu.
Was ist der Unterschied zwischen Suppe und Eintopf?
Suppe ist dünnflüssiger und wird als Vorspeise oder leichte Mahlzeit gegessen. Eintopf ist sämiger, kräftiger und eine vollwertige Hauptmahlzeit.

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